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Filme

Untitled - Der Film ohne Namen

"Nicht warten, sondern weiter fahren", formulierte Michael Glawogger 2013 seinen Impetus für ein neues, gänzlich anderes Dokumentarfilmprojekt von ihm. "Denn nur in der größtmöglichen Bewegung kommen die Geschichten auf einen zu."

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L'amant double

François Ozons neuer Film, der in Cannes Premiere feiern wird. Es geht um die depressive Chloe, die sich in ihren Psychotherapeuten verliebt. Als sie mit ihm zusammenzieht, entdeckt sie, dass er ihr etwas verheimlicht hat.

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Lucky (2017)

„A perfect Manhattan for Harry Dean Stanton“ erklingt als Zeile in dem Lied, das während des Abspanns von Lucky läuft. Es stammt aus Foster Timms "Man in the Moonshine" – und es könnte es wohl kein besseres Lied geben, um diesen Film zu beschließen, der so sehr von und mit Harry Dean Stanton lebt.

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God's Own Country

"Was wäre wenn?" ist eine Frage, die wir uns alle von Zeit zu Zeit in Bezug auf die unterschiedlichsten Dinge stellen. In seinem Langfilmdebüt "God's Own Country" fragt sich der Drehbuchautor und Regisseur Francis Lee, was wohl passiert wäre, wenn er nicht einst seinen Heimatort verlassen hätte, um in "die große Stadt", nach London, zu gehen.

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Das Leben ist ein Fest

Mit seinen beiden vorigen Arbeiten "Ziemlich beste Freunde" (2011) und "Heute bin ich Samba" (2014) hat das französische Drehbuch- und Regie-Duo Olivier Nakache und Éric Toledano großes Talent für die Kombination von Witz und Tragik, von unterhaltsamen und relevanten Themen bewiesen. Das neue Werk der Filmemacher "Le sens de la fête" ist nun ganz entschieden eine Komödie.

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Die Liebhaberin (2016)

Zunächst namenlos ist die Reihe der Frauen, die zu Beginn von Lukas Valenta Rinners "Die Liebhaberin" auftreten. Von der Arbeitsvermittlerin, deren Platz die Kamera einnimmt, werden die Frauen unterschiedlichen Alters vom blinden Fleck des Betrachters aus nach ihrem Wohnort, ihren Referenzen und Erfahrungen befragt, die sie für den zu vergebenden Job als Haushälterin vorzuweisen haben.

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Überleben in Neukölln

Rosa von Praunheim schaut sich die Leute sehr genau an. Interessiert sich für sie. Geht ganz empathisch auf sie ein. Er hat eine Kamera dabei, und er dreht schnell und lässig seine filmischen Porträts von den Leuten, die ihm am Herzen liegen.

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The Leisure Seeker

Das Kino liebt "Coming-of-Age"-Geschichten; in unzähligen Filmen können wir den dornigen Weg vom Jugend- zum Erwachsenenalter miterleben. Vergleichsweise rar sind in der Filmhistorie indes die Werke, die sich dem Altsein widmen. In jüngster Zeit zeichnet sich jedoch ein Trend zum "Age-Movie" ab.

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Fikkefuchs

Willkommen im Reich der Würstchen und Möchtegern-Casanovas, der Pick-up-Artists und Dauergeilen, der Flatrate-Sex-Konsumenten und Internetporno-Junkies, der Loser und Sexisten, willkommen in der Welt der ganz normalen Männer beziehungsweise dem, was übrig bleibt, wenn die zivilisatorische Maske fällt.

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Teheran Tabu

Als Filmland ist uns der Iran hier im Westen vor allem durch Abbas Kiarostami, Jafar Panahi sowie Mohnsen und Samira Makhmalbaf bekannt. Ihre Filme sind oft neorealistisch geprägt und entstehen unter den erschwerten Umständen, die das Regime ihnen auferlegt. Von Zensuren und Verboten bis hin zu Inhaftierungen, Berufsverboten und Hausarresten versucht der Staat immer wieder, seine KünstlerInnen im Zaum zu halten und vor allem zu kontrollieren, was nach außen dringt und wie das Land gezeigt wird.

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Meine schöne innere Sonne

Selten war ein Prolog so bezeichnend für den Rest des Films. In den ersten fünf Minuten ist bei "Un beau soleil intérieur" alles gesagt. Isabelle (Juliette Binoche) hat Sex mit ihrem Geliebten. Er fragt, ob sie gleich komme. Sie sagt, er könne ruhig, das mache ihr nichts aus. Er fragt, ob sie bei ihrem vorigen Liebhaber schneller gekommen sei. Ein Schlag ins Gesicht.

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Die Vierhändige

Nichts schweißt so zusammen wie ein gemeinsames Erlebnis. Je stärker das Erlebnis, desto größer der Zusammenhalt. Und wenn es ein Trauma ist, gewaltsam, lebensverändernd: dann können zwei Menschen geradezu verschmelzen … Oliver Kienle lässt in Die Vierhändige die Schwestern Sophie und Jessica eins werden, unter dem Eindruck einer entsetzlichen Gewalttat, Auslöser für einen gelungenen psychologischen Thriller.

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Sommerhäuser

Der Sommer 1976 ist in die Annalen der Meteorologie als „Jahrhundertsommer“ eingegangen: Nahezu tropische Temperaturen und eine extreme Niederschlagsarmut über Wochen hinweg hatten die Bundesrepublik fest im Griff und sorgten dafür, dass die Menschen nach Schatten dürsteten. Mitten in diese Gluthitze hinein hat Sonja Maria Kröner ihren Film "Sommerhäuser" hineingepflanzt, der von einer Familie erzählt, die über einige Wochen hinweg in dem großen Gemeinschaftsgarten Zuflucht sucht, der sich in ihrem Besitz befindet.

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Babylon Berlin (Serie)

Am Anfang von Babylon Berlin sitzt Gereon Rath (Volker Bruch) auf einem Stuhl und hört eine hypnotisierende Stimme: Er soll zurückgehen, an den Anfang, dorthin, wo alles begann. Die Bilder taumeln nach Berlin ins Jahr 1929, der „Blutmai“ steht noch bevor.

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Daniel Hope - Der Klang des Lebens

Er lernte bei Yehudi Menuhin und spielte an der Seite Menahem Presslers im "Beaux Art Trio". Heute ist Daniel Hope einer der bedeutendsten Geiger seiner Generation. Regisseur Nahuel Lopez hat den gebürtigen Südafrikaner auf der Suche nach seinen familiären Wurzeln begleitet und dabei auch seine musikalischen ausgegraben.

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Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?

Nun, wer würde die Frage "Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?" nicht auch mit „ja“ beantworten? Zumindest hier holt Lola Randl das Publikum schon ganz gut ab, denn wer ist nicht vom Alltag manchmal so überrannt, dass kaum noch etwas geht? Für Randls Hauptfigur Luisa (Lina Beckmann) ist das Leben auf jeden Fall zu viel geworden. Das mag aber vor allem daran liegen, dass sie, die erfolgreiche Paartherapeutin, im Alltag selbst nicht in ihrer Beziehung klarkommt und darüber auch nicht reden kann.

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Clash

Seit dem arabischen Frühling hat sich viel verändert in Ägypten. Von den hoffnungsvollen Szenen am Tahrir-Platz zum Fundamentalismus der Muslimbruderschaft unter dem gewählten Präsidentin Mohammed Mursi bis hin zum Verbot der Partei und der Machtübernahme durch die Militärs hat das Land nach der Vertreibung des langjährigen Präsidenten Hosni Mubarak zahlreiche politische Wechsel erfahren.

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Es war einmal Indianerland

Die Dunkelheit des glitzernden Sternenhimmels, eine neon-pink-strobo-beleuchtete Freibad-Party, energische Electro-Bässe, junge Menschen, Rausch. Ilker Çataks Debüt "Es war einmal Indianerland" hängt sich scheinbar verspätet an den dunklen Neon-Hype der vergangenen Jahre – in Deutschland erfolgreich etwa mit "Victoria" (Sebastian Schipper, 2015) oder "Der Nachtmahr" (Akiz, 2015), international durch Nicolas Winding Refn schon wieder zur eigenen Ironie getrieben.

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Borg/McEnroe

Das Aufeinandertreffen von Björn Borg und John McEnroe im Jahr 1980 gilt als das beste Wimbledon-Männer-Finale aller Zeiten. Damals trat Björn Borg an, zum fünften Mal in Folge den Titel im Herrentennis zu gewinnen – und der junge John McEnroe war gerade dabei, die Spitze der Weltrangliste zu erobern. Deshalb wollte er unbedingt den coolen Borg besiegen.

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The Square (2017)

Irgendwann in der Mitte von "The Square" steht Ruben Östlunds Hauptfigur Christian (Claes Bang), Kurator eines Museums für kontemporäre Kunst, vor einem Ausstellungseingang, bei dem man sich entscheiden muss. Geht man nach links, zeigt man an, dass man Menschen nicht vertraut. Geht man nach rechts, vertraut man ihnen.

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