Sommer in Orange - Trailer
Auf den grünen Wiesen hinter dem Huberhof sieht man Kühe weiden, im Vordergrund aber hüpfen Bhagwan-Jünger in orangeroten Gewändern durch das Gras. Wir befinden uns im Genre des modernen Heimatfilms, dessen produktivster Regisseur Marcus H. Rosenmüller ist.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Sommer in Orange
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
2011
Länge:
110 (Min.)
Verleih:
Majestic Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
18.08.2011
CAST & CREW
Regie:
Marcus H. Rosenmüller
Drehbuch:
Ursula Gruber
Kamera:
Stefan Biebl
Schnitt:
Georg Söring
Musik:
Gerd Baumann
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 21)
Von: Bernd Reinhardt am: 17.01.12
erneut ein Film-Juwel von Kultregisseur Marcus H. Rosenmüller, der auch "Wer früher stirbt, ist länger tot" gemacht hat ...
ähnlich herrlich schräg, aberwitzig, bunt und verrückt !
sogar der Sänger der Bananafishbones (sie machen wieder die Musik zuammen mit Gerd Baumann, der auch das unglaublich schöne "Wunderlied" geschrieben hat) spielte eine kleine Rolle.
"Sommer in Orange" ist ein perfekt besetzter und herrlicher abgespacter Film über freie Liebe und Freiheit ! sehr zu empfehlen für alle Freigeister !
Von: Bernd am: 14.11.11
Hallo, Stefan, das Lied heißt WUNDERLIED und es ist wirklich unglaublich schön, 2 Versionen davon sind auch auf der Soundtrack-CD, bei amazon erhältlich ! und: der ganze Film ist ein kunterbuntes Wunder ! für mich der Film des Jahres
Von: M. Nawroth am: 28.10.11
Eine Freundin drängte mich förmlich, ich dürfe diesen Film nicht verpassen, sie hätte Tränen der Freude und des Berührtseins vergossen. Bin extra nach Dresden für diesen Film gefahren und muss bekennen, ich habe mich über diesen Film nicht nur sehr geärgert, mir hat sogar die Zeit leid getan. Zwei unterschiedliche Welten prallen aufeinender, eine tolle Filmidee eigentlich, als sich eine Gruppe Berliner Sanyassins durch Kauf eines landwirtschaftlichen Hofes auf eine dieser so kleinen spießbürgerlichen bayrischen Heimatdörfer wiederfinden: Leider nur eine billige inhaltslose Klischee-Klamotte! DER peinliche Höhepunkt des Films am Ende: eine zünftige Dorfschlägerei, danach eine nicht nachzuvollziehende Verbrüderung im Sinne "alles ist gut" und "wir sind alle nur Menschen", wie primitiv, was für eine Geld- und Materialverschwendung. Film allenthalber zur Ablenkung, jedoch nicht zum Nachdenken, Nachspüren über das Leben, wie es ist, aber auch SEIN könnte. Verschenkte Chance bei gutem Filmstoff. 0 Punkte!!!
Von: Peter am: 05.10.11
Ein faszinierender Film, der sicherlich jeden begeistert, der die dort dargestellten Dinge nicht zu ernst nimmt! Natürlich entspricht nicht alles, was gezeigt wird, der damaligen Realität. Ist halt eine Komödie, die gewisse Sachverhalte auf liebenswerte, sarkastische Art, allerdings durchaus auch mit so manchem ernsten Hintergrund auf die Schippe nimmt. Meine Freunde und ich haben uns jedenfalls bestens amüsiert und fühlten uns von diesem Film hervorragend unterhalten!
Von: wignanek-hp am: 04.10.11
Ein wunderschöner Film, dank einem klasse Drehbuch und klasse Schauspielern, allen voran Amber Bongard, die mir schon in „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ aufgefallen war. Wer Rosenmüller vorwirft, er bediene sich zu sehr an Klischees, hat den Film nicht verstanden. Der Film ist keine reine Culture-Clash-Komödie. Der Zusammenprall der Kulturen sorgt nur für die Lacher und ist teilweise wie Satire inszeniert. Wer z.B. glaubt, die Figur des Bürgermeisters sei ernst gemeint, der unterschätzt das Potenzial des Filmes. Darüber hinaus gibt es sehr Vieles zu entdecken, was durchaus ernsten Charakter hat, z.B. in der Figur von Lilis Mutter, die auf der Suche ist und darüber fasst vergisst, dass sie Kinder hat, um die sie sich kümmern sollte. Das geht schon bis an die Schmerzgrenze. Oder die Eifersucht in der Gruppe, die doch dem Postulat der freien Liebe so menschlich widerspricht! Herrlich schräg! Es hat dem Film sichtlich gut getan, dass die Drehbuchautorin wusste, wovon sie schrieb.
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