Die Zeit die bleibt - Trailer
Zugegeben, die kurze Inhaltsbeschreibung von Die Zeit die bleibt / Le Temps qui reste klingt wenig verlockend: Romain (Melvil Poupaud), ein schwuler, gut aussehender Modefotograf im zarten Alter von 30 Jahren ist an einem bösartigen Gehirntumor erkrankt.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die Zeit die bleibt
Originaltitel:
Le Temps qui reste
Produktionsland:
Frankreich
Produktionsjahr:
2005
Länge:
86 (Min.)
Verleih:
Prokino
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
20.04.2006
CAST & CREW
Regie:
Francois Ozon
Hauptdarsteller:
Valeria Bruni-Tedeschi, Jeanne Moreau, Melvil Poupaud, Christian Sengewald, Daniel Duval
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
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Von: Michi am: 28.01.08
ich habe den film leider erst im TV gesehen, aber alleine die beeindruckende darstellung des sterbenden, in der Melvil Poupaud sich selbst übertrifft macht diesen sehr französischen film zu einem muss für liebhaber des ruhigen europäischen film. dazu kommen noch die anderen charaktäre, dieden film abrunden und zugleich kanten geben: die vermittelnde mutter, der gleichzeitig b´verständnisvolle wie auch distanzierte vater, die hysterische vom leben enttäuschte schwester, der an den egoist gewöhnte und gleichzeitig rebellierende liebhaber, die kellnerin samt mann, die keine kinder bekommen kann und nicht zuletzt die jugendlich gebliebene und zugleich alt gewordene großmutter.
mein fazit: ab in die videothek und anschaun... am besten mit auch nah am wasser gebauten freunden, mit denen man die hochkochenden und doch auf distanz gehaltenen emotionen genießen und erleben kann!
Von: jerry am: 17.10.06
Ein toller Film. Absolut empfehlenswert!!
Von: kurzt am: 12.05.06
grandiose darsteller, schöne bilder, aber leider kitschig.
Von: Thomas am: 26.04.06
Der vielleicht beste Film, den ich jemals gesehen habe. Romain ist kein stahlender Held, der in den wenigen Monaten, die ihm bleiben, zu einem völlig neuen Menschen wird. Ihm gelingt es, mit seinen Fähigkeiten sich von den Menschen, die ihm lieb sind und auch den Orten, die eine Bedeutung für ihn haben, zu verabschieden. Das geschieht ohne Dramatik und viele Tränen. Dennoch habe ich bei den Szenen geschluckt, in denen er sich von seinem Vater, seiner Oma, seiner Schwester und seinem Freund verabschiedet. Diese Abschiede sind so ehrlich und menschlich; sie lenken den Fokus auf das, was im Leben wirklich wichtig ist: Mitgefühl, Trauer, Ehrlichkeit, Würde...zunächst leugnet er in seinem oberflächlichen Leben diese Werte und er lebt sei am Ende sehr eindrucksvoll, ohne irgendeine Selbstgefälligkeit. Alltagsszenen bekommen eine Bedeutung, die zutiefst den Lebenssinn ansprechen. So gelingt es Romain, obwohl er sich mit seinem bevorstehenden Tod auseinandersetzen muss, doch noch, sich in andere Menschen hinein zu versetzen. So besorgt er seinem Ex einen Job, so erfüllt er die beiden Wünsche seiner Mutter (die scheinbar nicht zu erfüllen sind).Er wird damit zu einem (in seinem Rahmen) mitfühlenden Menschen, der aus seinen auf Karriere ausgerichteten, egozentrischen Leben gerissen wird. Romain stirbt alleine, aber das tun wir alle - denn diesen Weg kann kein anderer für ihn gehen. Und doch ist er zum Schluss in das Leben eingebettet, in einen Kreislauf (einem Sonenuntergang folgt auch ein Sonnenaufgang). Wenn man sich auf den Protagonisten einlassen kann, ist der Film GENIAL.
Von: Vati am: 25.04.06
Unsympathischer Hauptsdarsteller, altes Thema, aber ganz gut gemacht und mit Jeanne Moreau noch mal ein richtiger Kracher in einem mäßigen Film. Passt doch.
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