Feuerherz - Trailer
Selten hat ein deutscher Film bereits im Vorfeld einer Berlinale und vor seiner ersten Aufführung so für Aufregung und Widerspruch gesorgt wie Luigi Falornis Wettbewerbsbeitrag [b]Feuerherz – Die Reise der jungen Awet[/b], der lose auf der gleichnamigen Autobiographie von Senait Mehari basiert.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Feuerherz - Die Reise der jungen Awet
Produktionsland:
Deutschland, Österreich
Produktionsjahr:
2008
Länge:
92 (Min.)
Verleih:
Senator Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
29.01.2009
CAST & CREW
Regie:
Luigi Falorni
Hauptdarsteller:
Letekidan Micael, Solomie Micael, Seble Tilahun, Daniel Seyo
FILMBEWERTUNG
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MEINUNGEN
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 6)
Von: Rita am: 20.02.11
Mich hat Feuerherz tief berührt. An dieser Stelle ist für mich unerheblich, ob sich die Geschichte genauso abgespielt hat oder nicht. Gezeigt wird, dass Erwachsene nicht bereit sind ihre Verantwortung als Mensch zu übernehmen, weil das angeblich unmöglich ist. Feuerherz zeigt, dass es auf den Mut und den Glauben jeden Einzelnen ankommt. Du siehst nur mit dem Herzen gut - das ist eine der vielen Botschaften dieses Filmes. Und auch: alles ist immer wieder möglich und Gründe wie Korruption kein Argument dafür, die Augen besonders der westlichen Welt, vor dem Leid anderer Völker zu verschließen. Wir brauchen wieder den Mut der Kinder als Erinnerung, dass wir uns als Erwachsene haben bestechen lassen. Sehr gute schauspielerische Leistung zudem!
Von: Salla am: 29.07.10
Das nordöstlichen Afrika mit seinen vielen bewaffnenden Konflikten ... es sollte ein Referendum geben, was jedem in diesem Land die Freiheit und Unabhängigkeit garantiert.
Guter Film !
Von: madman am: 03.12.09
Selbst hier auf dieser Kommentarseite, schlägt die eriträische Propaganda-Maschine zu - siehe die ersten beiden Beiträge. Es hat sehr wohl zu dieser Zeit Minderjährige an der Waffe und in Kriegshandlungen gegeben, auch wenn sie nicht gezielt eingesetzt oder brutaler gesagt "verheizt" worden sind wie das in anderen Ländern der Fall war und heute noch ist.
Nach westlichen Verständnis zählen nun einmal 12-17 jährige als Kindersoldaten... und zu behaupten, es hätte niemals Kindersoldaten in Eritrea gegeben - was ja explizit ausschließen würde das in Eritrea zu dieser Zeit jemals Kinder in Kampfhandlungen verstrickt gewesen wären - ist reinste Utopie! Lasst euch nicht von der eriträischen Gemeinde hier in Deutschland blenden. Die ist vom eriträischen Staat komplett unterlaufen und ihm unterworfen... einer der repressivsten und korruptesten Staaten auf Erden!
Im übrigen finde ich den Film doch recht gelungen, vor allem weil er aus der naiven Sicht und Denkweise eines Kindes die Dinge schildert. Das gleichnamige Buch oder besser gesagt die Inspirationsvorlage mag umstritten sein - diesen Film tut man damit aber Unrecht, weil er nicht viel mit dem Buch gemein hat.
Von: Mathias am: 18.10.09
Ich finde den Film ist alles andere als mißlungen, wenn man ihn mit Herz und Verstand sieht ist er ein aufrütteltes und verstörendes Werk welches uns die grausame Welt der Kindersoldaten nahebringt die auch momentan besteht und sich wahrscheinlich noch weiter ausweiten wird. Der Westen mit seiner "Weltpolizei" schaut hier tatenlos zu anstatt zu intervenieren, da schickt man lieber Soldaten nach Afghanistan um Demokratie zu verbreiten die dann als gefakte Wahlen stattfindet.
Deshalb ist so ein Film um so wichtiger und ich finde man sollte sich nicht so sehr an irgendwelchen Querellen hochziehen und etwaigen Ungenauigkeiten wo doch am Ende dieser Film es schafft die brutale Welt der Kindersoldaten näherzubringen und uns damit aufrütteln sollte.
Von: ... am: 27.04.09
wenn das doch ein film über kindersoldaten allgemein sein soll, warum steht dann Eritrea in Vordergrund,obwohl es dort nie Kindersoldaten gab?dann hätte man auch ein anders Land nennen können wo es bewiesen ist.




