Zeiten des Aufruhrs - Trailer (deutsch)
Revolutionary Road - Trailer (englisch)
Sam Mendes („American Beauty“) inszeniert Richard Yates Roman „Zeiten des Aufruhrs“ als sensibles Beziehungsdrama. Für die Darstellung dieses Psychogramms einer Ehe die an ihren ambitionierten Ansprüchen scheitert, war die überragende Schauspielleistung von Leonardo DiCaprio und Kate Winslet essentiell.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Zeiten des Aufruhrs
Originaltitel:
Revolutionary Road
Produktionsland:
USA, Großbritannien
Produktionsjahr:
2008
Länge:
119 (Min.)
Verleih:
Paramount Pictures Germany
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
15.01.2009
CAST & CREW
Regie:
Sam Mendes
Drehbuch:
Justin Haythe, Richard Yates
Kamera:
Roger Deakins
Schnitt:
Tariq Anwar
Musik:
Thomas Newman
Hauptdarsteller:
Leonardo DiCaprio, Kate Winslet, Kathy Bates, Michael Shannon, Kathryn Hahn
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 20)
Von: obistone am: 28.02.10
Gruß an Kurt . Sie haben den Film wohl nicht verstanden
Von: hltster am: 12.05.09
Die Fähigkeit Anne von der Gönnens, die stetig doch subtil sich herrauskristallisierenden schein-notwendigen Zwänge kapitalistischer Vergesellschaftung, welche in "Zeiten des Aufruhrs" skizziert werden, als solche zu benennen, verblüfft. Nur wenige der hier Kommentierenden haben die ideologischen Erscheinungsformen dieser bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, welche der Film bis hin in die Psyche der in ihr agierenden Subjekt, sowohl in der Lohnarbeit; als auch der kleinsten sozialen Zelle, darstellt, erfasst. Dieser Film ist keine sozial-psychologische Studie, keine Action-Komödie, kein idiotisches Liebesdrama gleich "Pretty Woman", erst Recht kein verkrampft-verkrustetes Avantgarde-Arte-Kino, sondern eine unglaublich treffende "konkrete Analyse der Zwänge der kapitalistisch organisierten Gesellschaft", fernab jeder Kulturindustrie. Anschauen sollte ihn jeder. Ihn zu verstehen bleibt Leuten mit Gehirn vorbehalten.
Von: henryvalentine1 am: 02.02.09
Ein großartiger Fim, schon der erste Dialog zwischen den beiden kündet die katastrophe an. Er fragt sie, wasmachst Du so, Sie: bin auf der Schauspielschule und Du? Er : Arbeite im Hafen. Erstaunen bei ihr,ach so! Jeder Satz sitzt, und die beiden Schauspieler sind so gut, unglaublich! ich hatte alle Kritiken zu dem Film gelesen, war aber dann doch überrascht, dass niemandem das eigentliche Thema aufgefallen war, hier wird sehr präzise eine "Mutter" gezeigt, die keine sein will, das Problem liegt tiefer als in der amerikanischenVor-oder Kleinstadt. Das Problem ist ads uns unvorstellbare, eine Mutter, die keine sein will und diese Ansprüche der Gesellschaft nicht erfüllen kann. Fast schon eine schwere psychische Störung. Und all das zeigen Mendes und die beiden Extremschauspieler auf berührende Weise. Ein Film, der weh tut, so gut ist er!
Von: Kurt am: 01.02.09
Der Film war der Langweiligste den ich je gesehen habe. Mich ärgern die 2 verschwendeten Stunden die sich wie Kaugummi gezogen haben. Das thematisierte Beziehungsproblem wird absolut oberflächlich und realitätsfremd auf die Leinwand gebracht.
Von: am: 29.01.09
Mir hat der Film gefallen, auch Leonardo di Caprios schauspielerische Leistung ist gar nicht so schwach wie oft behauptet, dass er Kate Winslet nicht das Wasser reichen kann, liegt auch an der Rollte - da ist der Mann auch der Hilflose, Verunsicherte und Unterlegene. Die Handlung spielt in den 50ger Jahren, und ob der Umgang mit den Problemen noch zeitgemäß ist, darüber lässt sich tatsächlich streiten. Langweilig fand ich den Film keine Sekunde.
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