Filme

Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes

Zumindest unter Horrorfans dürfte der Name Hammer weithin bekannt sein. Schließlich firmiert unter diesem Titel eine britische Produktionsschmiede, die sich vor allem in den 50er und 60er Jahren um klassisches Gruselkino verdient machte. In den 90ern kam es dann zum Erliegen der Tätigkeiten, bis 2007 der holländische Erfolgsproduzent John de Mol das Unternehmen reanimierte. Eine wohltuend altmodische Geisterhausatmosphäre verbreitete 2012 die Romanadaption "Die Frau in Schwarz".

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Sehnsucht nach Paris

Das Leben auf dem Land? Ist nur halb so romantisch, wie man das von der neuen Schwemme der Zeitschriften und Magazine suggeriert bekommt, die gerade den Landhaus-Lebensstil als Gegengift gegen die Hektik der vernetzten und globalen Welt abfeiern.

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300 Worte Deutsch

Schwierige Zusammenhänge ganz einfach erklären und zur Völkerverständigung beitragen: Die multikulturelle Komödie "300 Worte Deutsch" verfolgt ein hehres Ziel und teilt in der Integrationsfrage munter gegen deutschen Amtsschimmel und türkischen Traditionalismus aus. Mancher Tabubruch kommt nicht ohne Plumpheit aus. Aber vielleicht ist das notwendig.

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Into the Woods

In Märchenerzählungen steht der Wald häufig für den Wandel, den die anfangs etwas naiven Protagonisten durchlaufen. Auch das erfolgreiche Bühnen-Musical "Into the Woods", ein Mashup unterschiedlicher Fabeln, beschreibt ihn als einen unheimlichen Ort, der die Hauptfiguren zu neuen Überzeugungen bringt. Eben hier jagen sie ihren innigsten Wünschen nach und stellen sich ihren größten Ängsten.

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Das ewige Leben

Österreich ist schlecht. Die Welt nichts dagegen. Mord, Erpressung, Korruption, Menschenhandel – der ehemalige Kommissar Simon Brenner hat sich schon mit so einigen Abgründen seiner Landsleute auseinandersetzen müssen. Sein neuer Fall hat diesmal aber weniger mit äußeren Missständen zu tun als mit inneren. In "Das ewige Leben" muss er sich einem mörderischen Kopfschmerz und den eigenen Dämonen stellen.

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Da muss Mann durch

Mit "Mann tut, was Mann kann" hatte Wotan Wilke Möhring einen großen Erfolg, noch dazu in der Königsdisziplin der Komödie. Ein Film, der auf seinen Schultern ruhte – und auch "Da muss Mann durch" ist ganz auf seine Figur Paul zugeschnitten. Dennoch sind es die Nebenfiguren, Pauls Freunde, dir für die eigentlich vergnüglichen Momente dieses Malen-nach-Zahlen-Films sorgen.

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A Girl Walks Home Alone at Night

"A Girl Walks Home Alone at Night" ist nichts von dem, was man erwarten würde. Vielmehr ist dieser Film ein Potpourri des Unerwarteten. Wir sind in Bad City, einer fiktiven Stadt irgendwo im Iran. Die Straßen sind oft leer. Nur ein paar Menschen bevölkern sie. Junkies, Dealer, Huren und Arash (Arash Marandi), der junge Mann mit den schönen Augen und dem weißen James Dean T-Shirt. Und eine traurige Hure, die für Saeed anschaffen geht.

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Die Böhms - Architektur einer Familie

Gottfried Böhm ist der wohl bekannteste deutsche Architekt – und zugleich der einzige, der je den renommierten Pritzker Prize, die höchste internationale Auszeichnung für Architektur bekam. 1986 war das, damals war Böhm bereits 66 Jahre alt. Heute arbeitet der mittlerweile 95-jährige immer noch, tagtäglich sitzt er im Büro seines Hauses in Köln und ist unermüdlich dabei, seine Visionen mit großer Kunstfertigkeit zu Papier zu bringen.

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Los Ángeles

Eine schwarze Leinwand, Kampfgeräusche einer Schlägerei, Fäuste, die auf Körper treffen, Stöhnen, schweres Atmen. Man braucht keine Bilder, um zu wissen, was los ist. Da prügeln sich junge Männer. Und es geht um vor allem um die Ehre und um ein Aufnahmeritual. Die Dunkelheit löst sich auf, die Dämmerung bricht an und einer der Männer trollt sich geschlagen davon.

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Red Army

Die ersten Bilder von "Red Army" versprechen einen Thriller: Von der kommunistischen Bedrohung wird gesprochen, Bilder des Eishockey-Trainings werden mit spannender Musik unterlegt, dazwischen werden die Namen der Crew eingeblendet. Hier scheint ein Film zu beginnen, der von dem großen Aufeinandertreffen von Kommunismus und Kapitalismus kündet, von dem eisernen Vorhang der UDSSR und der Freiheit der USA.

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Freistatt

Wolfgang (Louis Hoffmann) ist wohl das, was man damals "renitent" nannte – heute würde man ihn wohl als ganz normalen 14-jährigen begreifen, der mitten in der Pubertät steckt. Ein rebellischer Junge, der vor allem gegen den strengen Stiefvater (Uwe Bohm) opponiert, der solche Zweifel an seiner absoluten Autorität nicht mehr länger dulden mag.

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Shaun das Schaf

Nachdem das Schaf Shaun über vier Jahre hinweg seine skurrilen und lustigen Abenteuer im Fernsehen erlebt hat, folgt nun der Wechsel auf die große Leinwand. Dem Erfolgsrezept bleibt man dabei treu: Gesprochen wird nicht, zumindest nicht verständlich, und trotz einer durchgehenden Handlung ist das Ganze sehr episodisch.

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German Angst

Expressionistische, phantastische, gruselige Filme — das war im Deutschland der 1920er Jahre einst eine Strömung, die viel zum späteren Genrefilm beitrug und die damals ihresgleichen suchte. Man denke nur an Friedrich Wilhelm Murnaus "Nosferatu" oder Robert Wienes "Das Cabinet des Dr. Caligari". Doch diese Zeiten sind lange her und das deutsche Genrekino dümpelt seit langer Zeit bis auf einige kleinere Ausnahmen vor sich hin und bleibt oftmals weit hinter Produktionen aus anderen Ländern zurück.

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John Wick

John Wick (Keanu Reeves), Profikiller a.D., will eigentlich den Rest seines Lebens in aller Ruhe mit seiner Frau (Bridget Moynahan) verbringen. Doch sie stirbt und der Verlust stürzt John in ein tiefes Loch. Trost findet er lediglich bei seinem jungen Hund, dem letzten Geschenk seiner Frau. Zumindest für kurze Zeit.

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Die letzten Gigolos

Für die Titelauswahl gibt es die volle Punktzahl. Die Neugier ist sofort geweckt. Man hat Bilder im Kopf. Gigolo: Ein attraktiver, charme- und charismastrotzender Beau, eher südländischer Herkunft, den Kopf voll verruchter Absichten, das Versprechen auf ein Abenteuer, für eine Beziehung aber völlig ungeeignet. Davon gibt es nur noch wenige Exemplare und die führt uns der Film vor.

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Fünf Freunde 4

Seit 2012 kommt jedes Jahr im Januar ein neues Abenteuer der "Fünf Freunde" in die deutschen Kinos. Im mittlerweile vierten verschlägt es die Jugendlichen um George Kirrin (Valeria Eisenbart) und ihren Hund Timmy nach Ägypten, wo sie einem Geheimbund auf die Schliche kommen. Die Schwächen der Reihe bleiben dieselben wie schon in den vorangegangenen Teilen.

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Viel Gutes erwartet uns

Der Dokumentarfilm von Phie Ambo porträtiert einen 79-jährigen dänischen Biobauern, der seinen Hof aus purer Leidenschaft bestellt. Der gelernte Diplom-Ingenieur Niels Stokholm hält auf seinem idyllischen Anwesen nördlich von Kopenhagen unter anderem das vom Aussterben bedrohte Rote Dänische Milchrind. Als einziger Landwirt Dänemarks richtet er die Viehhaltung an den Urinstinkten der Rinder aus.

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Housebound

Mit der witzigen Geistergeschichte "Housebound" legte Gerald Johnstone, der bislang nur die TV-Serie "The Jaquie Brown Diaries" schrieb und inszenierte, sein Kinodebüt vor. Auch seine trefflich besetzte Hauptdarstellerin Morgana O’Reilly als kleinkriminelle Rebellin war vornehmlich in TV-Serien wie dem Dauerbrenner "Nachbarn" zu sehen. Beide überraschten mit einem Werk, das perfekt die Balance aus Mystery-Thriller, Gruselschocker und Komödie hält.

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Foxcatcher

Die Zwänge von Macht, Geld und psychischer Abhängigkeit markieren oft die Kehrseite des Sportlerruhms. Manche Karrieren zerbrechen daran, Bennett Millers "Foxcatcher" kommt vielleicht dem Grund solchen Übels ziemlich weit auf die Spur.

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Jacky im Königreich der Frauen

Seit dem mörderischen Terroranschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" gilt der Slogan "Je suis Charlie" weit über Frankreich hinaus als Bekenntnis zu Presse- und Meinungsfreiheit. Auch "Jacky im Königreich der Frauen" ist ein wenig Charlie, und das gleich im doppelten Sinn, obwohl der deutsche Kinostart der Satire auf ein fiktives totalitäres Regime bereits lange vor der Bluttat vom 7. Januar 2015 feststand.

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