Filme

Alles gut

Integration beginnt für Flüchtlingskinder mit dem ersten Tag in Deutschland. Während die Behörden noch monatelang prüfen, ob sie und ihre Eltern überhaupt im Land bleiben dürfen, versuchen die Kinder sehr schnell, in der neuen Umgebung Fuß zu fassen.

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Die Jones - Spione von Nebenan

Zum ersten Mal seit elf Jahren sind Jeff (Zach Galifianakis) und seine Frau Karen (Isla Fisher) wieder allein, denn ihre beiden Söhne besuchen ein Ferienlager. Nun könnten sie der Liebe eine Auffrischungskur verpassen, aber auf Kommando geht das nicht. Und dann ziehen nebenan diese superattraktiven neuen Nachbarn ein, die sich schon vor der Tür in den Armen liegen.

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Herkules

“Hundert Kilo hast du früher getragen?!“, fragt Regisseur Volker Meyer-Dabisch, der selbst hinter der Kamera steht und gleich gegenüber in der Wiener Straße wohnt, den Kohlenhändler Ahmed Özdemir. Die Özdemirs aus der Ohlauer Straße waren über 30 Jahre lang eine kleine Institution im Kreuzberger Multikulti-Viertel.

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Gaza Surf Club

Knapp 2 Millionen Menschen leben im Gazastreifen, jenem Stückchen Land zwischen Israel und Ägypten, von dem immer wieder in den Nachrichten zu hören ist. Weil dieser schmale Küstenstreifen mit einer Größe von gerade mal 360 Quadratkilometern seit dem Jahre 2006 von der radikalislamischen Hamas kontrolliert wird, kontrolliert Israel (teilweise zusammen mit Ägypten und der Europäischen Union) die Außengrenze.

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The Boss Baby

In puncto Kreativität hinken die Animatoren von DreamWorks ihren Kollegen von Disney und Pixar seit Jahren hinterher. Mit "The Boss Baby", nach Marla Frazees gleichnamigem Kinderbuch, holen sie gewaltig auf. Zwar reicht Tom McGraths Komödie über einen unorthodoxen Familienzuwachs noch nicht ganz an die Klassiker der Konkurrenz oder die aus dem eigenen Haus heran, macht aber gleich ein paar Schritte auf einmal in die richtige Richtung.

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5 Frauen

Eigentlich sind es erst einmal nur vier Frauen in Olafs Kraemers Spielfilmregiedebüt "5 Frauen". Jedes Jahr treffen sich die Freundinnen in dem Haus von Maries (Anna König) Eltern, um ein Wochenende miteinander zu verbringen. Dabei wird schon durch die Bilder der Anreise deutlich, wie unterschiedlich sie sind: Die kontrollierte Anna (Korinna Krauss) sitzt ruhig neben ihrem Mann in einem geländewagenartigen Fahrzeug, Nora (Kaya Marie Möller) steuert selbst und Ginette (Odine Johne) läuft laut jauchzend einen Berghang hinab auf das Haus zu.

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National Bird

"There is a new national bird!", verkündet die dröhnende Abspannmusik. Der Weißkopfseeadler hat als Nationalsymbol ausgedient, ein neuer Raubvogel ist zum Herrscher der Lüfte auserkoren: Das Zeitalter der Drohnen ist angebrochen. Für Regisseurin Sonia Kennebeck ist es ein stählernes Waffensystem, in dem die amerikanische Volksseele ihren Ausdruck findet. Sicherlich liegt eine bittere Ironie in dem Fluggerät mit gottgleichem Blick, das Hellfire-Missiles verschießt.

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Einsamkeit und Sex und Mitleid

"Einsamkeit und Sex und Mitleid" ist die unheilige Dreieinigkeit, die dieser Film in seinem weitgespannten Panoptikum – oder Pandämonium? – von Figuren und Episoden heraufbeschwört. Der Anklang des Titels an die Nationalhymne ist sicherlich kein Zufall, Regisseur Lars Montag setzt in seiner Verfilmung des gleichnamigen Romans von Helmut Krausser ("Der große Bagarozy") darauf, das Gemeinsame einer Nation der Einsamen herauszufiltern.

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A United Kingdom

Mit "Dido Elizabeth Belle" schuf die britische Filmemacherin Amma Asante im Jahre 2013 ein starkes, auf einer wahren Begebenheit beruhendes historisches Drama, das sich dem Rassismus im England des 18. Jahrhunderts widmete. Auch die Geschichte von Asantes neuer Arbeit "A United Kingdom" ist der Realität entsprungen.

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Power Rangers

Was waren das für herrliche Zeiten damals: Schulranzen in die Ecke, Tamagotchi aus, Glotze an. Monster, Roboter oder andere Bösewichte zerstören die Stadt. Nur fünf oder wahlweise sechs Teenager in bunten Rüstungen können das Unheil noch abwenden. Die Adaption der Power Rangers für die große Leinwand ist in Zeiten der hundertfachen erfolgreichen Verfilmung von Superheldenabenteuern, der Verehrung der 1990er Jahre und der andauernden Vorliebe für gewaltige Roboterschlachten eigentlich eine gute Idee

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Una und Ray

Una (Rooney Mara) läuft durch düstere Gänge, die Regale ragen bis an die Decke, darin liegen in langen Reihen aufgestapelte Pakete in verschiedensten Formen und Größen. Es sieht aus, als würde sie nach Ladenschluss ein sperriges Sitzmöbel bei Ikea suchen oder durch ein Zwischenlager von Amazon irren. Eine Umgebung, die im Zeitalter der Expresslieferungen und des kostenlosen Versands ab 20€ umgehend Statements abverlangt.

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Verleugnung

Es gibt Filme, deren Schwächen klar zu erkennen sind – und die doch wichtig sein können, in der Zeit, in der sie erscheinen. "Verleugnung" von Mick Jackson ist ein solcher Fall: die Besetzung überzeugt nicht vollends, die Charaktere sind bisweilen überzeichnet, die visuelle Inszenierung erinnert mitunter an ein Fernsehdrama, die Musik ist allzu emotionalisierend. Und doch ist dies ein Film, der eine wichtige Geschichte erzählt: über die Gefahren von Meinungen, Gefühlen und alternativen Fakten.

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Life (2017)

Allzu gerne wird ja bereits vor den ersten Vorführungen eines Films bereits über seine Qualität spekuliert – wichtige Hinweise sind der Trailer, das Datum der Pressevorführungen und die Länge des Embargos. Bei Life sah es gar nicht gut: Es gab nur einen sehr kurzen Trailer, über den Inhalt des Films war vorab fast nichts bekannt, dann wurde er eine Woche vor Kinostart gezeigt und mit einem Embargo bis vier Tage vor dem Starttermin bedacht. Aber "Life" ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt.

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Jean Ziegler - Der Optimismus des Willens

Ein Portrait – Gemälde oder Foto – kann immer nur einen Moment einfangen, einen Punkt in der Geschichte eines Individuums und seiner Welt. Die Vergangenheit ist nur indirekt zu sehen: In Falten. Narben. In der müden Haltung. In der Art, sich zu kleiden.

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Lommbock

Ja, Sie haben richtig gelesen. Dieser Filmtitel ist kein Tippfehler. "Lommbock" ist Christian Züberts Fortsetzung seiner Kifferkomödie "Lammbock" (2001), in der Lucas Gregorowicz und Moritz Bleibtreu zwar 15 Jahre älter, aber kein Stück weiser sind. Das Philosophieren und Konsumieren haben sie auch nicht verlernt.

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Bauer unser

“Der Zwang zum Wachsen erfasst jetzt auch den Letzten.“ Dieser O-Ton gleich zu Beginn von "Bauer unser" gibt sofort die Stoßrichtung des ersten langen Dokumentarfilmprojekts von Robert Schabus vor. Der Oberkärntner Filmemacher, der selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, hat jede Menge Ahnung von dieser unglaublich komplexen Materie namens “EU-Landwirtschaft“.

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Tanna - Eine verbotene Liebe

Es gibt sie noch, die indigenen Völker auf entlegenen Südseeinseln, die nur spärlich bekleidet durch den Urwald laufen und den Segnungen der Zivilisation trotzen. Zu ihnen gehört der Stamm der Yakel auf der Insel Tanna im Vanuatu-Archipel.

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Die andere Seite der Hoffnung

Es gibt Regisseure, bei denen reichen zwei Bilder, um zu wissen, dass dieser Film von ihnen stammt. Aki Kaurismäki gehört zweifellos zu ihnen: die starke Verwendung von Farben, insbesondere Grün- und Blautönen, eine ruhige Kameraführung, wenige Dialoge und immer wieder dieselben Schauspieler_innen finden sich seit Jahrzehnten in seinen Filmen.

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I Am Not Your Negro

30 Seiten sind von James Baldwins unvollendetem Buchprojekt "Remember this house" nur fertiggestellt worden. Darin wollte der Autor die Geschichten der Bürgerrechtsaktivisten Malcom X, Martin Luther King und Medgar Evers verbinden, um von dem Leben und der Realität der Schwarzen in den USA zu erzählen.

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Zazy

Der deutsche Film traut sich endlich (wieder) Genre zu. Auch Matthias X. Obergs "Zazy" über eine Auszubildende (Ruby O. Fee), die sich ihren Weg ins Showgeschäft erpresst, erinnert in seinen besten Momenten an klassische Psychothriller.

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