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Only Lovers Left Alive - Trailer

Meinungen
7

3 Sterne aus 163 Bewertungen

Only Lovers Left Alive - Trailer (deutsch)

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TRAILER & CLIPS ZU "Only Lovers Left Alive"

Jim Jarmusch dreht einen Vampirfilm mit Tom Hiddleston, Tilda Swinton und John Hurt. Dieser Satz allein genügt wohl schon, um die volle Aufmerksamkeit von Arthauskino-Liebhabern zu wecken. Das klingt nach einem großen Fest voll visueller Spannung, einer einmaligen Geschichte und herausragender Ästhetik - vorausgesetzt alles geht gut. Und ach, das tut es. Und wie!

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MEINUNGEN

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Bisherige Meinungen

(Anzeige: 5 von insgesamt 7)
Von: wignanek-hp am: 28.01.14
Jarmuschs Kino ist in erster Linie Kino zum Sehen. Da verzeihe ich ihm die manchmal wirklich platte Kritik an den „Zombies“. Was er aber schafft, ist, mit seinen Bildern und zugegebenermaßen langen Kameraeinstellungen Atmosphäre entstehen zu lassen, die man sonst im Kino oft vergeblich sucht. Viele zeitgenössische Filme leiden ja gerade darunter, dass man den Figuren und auch dem Setting nicht genug Zeit zur Entfaltung gibt. Oft wird zuviel geschnitten und auch viel zu viel geredet, als hätte mancher Regisseur vergessen, dass er einen Film macht und kein Hörspiel. Ich glaube, der Film hätte auch ohne die aufgesetzte Zivilisationskritik nur durch die Bilder hervorragend funktioniert.
Von: Meta am: 17.01.14
In einer Kritik (FAZ) wurde dieser Film als "Weihnachtsgeschenk für die Jarmusch-Gemeinde - und ein Nichtereignis für die übrige Welt" bezeichnet. Ersteres kann ich nicht beurteilen, Letzteres stimmt. Der Film hat schöne Bilder und Tilda Swinton ist auch immer nett zuzusehen, aber insgesamt plätschert die Handlung so vor sich hin und man fragt sich hinterher: Was soll das Ganze? Der Film bietet nichts Neues. Und ist manchmal furchtbar platt. Zum Beispiel die Gesellschaftskritik, die Adam vor sich herträgt. Die ist so klischeehaft, dass sie in mir anhaltendes Fremdschämen ausgelöst hat. Und auch ästhetisch: Der Düstere trägt schwarz, die (im Vergleich zu ihm) Heiterere Weiß ... er heißt Adam, sie Eve ... zur Inszenierung der intellektuellen Befindlichkeit wird ein Repertoire an Büchern vor die Kamera gehalten ....
Von: Kinokaktus am: 15.01.14
Ein wunderschöner, faszinierender Film voller Ästhetik. Allein Tilda Swinton zuzusehen, wie sie das nächtliche Tanger mit schwingenden Schritten durchstreift, ist reinstes Vergnügen. Ich werde mir den Film bestimmt noch einmal ansehen. Etwas ganz Besonderes!
Von: Eduard Fish am: 04.01.14
An Fleur de Sel: Hier war Ihre Meinung zum Film gefragt.
Von: @Fleur de Sel am: 25.12.13
Alle Texte werden lektoriert. Und trotzdem schleichen sich manchmal Fehler ein - das soll menschlich sein, sagt man. LG, Mike

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