Trailer zu Eden
Mit der Entdeckung des Kochens begann die Entwicklung des Steinzeitmenschen zum Homo Sapiens. Kochen ist die Mutter der Philosophie, der Chemie und der Physik. Kochen ist Dichtung, Transformation, Schöpfung.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Eden
Produktionsland:
Deutschland, Schweiz
Produktionsjahr:
2006
Länge:
98 (Min.)
Verleih:
Pandora Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
23.11.2006
CAST & CREW
Regie:
Michael Hofmann
Hauptdarsteller:
Max Rüdlinger, Devid Striesow, Josef Ostendorf, Charlotte Roche, Leonie Stepp
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 6)
Von: Karin am: 21.04.11
Habe nur die ersten Szenen des Films kürzlich im ARD gesehen und sofort abgeschaltet und mich bei ARD beschwert: ein pervers kranker Lüstling flüstert "Liebesworte" in die Ohren einer von ihm gequälten Kreater, i.e. einer Ente beim Lebendrupf (welcher verboten ist !!!). Ich will mir gar nicht vorstellen, was in den Köpfen der Macher vorgeht, die solche Phantasien haben.......
Von: isi am: 20.05.07
ich habe diesen Film in London gesehen. Ich wollte mit einer neuen Freundin einmal in einen deutschen Film gehen. Dieses Machwerk war Folter fuer mich. Peinlich Peinlich Peinlich. Dabei ist Charlotte Roche so nett und macht alles mit und damit nur noch schlimmer. Meine Freundin hat mich zum Glueck hinterher getroestet. Ein typischer Fall von deutscehm Subventionskino.
Von: Pandora Film, T.Matlok am: 22.11.06
Zur allgemeinen Info: Herr Dunz (und auch Frau Roth) hat den Film wohl nicht gesehen, da es darin weder um Gänsestopfleber geht, noch diese darin vorkommt. Die gesamte Basis der Kritik beruht wohl auf dem Lesen der Speisekarte bei einer Premiere des Films mit anschließendem 3-Gänge-Menü.
Seine wohl etwas eingeengte und indifferente Sichtweise der Welt der Nahrungsmittelproduktion und -verwendung lässt deshalb wohl kaum eine Diskussion darüber zu inwieweit Lebensmittel, die Sterne- und gute Köche allgemein verwenden wohl wesentlich Art- und Naturgerechter als andere hergestellt werden, da der Genuss/Geschmack von gutem Essen (um den es u.a. im Film geht) i.d.R. nur durch Verwendung entsprechend qualitativ hochwertiger Zutaten erzielt werden kann.
Von: Gourmet am: 17.11.06
Also ich empfinde foie gras als eine Delikatesse. Den Film allein daran aufzuhängen, ob ein politisch korrektes Menü serviert wird, ist einfach, gelinde gesagt, lächerlich. Wie wärs den mit Austern? Die werden bekanntlich lebendig verzehrt? Ich vermisse auch ihren Eintrag "Delikate Versuchung" - da werden menschliche Föten verspeist.
Von: Volker Dunz am: 17.11.06
Oh wie unsensibel: Ein Stopfleber Menü in diesem Machwerk, das dem egozentrischen Hedonismus huldigt.
Und was die "gestopften" Enten od. Gänse erleiden müssen, das kann sich jeder hier selbst anschauen (einfach entsetzlich!!): http://www.peta.de/aktionsaufrufe/gaensestopfleber_runter_von_der.html.
Jedes Tier ist eine empfindsame Persönlichkeit, die als solche geachtet und behandelt werden will. Tiere sind nicht dazu da, vom Menschen als „Genussmittel“ missbraucht zu werden, was immer mehr Menschen auch erkennen. Diesem neuem Bewusstsein innerhalb unserer Gesellschaft (welches sich auch darin ausdrückt, dass seit 2002 der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist) wird der Film EDEN nicht gerecht. Im Gegenteil. Er ist geeignet die Menschen zu irritieren, zu kränken oder gar zu schocken. Er bedient ein Ego, das den eigenen sinnlichen Genuss über das Leiden und Sterben anderer Individuen stellt. Solch ein Verhalten ist auch im Hinblick auf die vielen Millionen Menschen, die weltweit hungern müssen, zutiefst unethisch. Denken Sie nur einmal an die Unmengen an Nahrungsmitteln, die verschwendet werden, um eine einzige Stopfleber zu „produzieren“. Wie viele Menschen könnten davon satt werden?




