Tarnation - Trailer
Die augenscheinliche Idylle einer bürgerlichen kleinen Familie in Texas zerbricht, als die zwölfjährige Renee nach einem Sturz vom Dach amit Elektroschocks behandelt wird und damit für sie und ihre Eltern ein langer Leidensweg beginnt.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Tarnation
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2004
Länge:
88 (Min.)
Verleih:
Arsenal Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
08.06.2006
CAST & CREW
Regie:
Jonathan Caouette
FILMBEWERTUNG
Klicken Sie auf einen Stern, um Ihre Bewertung abzugeben.
WEITERE INHALTE AUF kino-zeit.de
MEINUNGEN
Ihre Meinung zu diesem Film (Felder mit * müssen ausgefüllt sein)
Bisherige Kommentare
(Anzeige: 4 von insgesamt 4)
Von: Vaya Wieser-Weber am: 26.08.07
Selten hat mich ein Film so berührt, bewegt und in den Bann gezogen. Gerade die Aufnahmen seiner Selbstgespräche als 11jähriges Kind zerriessen mir das Herz -sie zeigen ein hochsensibles und so intelligentes Kind, dessen Leiden unermesslich sein mussten. Faszinierend dabei ist, mit welchem Respekt und welcher Liebe er seine wie die Geschichte seiner Familie zeigt - frei von Vorwürfen und Anklagen - weder gegen Einzelne noch gegen das Leben. Was mich glücklich machte, war die Unfähigkeit Caouette's, nun als Erwachsener Mann nicht mehr so in die Kamera sprechen zu können,wie er es als Kind und Jugendlicher tat. Auch wenn ich seinen weiteren Lebensweg und auch seine weiteren filmischen Werke mit Spannung verfolgen werde, wünsche ich ihm eigentlich, dass er nach diesem Film die Kamera, die ja Ausdruck seiner Autotherapie war, für immer weglegen kann, da er sie nicht mehr benötigt...
Von: verena am: 17.04.07
absolut beeindruckend. ein sehr bewegender film, gerade weil er dokumentarisch ist. man fühlt mit jonathan und wünscht sich, dass er nach dieser kindheit in texas in nyc ein glückliches leben führen kann, ohne dass ihn die vergangenheit einholt…
Von: Age of Aquarius am: 06.08.06
Ein seltsamer Film, der sehr berührt und wichtig ist, ohne dass man ihn gut nennen kann. Manche Sequenzen sind zu anstrengend, weil ein Teil der Geschichte nur mit eingeblendeten Schriftzügen erzählt wird, das hätte man anders lösen können, da der Film sowieso optisch extrem fordernd ist. Und ohne die Hintergrundinformationen aus der Kritik hier hätte man nur die Hälfte richtig verstanden. Trotzdem: Respekt auf der ganzen Linie für Jonathan, so was zu überleben und sich dann mit diesem Dokument der Welt stellen!
Von: Dokufilmer am: 14.06.06
Beeindruckend wie ma mit so wenig Mitteln so einen bewegenden Film machen kann. Ein echter Meilenstein!!!!




