We Feed The World - Trailer
Schlechte Laune, betretenes Schweigen, der aufkommende Wunsch nach Realitätsflucht und Eskapismus. Nach dem Film ist nicht vor dem Film, besonders wenn es sich um einen solch inhaltlich unangenehmen wie We feed the World handelt.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
We Feed the World – Essen Global
Produktionsland:
Österreich
Produktionsjahr:
2005
Länge:
96 (Min.)
Verleih:
Delphi Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
27.04.2006
CAST & CREW
Regie:
Erwin Wagenhofer
FILMBEWERTUNG
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MEINUNGEN
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 24)
Von: am: 25.10.07
Sehen! Sehen! Sehen!
Wichtiger Film, guter Film!
Von: am: 07.10.06
Der Film ist sehr informativ, aber wie er gedreht wurde, fand ich weniger professionell...
Von: am: 29.09.06
Alles was wir tun hat Einfluß auf andere.
Das sollten wir immer bedenken.
Von: Arno Pillwein am: 29.07.06
Hier geht's an das Eingemachte mit Tiefenwirkung - härter als der härteste Horrorfilm. Und doch nur eine einfache, logische und natürliche Folge unseres ganz "normalen", materialistisch-wissenschaftlichen Denkens!
Wie anders könnte doch die Welt aussehen, wenn das allgemeine Interesse sich mehr auf solche Realitäten als auf so überflüssige wie unsinnige Massenhysterien wie die Fußball-WM richten würde. Oder gibt es da sogar Parallelen?
Von: am: 26.07.06
die einzige Form der Beklemmung hatte ich, als mir klar wurde, dass zwischen Ausschwitz und dem industriellen Hühnerschlachthof eine wenn auch unspektakuläre Parallele da ist: Das System funktioniert perfekt. Uns zwar ohne, dass jemand dafür die Verantwortung hat oder Schuld. Alles greift ineinander und -willkommen im 21-ten Jahrhundert- die globale Welt ist einfach um Ecken heftiger als die harmlose Düsterstimmung in den frühen 1980ern.
Dem Film sei hoch anzurechnen, dass das was er zeigt keine Polemik oder Erzeugen von negativen Gefühlen, sondern von nüchterner Beschreibung der Fakten ist.
Und der Film ist für jene, denen das alles nicht neu ist, einmal ein Update auf das 21-Jahrhundert.
Ein Vorwurf den der Film macht:
Die Entscheider in der Gesellschaft und Industrie gehen zur Schule, zur Uni und steigen dann ganz oben ein. Sie haben sich nicht hoch gearbeitet und kennen das eigentliche Berufsleben und Alltagsleben nicht. Denke dieses ist über das Problem der Lebensmittel-Industrie heraus ragend ein generelles Problem unserer westlichen Welt.
Auch ein Grund vielleicht, warum mich die Hühner-Tötungsfabrik irgendwie ein bisschen an das Arbeitsprinzip Ausschwitz erinnert haben.




