Die Frau, die singt - Trailer (deutsch)
Incendies - Trailer (OF)
Wenn man ein Symbol für die Spirale sinnloser Gewalt finden müsste, dann wäre der libanesische Bürgerkrieg ein heißer Anwärter. 15 Jahre lang reihte er Massaker an Massaker, mit unüberschaubaren Fronten und ständig wechselnden Koalitionen. Kaum zu glauben, dass vor diesem Hintergrund die Kraft zur Versöhnung überleben konnte.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die Frau, die singt
Originaltitel:
Incendies
Produktionsland:
Kanada
Produktionsjahr:
2010
Länge:
130 (Min.)
Verleih:
Arsenal Filmverleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
23.06.2011
CAST & CREW
Regie:
Denis Villeneuve
Drehbuch:
Denis Villeneuve, Wajdi Mouawad
Kamera:
André Turpin
Schnitt:
Monique Dartonne
Musik:
Grégoire Hetzel
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 8)
Von: Judith am: 06.09.11
Ich habe noch nie einen so traurigen Film gesehen! Die ersten Tränen flossen direkt am Anfang und noch jetzt, Stunden nachher, schlucke ich, da ich die Bilder nicht loswerde. Der unglaubliche Wahnsinn eines jeden Krieges wird hier so dicht an den Zuschauer herangebracht, dass einem nur noch danach ist, die eigenen Kinder ganz fest in den Arm zu nehmen... Ganz großes Kino!!!!!
Von: Edith Schebek am: 22.07.11
Der Film ist in jeder Hinsicht überwältigend! Von seiner Strukturierung, der filmischen und schauspielerischen Ausdruckskraft her eine Meisterleistung. Schwere Kost auf hohem Niveau. Der Inhalt aufwühlend, dramatisch, grauenvoll, gerade weil er gut nachvollziehbar ist. Man muss psychisch sehr stabil sein, um den Film überhaupt emotional verkraften zu können! Ein Film, der noch lange bewegt und im Gedächtnis bleibt.
Von: Schlafmoon am: 04.07.11
Eine unglaubliche Geschichte die so realistisch in das Kriegsgeschehen eingefasst wurde wie ich es noch nie gesehen habe. Ein nicht enden wollendes Drama in dem sich bis zum Schluss immer mehr Abgründe auftun die es kaum möglich machen gegen die Gänsehaut anzukämpfen geschweige denn bei Kräften zu bleiben.
Von: Transfer am: 03.07.11
Habe den Trailer gesehen und wußte, auf was ich mich einlasse. Hatte während des Films, bedingt durch die Kameraführung, die Lautstärke, das Gefühl, selbst mitten im Geschehen zu sein. Mitten im sinnlosen Krieg....Man sollte das aushalten, ist aber nicht jedem möglich und dafür habe ich Verständnis. Der Aufbau der Familiengeschichte war exzelent inszeniert. Den Kindern das eigene Erlebte mitzuteilen, der Wahrheit wegen, nach dem Tod, war für mich nachvollziehbar. Über all das zu sprechen, dass hätte die Mutter sicher nicht durchstehen können. Doch absolutes Schweigen wäre für mich nicht in Ordnung. Nur wer unfaßbares mitgeteilt bekommt, kann den Menschen, den es betrifft, wesentlich besser beurteilen. Ich habe es nicht bereut, mich dem ausgesetzt zu haben...wenn es auch nur eine Filmgeschichte war...der Film macht abgrundtief betroffen.
Von: Kreatego am: 03.07.11
bin völlig ahnungslos in den Film hineingeraten...muss ihn wohl mehrfach sehen,um zu kapieren.
Thema Hass, Ehre und politisch-mörderische Verstrickung in eine quasi gesetzmässige Spirale des Bösen erfasst mich, ja lähmt mich hoffnungslos im Dunkel des Raumes, wo Söhne sich fragen, ob sie geboren wurden,Vergewaltiger zu werden. - Ein Film, zu realistisch, um ihn zu verstehen, zu wenig moralisierend, um die Partei des "Guten" ergreifen zu können






