Filme

Mr. Long

Mr. Long (Chen Chang) ist ein Auftragsmörder aus Taiwan. Er ist jung, gutaussehend und ein eher stiller, nachdenklicher Typ. Seine Lieblingswaffe ist das Messer. Mit dem kann er blitzschnell einer Menge an Leuten den Garaus machen. Sein neuer Auftrag ist in Japan. Dort soll er einen jungen Gangster töten. Die Gründe hierfür sind egal. Mr. Long fragt nicht.

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Das Kongo Tribunal

"Das Kongo-Tribunal" von Milo Rau ist nicht vorbei, wenn der Film endet und eigentlich hat es auch nicht begonnen, wenn der Film beginnt. Damit soll gesagt werden, dass der Film zu wenig ist, für das, was er zeigt und er trotzdem nicht scheitert, in dem, was er auszulösen vermag.

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Einsteins Nichten

Gleich zu Beginn ein Wechsel von Schwarz-Weiß zu Farbe, wie man das aus einigen Edgar-Reitz-Produktionen kennt. Dazu eine Idyllen malende Hintergrundmusik (Filmkomposition: Edward Harris), die neugierig macht, quasi Vergangenes automatisch hervorholt.

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It Comes at Night

Die Welt ist dunkel geworden und im Dunkel lauert das Ende der Menschheit – ein Virus, der ihre Träume und Körper zerfrisst, vor allem aber ihr Mitgefühl. Was geschieht in einer Welt, in der Menschlichkeit durch Überleben abgelöst wurde? Liegt hier der Kern des Menschen, so dunkel und so einfach?

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It Was Fifty Years Ago Today! The Beatles: Sgt. Pepper & Beyond

Für viele Fans und Kritiker ist es nicht nur das beste Album der Beatles, sondern auch eines der herausragendsten der Musikgeschichte. In seinem Dokumentarfilm "It Was Fifty Years Ago Today!" beleuchtet Alan G. Parker die Entstehung von "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band"

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Western

"Western". Wie das Genre. Zwei Cowboys, der eine gut, der andere böse. Eine Kleinstadt irgendwo in der Einöde. Eine Frau, die zwischen den beiden steht. Und dann die Frage nach der Dominanz. Wer wird gewinnen? Wer zieht schneller seinen Colt, wer klärt das Mächteringen zu seinen Gunsten und wer frisst am Ende Staub?

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Schule, Schule - Die Zeit nach Berg Fidel

Mit dem Aufbau eines inklusiven Bildungssystems tut sich die deutsche Gesellschaft immer noch schwer. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass Kinder hierzulande nach der vierjährigen Grundschulzeit ihren Noten entsprechend auf verschiedene Schularten aufgeteilt werden.

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Das ist unser Land!

Eines der wichtigsten Bücher des diesjährigen Frühjahrs ist "Der Block" von Jérôme Leroy. Hierin erzählt er von zwei Männern, einem Intellektuellen und einem Schläger, die eine Nacht in Paris an verschiedenen Orten getrennt voneinander sitzen und sich an ihre Zeit mit dem "Patriotischen Block" erinnern, einer rechtsradikalen Partei, die mittlerweile von Agnès Dorgelle geführt wird, nachdem sich ihr Vater ins Aus manövriert hat.

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Félicité

Eine Großaufnahme des Gesichts einer Frau steht am Anfang von "Félicité". Sie zeigt Stärke, Stolz und einen Hauch Trotz. Es ist das Gesicht von Félicité (Vero Tshanda Beya), sie sitzt in einer Bar, um sie herum wird getrunken und laut geredet, die Gespräche lassen erahnen, dass die Handlung im Kongo spielt, von Diamantringen wird gesprochen, von Übergriffen auf Kinder.

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Wann endlich küsst du mich?

Eine muntere Familienaufstellung mit ordentlicher Coming-of-age-Beilage versprechen schon die ersten Bilder und Szenen von Julia Ziesches Debütfilm "Wann endlich küsst du mich?", doch statt perlendem Witz und tieferen Erkenntnissen über die ganz besonderen Verbindungen zwischen Müttern und Töchtern herrscht in der trägen Komödie recht viel Biedersinn und Langeweile vor.

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Parasol - Mallorca im Schatten

Auf den ersten Blick erscheint das Hauptfiguren-Trio in "Parasol - Mallorca im Schatten" eigentümlich: Die ältere Belgierin Annie (Julienne Goeffers) ist mit einer Seniorengruppe nach Mallorca geflogen, um ihre Internetbekanntschaft André endlich im realen Leben zu treffen. Der junge Engländer Alfie (Alfie Thomson) ist mit seinen Eltern auf einem Campingplatz und verbringt die Zeit mit dem elterlichen Yorkshire Terrier.

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Als Paul über das Meer kam - Tagebuch einer Begegnung

Dokumentarfilme zu machen erfordert einen langen Atem, ein Gespür für Wendungen und Entwicklungen und vor allem viel Geduld. Das gilt für den Filmemacher ebenso wie für den / die Produzenten - und bei "Als Paul über das Meer kam - Tagebuch einer Begegnung" von Jakob Preuss zeigt sich, dass dieser Langmut mitunter für beide Seite ein großer Gewinn sein kann.

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Tulpenfieber

„Geschichten haben kein Ende“ heißt es in Tulpenfieber und im Fall dieses Films scheint das nicht ohne Ironie zuzutreffen. Zum einen, weil es sich bei dem Historiendrama um eine Literaturverfilmung handelt – die Geschichte also schon einmal die Übertragung von einem Medium ins andere überlebt hat.

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Atomic Blonde

Manchmal sind die besten Filme die schnörkellosen. Die, die einfach ganz geradlinig und verrotzt, dafür mit ordentlich Selbstbewusstsein ihre Geschichte erzählen. Und genau so ein Film ist "Atomic Blonde". Kein Bild ist zu viel, keine Handlung unnütz.

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Körper und Seele

In "Körper und Seele" (auf der Berlinale 2017 war der Film noch unter dem internationalen Titel "On Body and Soul" zu sehen) erzählt die Altmeisterin des ungarischen Kinos Ildikó Enyedi eine Liebesgeschichte – langsam, still, ein wenig mystisch. Das Magisch-Geheimnisvolle haftet vielen ihrer Werke an, in "Körper und Seele" bestimmt es gleich den ersten Ton des Films:

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Hampstead Park - Aussicht auf Liebe

Im Grunde sind Emily Walters (Diane Keaton) und Donald Horner (Brendan Gleeson) Kontrahenten auf dem Schlachtfeld der kapitalistischen Gesellschaft. Sie wohnt in einem Apartmenthaus im noblen Londoner Viertel Hampstead, in dem sich ihre Nachbarinnen über das marode Hospitalgebäude im Park gegenüber aufregen. Emilys Freundin Fiona (Lesley Manville) schwört die Hausgemeinschaft darauf ein, dass es auch für sie besser ist, wenn es dem geplanten Bau von Luxuswohnungen weicht.

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Ana, mon amour

Dass die gemeinsame Beschäftigung mit Nietzsche zwei junge Menschen an der Uni zusammenbringt, hätte dem Philosophen selbst wahrscheinlich eher weniger gut gefallen. Die heftige Panikattacke, die Ana (Diana Cavilloti) am Ende der Eröffnungssequenz packt und zu Boden wirft, dürfte dem notorischen Phobiker und Propheten des oftmals falsch verstandenen „Übermenschen" hingegen vertraut sein.

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Die Migrantigen

Die sogenannten „Multikultikomödien“ sind einer der Kinotrends der vergangenen Jahre und erfreuen sich dabei nicht immer eines makellosen Rufs – erinnert sei hier beispielsweise an die Querelen rund um Simon Verhoevens Willkommen bei den Hartmanns, bei dem beispielsweise auf dem Plakat der Name des afrodeutschen Schauspielers Eric Kabongo fehlte, obwohl er wie seine Kollegen dort abgebildet war.

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Eine fantastische Frau - Una mujer fantastica

Vor vier Jahren hatte Regisseur Sebastián Lelio einen dieser unerwarteten kleinen Superhits, die die Berlinale manchmal produziert. Sein Film "Gloria" schlug ein wie eine Bombe. Jetzt ist er wieder da und hat mit "Una mujer fantástica" abermals ein intimes Portrait einer Frau mitgebracht, die er stets detailliert und liebevoll begleitet auf ihrem schwierigen Weg durch Einsamkeit, Ausgrenzung, Beschämung, aber auch Resilienz.

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Ein Sack voll Murmeln

Joseph Joffo lebt auch heute noch in seiner Heimatstadt Paris, aus der er während der deutschen Besatzung 1941 fliehen musste. Die abenteuerliche Geschichte seiner Odyssee mit seinem Bruder durch Frankreich hielt Joffo in der Autobiografie "Ein Sack voll Murmeln" fest.

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