KINOSTARTS
18.03 Mensch Kotschie Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Norbert Baumgarten
18.03 Troubled Water Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Erik Poppe
18.03 Das ganze Leben liegt vor Dir Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Paolo Virzì
18.03 Die 4. Revolution – Energy Autonomy Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Carl A. Fechner
18.03 Tanzträume Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Anne Linsel, Rainer Hoffmann
25.03 Schwerkraft Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Maximilian Erlenwein
ARTHOUSE TOP 10
Quelle: AG Kino
1. Die Friseuse Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 5
2. Boxhagener Platz Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 3
3. Männer die auf Ziegen starren Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 3
4. Crazy Heart Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 3
5. Die Fremde Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 2
6. Unsere Ozeane Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 4
7. Der Ghostwriter Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 5
8. Ajami Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 2
9. Soul Kitchen Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 13
10. Giulias Verschwinden Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Woche 7
Lesercharts TOP 5
1. Mensch Kotschie Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Norbert Baumgarten
2. Die 4. Revolution – Energy Autonomy Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Carl A. Fechner
3. Berlin - Stettin Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Volker Koepp
4. Troubled Water Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Erik Poppe
5. Parkour Rezension anzeigen Trailer anzeigen Galerie anzeigen In Kinoprogrammen finden
  Marc Rensing
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FILM
Eigentlich kann man jedem Leser nur einen einzigen und ehrlichen Rat ans Herz legen: Lesen Sie nichts über diesen Film! Gehen Sie ins Kino, schauen Sie sich "Remember Me" an und beginnen Sie nachzudenken und - je nachdem - bestürzt? geplättet? erbost? zu diskutieren, ob man einen Film so drehen, so machen, ja so enden lassen kann, wie es Allen Coulter vorgeführt hat.
In einer globalisierten und von Medien geprägten Welt kann man dem Krieg nicht entkommen - ganz gleich, ob sich eine Nation wie Deutschland nun daran beteiligt wie im Falle Afghanistans (auch wenn man davor zurückschreckt, das Wort "Krieg" überhaupt in den Mund zu nehmen) oder eben nicht wie im Irak-Krieg.
Andrew Bujalski gilt als einer der vielversprechendsten Independent Filmer der USA und hat ein Faible für Justizthriller. In seinem dritten Spielfilm geht es zwar auch um eine Justizangelegenheit, er ist aber weit davon entfernt ein Thriller zu sein. Vielmehr steht ein Zwillingspaar im Mittelpunkt, das so seine Probleme mit Männern, Jobs und Geschäftspartnerinnen hat.
Es ist die ungewöhnlichste Wohngemeinschaft der Welt: In der Grabeskirche streiten Christen verschiedener Konfessionen seit Jahrhunderten um Gebetszeiten, Eingänge und den Zugang zum Grab Jesu.
Viel ist darüber spekuliert worden, wie die vermutlich meist verspottete Darstellerin Hollywoods reagieren würde, wenn sie in der Oscar-Nacht den Preis als beste weibliche Hauptdarstellerin gewänne.
Wie war das noch mal mit den Massenvernichtungswaffen im Irak? Irgendwie Fehlanzeige, obwohl die angeblich akute Bedrohung als Begründung für den Krieg herhalten musste. Wer da wen getäuscht hat, wird man in Wirklichkeit vielleicht nie erfahren.
Maria ist eine ungewöhnliche Frau. Mit ihrer überraschend direkten Art treibt sie die Männer in die Defensive und lockt sie zugleich aus der Reserve. Das führt zu einer ebenso witzigen wie hintersinnigen Dreiecksbeziehung. Mit leichter Hand verfilmt Hannah Schweier in ihrem Langfilmdebüt den Roman "Cindy liebt mich nicht" von Jochen-Martin Gutsch und Juan Moreno.
Mit Sex und Gewalt kann ein Künstler in der heutigen Zeit kaum noch provozieren. Befasst sich ein Filmemacher aber mit einer religiösen Problematik, begibt er sich zwangsläufig in unruhige Fahrgewässer. Seit dem verheerenden Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 wurde der Kampf gegen islamistische Terrornetzwerke zum Credo der US-Außenpolitik.
Nur noch mit Sonne, Wind oder Biogas heizen und fahren? Und das weltweit innerhalb von 30 Jahren? Ein schöner Traum oder realistische Perspektive? Die Macher dieses engagierten Dokumentarfilms halten den Umstieg für möglich.
Eine Fremde ist sie in beiden Welten: In der Türkei deswegen, weil sie sich nicht mehr mit ihrer lieblosen und gewalttätigen Ehe mit Kemal (Ufuk Bayraktar) abfinden will und gemeinsam mit ihrem Sohn Cem (Nizam Schiller) nach Deutschland flieht.
Dem Vorspann schon ist im wahrsten Sinne des Wortes das Thema eingeschrieben, dem der Film sich nähern will: Da sieht man die Namen der Hauptdarsteller und mehr in Gewebe geschrieben, als Äderchen, Zellstrukturen, biologische Formen. Kulturelle Produktion scheint hier direkt ins Biologische übertragen worden zu sein, und Splice führt genau das vor, und fragt weiter: Was passiert dann?
Eine Gruppe von Außenseitern will weg. Zunächst klingt das nicht besonders innovativ, kennt man diese Handlung doch aus Filmen wie "Knocking on Heaven’s Door" und "Verrückt nach Paris". Mit dem letzteren Film hat "Vincent will Meer" sogar noch mehr gemeinsam: Hier wie dort sind es drei Bewohner und Bewohnerinnen einer therapeutischen Einrichtung, die es in die Ferne zieht.
Es kommt nicht oft vor, aber manchmal stehen auch US-Kassenschlager für Qualitätskino: So glaubwürdig, so schonungslos und gleichzeitig so optimistisch ist schon lange kein Sozialdrama mehr geraten. Der insgesamt für sechs Oscars nominierte Film von Lee Daniels berührt und erschüttert, er führt in dunkelste Abgründe. Aber er erkundet zugleich den Weg ans Licht.
Die Zombiefilme, die George A. Romero inzwischen macht, schwingen immer mehr miteinander, gehen ineinander über, haben den Geruch eines großen Weltentwurfs, den wir aus verschiedensten Blickwinkeln, mit verschiedenen Erzählerstimmen zu sehen bekommen.
Am Anfang ist er ein Kreisläufer. Johann Rettenberger (Andreas Lust) ist wegen versuchten Raubes inhaftiert worden und dreht nun auf dem eng begrenzten Raum des Gefängnishofes seine Runden. Und wenn die Zeit vorüber ist, steigt er in seiner Zelle auf das Laufband und trainiert dort weiter.
Mit Kickboxen gegen Zombies – warum eigentlich nicht, müssen sich Yannick Dahan und Benjamin Rocher gedacht haben, als sie ihren Film "La horde" planten. In diesem Horrorsubgenre wird schließlich selten vor Gewaltanwendung gegenüber Untoten zurückgeschreckt, und die etwas schmierigeren Produkte im Segment überbieten sich gegenseitig gerne in den Gebieten Spektakel, Ekelerregung und Körpersegmentierung.
Von Michael Moore als "best movie I have seen in years" geehrt, bei Filmfestivals vielfach ausgezeichnet und von den Filmkritikern begeistert aufgenommen, ist dieses norwegische Drama tatsächlich ungewöhnlich beeindruckend und aufwühlend. Mit einem fantastischen Hauptdarsteller, exzellenter Dramaturgie und der schwer zu beantwortenden Frage nach Schuld und Sühne, spielt hierbei vor allem die Orgelmusik eine große Rolle und ist Transporteur großer Emotionen.
Bad trägt das Böse schon im Namen, aber ein schlechter Mensch ist er deswegen noch lange nicht. Er hat nur ein Problem: Er trinkt zuviel Whisky. In dem Film gibt es nur selten eine Szene, in der er nicht das braune Gebräu hastig hinunter stürzt und dabei Kette raucht. Jedenfalls nicht bis der Sünder geläutert ist – doch bis dahin ist es ein ziemlich langer Weg. Bis dahin wird der teuflische Alkoholexzess von vorn bis hinten gründlich durchbuchstabiert.
Kaum ein paar Monate ist es her, da waren die frühen Jahre der Modeschöpferin Coco Chanel unter dem Titel "Der Beginn einer Leidenschaft" im Kino zu sehen. Nun ist eine kurze Lebensphase dieser einmaligen Frau filmisch herausgegriffen worden, genauer gesagt, das Jahr 1920, in der die flüchtige aber heftige Affaire mit dem musikalischen Genie Igor Stravinsky im Mittelpunkt steht.
Francois Ozon war schon immer ein Spezialist für ungewöhnliche Beziehungen: für die Spannung zwischen den Figuren, die unerwartete Energien freisetzt. In seinem vorletzten Film "Ricky – Wunder geschehen" kam das vielleicht nicht so deutlich zum Vorschein.