Das Rätsel um Leyla
Ein Hallenbad in Stuttgart, irgendwann im Sommer. Während die meisten Schwimmer das warme Wetter in den Freibädern und an den Badeseen ausnutzen, zieht eine junge Frau namens Leyla (Nina Hoss) lieber im Inneren ihre Bahnen. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass ein anderer Schwimmer (André Hennicke) in dem leeren Schwimmbad auf sie aufmerksam wird, er heißt Thomas Richter und ist Rechtsanwalt. Wie der Zufall es will, begegnen sich die beiden im Laufe des Sommers immer wieder, und es bahnt sich so etwas wie eine Annäherung an. Doch nach der ersten gemeinsamen Nacht ist Leyla spurlos verschwunden, Richter bleibt nur ein Foto, das er heimlich von der Schlafenden aufgenommen hat, sein Laptop mit den Daten seiner Mandanten hingegen ist verschwunden.
Leyla taucht in einer anderen Stadt wieder auf, dort lernt sie einen Mann namens Blum (Sven Pippig) kennen. Der ist ein ehemaliger Mandant Richters und ein verurteilter Mörder, der soeben nach 14 Jahren Haft und Psychiatrie entlassen wurde. Als Richter, der nach Leyla sucht, eine Spur von ihr findet, muss er feststellen, dass ihre Begegnung keineswegs ein Zufall war. Doch da ist es bereits fast zu spät.
Äußerst zurückhaltend und gerade deswegen umso eindringlicher zeichnet Regisseur Christian Petzold eine Geschichte nach, die mühelos von der Studie über Einsamkeit zum Thriller hinübergleitet, ohne eines der beide Elemente zu verraten. Trotz des Schwerpunktes auf der Psychologie der Figuren fiebert der Zuschauer bis zum Schluss mit, welches Geheimnis Leyla wohl mit sich herumträgt, ein Trip in die Seelen und Abgründe ganz normaler Menschen, der bis zum Schluss fesselt und nachdenklich macht.
Die Geschichte einer späten Rache erhielt unter anderem den Grimme-Preis und den Deutschen Fernsehpreis.
Leyla taucht in einer anderen Stadt wieder auf, dort lernt sie einen Mann namens Blum (Sven Pippig) kennen. Der ist ein ehemaliger Mandant Richters und ein verurteilter Mörder, der soeben nach 14 Jahren Haft und Psychiatrie entlassen wurde. Als Richter, der nach Leyla sucht, eine Spur von ihr findet, muss er feststellen, dass ihre Begegnung keineswegs ein Zufall war. Doch da ist es bereits fast zu spät.
Äußerst zurückhaltend und gerade deswegen umso eindringlicher zeichnet Regisseur Christian Petzold eine Geschichte nach, die mühelos von der Studie über Einsamkeit zum Thriller hinübergleitet, ohne eines der beide Elemente zu verraten. Trotz des Schwerpunktes auf der Psychologie der Figuren fiebert der Zuschauer bis zum Schluss mit, welches Geheimnis Leyla wohl mit sich herumträgt, ein Trip in die Seelen und Abgründe ganz normaler Menschen, der bis zum Schluss fesselt und nachdenklich macht.
Die Geschichte einer späten Rache erhielt unter anderem den Grimme-Preis und den Deutschen Fernsehpreis.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Toter Mann
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
2001
Länge:
90 (Min.)
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
01.01.2005
CAST & CREW
Regie:
Christian Petzold
Hauptdarsteller:
Sven Pippig, Nina Hoss, André Hennicke, Heinrich Schmieder, Kathrin Angerer
FILMBEWERTUNG
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