Tuyas Hochzeit - Trailer
So modern und reich die Megacities Schanghai oder Hongkong sind, so ärmlich, und karg sind die ländlichen Regionen Chinas. [b]Tuyas Hochzeit / Tu ya de hun shi[/b] ist ein Film über dieses bäuerliche Leben am Rande der schnelllebigen Gesellschaft.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Tuyas Hochzeit
Originaltitel:
Tu ya de hun shi
Produktionsland:
China
Produktionsjahr:
2006
Länge:
92 (Min.)
Verleih:
Arsenal Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
23.08.2007
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 4 von insgesamt 4)
Von: Martin Zopick am: 09.09.08
Tuyas Hochzeit
Die erste Einstellung ist die gleiche wie die letzte. Beim ersten Mal wird man neugierig, weil man noch nichts versteht, beim zweiten Mal bewegt einen Tuyas Gesicht, und man begreift, was in ihr vorgeht.
Der Film entführt uns in eine den Europäern völlig fremde Welt, auch wenn die deutsche Synchronisation sehr umgangsprachlich und modern klingt. Tuya lebt mit ihrem beim Brunnenbau verunglückten Mann, Bater; und zwei Kindern mit Kamel und vielen Schafen in der Steppe. Nur zum Nachbarn Sen’ge, der leicht “verrückt“ und unzuverlässig ist, hat sie Kontakt. Doch der läuft ständig seiner Ehefrau hinterher, die ihn immer wieder verlässt. Als Tuya Probleme mit der Wirbelsäule bekommt und nicht mehr arbeiten kann, beschließt sie in Absprache mit ihrem Noch-Ehemann, sich zu verheiraten. Einzige Bedingung ist, dass Bater bei Tuya bleiben kann.
Mehrere Freier tauchen auf und fast hätte es auch mit einem alten Klassenkameraden geklappt. Doch als Sen’ge tatsächlich den Brunnen gegraben hat und Tuya mitten in den Hochzeitsvorbereitungen mit einem anderen mit einem erneuten Heiratsantrag überrascht, werden wir mit Tuyas tränenüberströmten Gesicht allein gelassen – können uns unsere eigenen Gedanken machen.
Der Erkenntniszustand des Zuschauers steht optisch genau da, wo er am Anfang schon war – nur jetzt auf einer etwas höheren Stufe: weiser, gereifter, erfahrener.
Von: am: 02.01.08
Wieder einer der Filme, nach welchem sich die Audienz fragt, weshalb man sich solch eine fade story wie diese antun soll. das fehlen eines tieferen sinnes sowie die miese schauspielerische leistung lassen den film zu einem der schelechtesten werden, die ich je gesehen hab
Von: am: 09.10.07
Langsamkeit in ihrer schönsten Form.
Von: Jogi am: 03.09.07
Habe den Film eben gesehen. Und mir hat er sehr gut gefallen.
Er ist etwas schwerere Kost. Die Geschichte ist gepflegte Langeweile. Zeigt eben das mühsame Überleben in einer Steppe.
Die Lebensgeschichte ist relativ simple erzählt, trotzdem schaffen es die Schauspieler alle möglichen Gefühle sehr glaubwürdig zuvermitteln. (Tuya und Bater im Altersheim).
Die Charaktere sind mir bis auf Tuya zu seicht.
Der Film besticht für mich durch seine Bilder (die Steppe nach dem Schneestorm).
Und durch seine etwas "seltsame Art".
Einfach mal was anderes. Nicht für ungeduldige Kinogänger.




