Die zwei Leben des Daniel Shore - Trailer 2
In diesem kafkaesk anmutenden Film spielt Nikolai Kinski seine erste große Hauptrolle und stellt damit unter Beweis, dass er aus dem Schatten seines berühmt-berüchtigten Vaters heraustreten kann. Dabei sind es nicht zwei Leben, die der angehende Doktorand Daniel Shore führt, sondern es verschwimmen Vergangenheit und Gegenwart bzw. Realität und Fiktion – je nach Interpretation.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die zwei Leben des Daniel Shore
Produktionsland:
Deutschland, Marokko
Produktionsjahr:
2009
Länge:
95 (Min.)
Verleih:
Kinowelt Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
11.02.2009
CAST & CREW
Regie:
Michael Dreher
Drehbuch:
Michael Dreher
Kamera:
Ian Blumers
Schnitt:
Wolfgang Weigl
Musik:
Lorenz Dangel
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: Salah Naoura am: 16.02.10
Vor allem mit dissonanten Akkorden und ungewöhnlichen Perspektiven versucht der Film Spannung aufzubauen und schürt damit Erwartungen, die nicht erfüllt werden. Das Auflösung wird dann am Ende in nur wenigen Sekunden so knapp erzählt, dass es den Zuschauer überfordert. Verwirrt stolpert man aus dem Kino und fragt sich, was eigentlich geschehen ist. Vieles bleibt offen. Abgesehen von den Unklarheiten des Handlungsverlaufes stört vor allem das Nebulöse der Hauptfigur. Über Daniel Shore erfahren wir trotz seiner zwei Leben eigentlich nichts - nur, dass er eine Großmutter hatte und eine Doktorarbeit schreiben möchte. Meiner Meinung nach eine große Schwäche des Films, weil der Zuschauer sich so mit Daniel kaum identifizieren kann, was dazu führt, dass das Interesse an der Handlung erlahmt. Gerade bei Erzählstoffen mit myteriöser Handlung sollte man als Zuschauer wenigstens eine greifbare Hauptfigur haben, die einem beim Rätseln zur Seite steht. Alles in allem: Kinksi hat aus dieser unklaren Rolle das Beste herausgeholt, die Bilder sind gut, die Musik nervt, und Drehbuch und Regie weisen Schwächen auf.






