Novermberkind - Trailer
Es war eine seiner eindrücklichsten Rollen: Ulrich Mühe in "Das Leben der Anderen". Jetzt spielt seine Tochter Anna Maria Mühe eine junge Frau, die ebenfalls zwischen die Mühlsteine der deutsch-deutschen Geschichte gerät.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Novemberkind
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
2008
Länge:
95 (Min.)
Verleih:
Schwarz-Weiss Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
20.11.2008
CAST & CREW
Regie:
Christian Schwochow
Drehbuch:
Christian Schwochow, Heide Schwochow
Kamera:
Frank Lamm
Schnitt:
Christoph Wermke
Musik:
Daniel Sus
Hauptdarsteller:
Anna Maria Mühe, Ulrich Matthes, Adrian Topol, Christine Schorn, Hermann Beyer
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 19)
Von: kurstadtbanause am: 27.10.09
den film hab ich ewig in videotheken gesucht. gestern kam er dann auf swr und -naja schade. hatte mich auf diesen film gefreut, da er uns oder auch mir DDR- waisen vielleicht hätte einiges erklären und hätte hoffen lassen können. ich war enttäuscht ! leider war der film oberflächlich und es wurde nur wie ein -stichpunkt- nach dem anderen abgedreht.
wirklich schade
Von: Willi Müller am: 22.02.09
Das war das schlimmste was wir bisher in Kino und anderswo gesehen haben.
Von: Martin Holgersen am: 15.01.09
Liebe Güte, was für frustrierte Menschen tummeln sich denn hier? Ich finde, Novemberkind ist ein überaus gelungener Film.
Von: Annette Roesler am: 30.12.08
Um es gelinde auszudrücken, der Film war/ist eine Katastrophe, habe lange keinen so schlechten Film mehr gesehen, so bemüht, gestelzt und klischeemäßig überladen! Ganz peinlich. Für jemanden, der aus dem Osten kommt, eine heftige Ohrfeige ins Gesicht. Das Thema des Films ist ohnehin schon so sensibel und hier wurde buchstäblich mit Axt mittendrein geschlagen. Menschen wurden lediglich auf gut funktionierende Bürger (der Chor als Metapher) reduziert. Das hätte wirklich nicht Not getan. Den Film dann auch noch mit dem wunderbaren Film 'Das Leben der Anderen' zu vergleichen, ist wirklich anmaßend. Das ist nämlich ein Film, der ohne jegliche Klischees auskommt und im wahrsten Sinne des Wortes authentisch ist.
Außer Anna Maria Mühe, die eine wunderbare Doppelrolle gespielt hat, hat kein(e) einzig(e)r Darstellerin in diesem Film eine Identität erhalten. Alles nur an der Oberfläche angeritzt, immer noch mehr Türen aufgemacht, Unnötiges oben drauf gesetzt, wozu??? Robert war beispielsweise völlig überflüssig und was sollte Claire uns eigentlich vermitteln????
Bin sehr enttäuscht von diesem angeblichen Kino-Highlight. Dass der Regisseur Christian Schwochow auch noch aus dem Osten stammt, ist um so mehr enttäuschend.
Annette Roesler (Bremen)
Von: am: 20.12.08
Ein sehr guter Film, etwas konstruiert. Ich dachte, wenn nur kein Fehler die Geschichte unglaubwürdig macht. Was gut rauskommt: Die Verhältnisse zwangen die Menschen Dinge zu tun, die sie nicht tun wollten! Auch ohne die Geschichte des jungen geflüchteten Russen wäre die Handlung tragisch genug gewesen. Inga konnte ihr krankes Kind auch ohne den Russen nicht mitnehmen. Die Eltern von Alexander und er müssen nach einem Ausreiseantrag legal aus der DDR weg sein, da Alexander sonst nicht mehr nach Prag hätte kommen können, um die Fluchthilfe zu organisieren. Das ist so ein Punkt, ich halte das für eher unwahrscheinlich. O.k., plötzlich kam Inga und Alexander Ingas Liebe zu dem Russen dazwischen, das geplante gemeinsame Leben im Westen war nicht mehr möglich. Der Russe musste sich seine Liebe abkaufen lassen, musste er? Sicher, die Großeltern konnten zur DDR- Zeit keinen Kontakt suchen, mussten sich sogar lossagen, aber nach dem Mauerfall so gar kein Bemühen? Und das ganze Dorf hielt auch nach 89 dicht? Alexander gibt auf, tragisch aber nachvollziehbar. Der Russe hat's nicht geschafft, richtig Fuß zu fassen? Oder machte sich die düstere Bahnhofsatmosphäre einfach gut? Genau wie das immer noch schmuddlige Malchow im Jahr 2008? Und im November mit der MZ 900Km von Malchow an den Bodensee? Robert, etwas zu unheimlich. Aber ohne Not sich nicht zu seinem Vorhaben zu bekennen, das wieder ist typisch für einen im Westen sozialisierten Intellektuellen. Nochmals: Tragisch: Die Mutter fand keine Hilfe und die Tochter sieht sich fassungslos von allen Seiten betrogen. O.K., sagen wir, es war gutes Wetter im November, um mit der MZ nach Süddeutschland zu kommen. Ein paar Längen, nah gut. Prima, ein deutsch-deutscher Film der diese Zeit erklärt. Danke!





