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Rückkehr nach Montauk - Trailer

Meinungen
3

1.8 Sterne aus 13 Bewertungen

Rückkehr nach Montauk - Trailer (deutsch)

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TRAILER & CLIPS ZU "Rückkehr nach Montauk"

Würde man einen lediglich oberflächlichen Blick auf die Handlung mancher Vertreter der Weltliteratur werfen, hätte man bereits Grundzüge für Sonntagabendfilme im ZDF: Zwei Jugendliche verlieben sich ineinander und werden von ihren Familien an einer Beziehung gehindert, eine verheiratete Frau verliebt sich in einen anderen Mann, ein Mann liebt seine Frau, findet jedoch keinen Zugang zu der musischen Seele seines Sohnes usw.

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 3 von insgesamt 3)
Von: Anja Maar am: 13.05.17
Die Kritik ist schlecht geschrieben (schon die Grammatikfehler fallen sehr unangenehm auf). Das langatmige und verschachtelte Zusammenfassen der Handlung scheint nicht die beste Wahl für die Rezension dieses Films gewesen zu sein. Ich werde mir den Film anschauen.
Von: charlotta am: 12.05.17
Der Kritiker hier hat nicht einmal Ahnung davon, wie ein Film entsteht oder wie der Weg einer Filmentwicklung von statten geht. Alles nur lächerlichen Folgerungen, Trugschlüsse und Erwartungen sowie persönlichen Geschmack. Wen interessiert das? So kannibalisiert sich die Filmkritik selbst.
Von: wignanek-hp am: 08.05.17
Es ist himmelschreiend ungerecht, den Film so negativ zu besprechen. Natürlich ist der Film NICHT politisch, will er auch gar nicht sein. Er zeigt der Versuch eines alternden Mannes, einen Fehler, den er glaubt in der Vergangenheit gemacht zu haben, wieder gut zu machen. Dem Zuschauer ist doch klar oder er ahnt es zumindest, dass Max Zorn einer Chimäre hinterher läuft. Er hat die Krise selbst heraufbeschworen, als er diese zurückliegende Liebe in seinem neuen Roman verarbeitet hat. Nun rennt er dem Bild seiner alten Geliebten hinterher. Der Film ist sehr lebensklug und zeigt eine schwache männliche Hauptfigur – von Stellan Skarsgard mit einer Portion Selbstironie aber auch Weltfremdheit ausgestattet – und gleich drei starke Frauenfiguren, die mitten im Leben stehen. Sie halten ihm klug den Spiegel vor ohne ihn zu verurteilen, Rebecca, die Geliebte von damals, seine Freundin und seine Assistentin. Die angeblich „politischen“ Einsprengsel spiegeln doch nur die Figur des Max Zorn, bestätigen seine Weltfremdheit und Egomanie.. Ein sehenswerter Film mit einem hervorragenden Ensemble, der berührt.