Filme

Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes

Julian Radlmaier, der Regisseur von "Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes", spielt in seinem Film einen Regisseur namens Julian – jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen und so weiter. Am liebsten sitzt er auf den Stufen vor dem Kulturforum Berlin und schaut den schönen Mädchen in ihren Sommerkleidern nach. Eigentlich aber wäre er gerne Kommunist. In Wirklichkeit will er vor allem mit der Kanadierin Camille schlafen.

Kritik lesen Trailer ansehen

Clash

Seit dem arabischen Frühling hat sich viel verändert in Ägypten. Von den hoffnungsvollen Szenen am Tahrir-Platz zum Fundamentalismus der Muslimbruderschaft unter dem gewählten Präsidentin Mohammed Mursi bis hin zum Verbot der Partei und der Machtübernahme durch die Militärs hat das Land nach der Vertreibung des langjährigen Präsidenten Hosni Mubarak zahlreiche politische Wechsel erfahren.

Kritik lesen Trailer ansehen

Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel

Jeder Internetnutzer kennt die Angst vor Identitätsdiebstahl. Man könnte in den finanziellen Ruin getrieben werden oder sich für Taten und Worte verantworten müssen, die einem Unbekannte unterjubeln. Der 17-jährige Jan (Moritz Jahn), ein leidenschaftlicher Gamer, erleidet eine andere Art von Identitätsdiebstahl: Er verliert den Zugriff auf seinen Avatar Fenris, einen tapferen Krieger im Computerspiel Schlacht um Utgard.

Kritik lesen Trailer ansehen

Die rote Schildkröte

Das Meer tost und gischt im Sturm, Wellen bäumen sich auf und überschlagen sich mit. Inmitten der aufgewühlten See befindet sich ein Mann, der um sein Leben kämpft, indem er versucht, sich an seinem gekenterten, kopfüber dahintreibenden Boot festzuhalten. Doch es gelingt ihm nicht.

Kritik lesen Trailer ansehen

Der Himmel wird warten

Von jungen Männern, die sich vom IS in Europa anwerben lassen, hört man immer wieder. Die Rekrutierung beschränkt sich aber nicht nur auf Männer, sondern auch junge Frauen werden angeworben. Marie-Castille Mention-Schaar ("Die Schüler der Madame Anne") erzählt in ihrem Film "Heaven Will Wait" von dem Hergang und den Folgen dieser Rekrutierung aus verschiedenen Perspektiven.

Kritik lesen Trailer ansehen

Die Frau im Mond - Erinnerung an die Liebe

Immer wieder krümmt sich Gabrielle (Marion Cotillard) vor Schmerzen, wenn zunächst unerklärliche Unterleibskrämpfe sie plagen. Bis dann schließlich ein Arzt die Ursache für ihre Pein diagnostiziert: Die junge Frau leidet unter der sogenannten "Steinkrankheit" (auf französisch "mal de pierres"), bei der sich in verschiedenen Teilen des Körpers harte Gebilde formen, die dann je nach befallener Körperregion zu unterschiedlichen Symptomen führen.

Kritik lesen Trailer ansehen

Von Bananenbäumen träumen

In Deutschland sinkt die Einwohnerzahl in zwei Drittel aller ländlichen Gemeinden. Die Menschen wandern, wie in anderen Gegenden Europas auch, in die Städte ab. Die Dokumentarfilmerin Antje Hubert, die selbst auf dem Land aufgewachsen ist, stellt ein Dorf im norddeutschen Landkreis Cuxhaven vor, das sich mit Tatkraft und innovativen Ideen gegen die Landflucht stemmt.

Kritik lesen Trailer ansehen

Una mujer fantástica

Vor vier Jahren hatte Regisseur Sebastián Lelio einen dieser unerwarteten kleinen Superhits, die die Berlinale manchmal produziert. Sein Film "Gloria" schlug ein wie eine Bombe. Jetzt ist er wieder da und hat mit Una mujer fantástica abermals ein intimes Portrait einer Frau mitgebracht, die er stets detailliert und liebevoll begleitet auf ihrem schwierigen Weg durch Einsamkeit, Ausgrenzung, Beschämung, aber auch Resilienz.

Kritik lesen Trailer ansehen

Die versunkene Stadt Z

"There's no sense in going further – it's the edge of cultivation" beginnt Rudyard Kiplings Gedicht "The Explorer", in dem das lyrische Ich eine Stimme quält, die ihm jeden Tag und jede Nacht zuflüstert, "Something hidden. Go and find it. Go and look behind the Ranges". Eine ähnliche innere Stimme wird auch bald Colonel Percival Fawcett (Charlie Hunnam) verfolgen.

Kritik lesen Trailer ansehen

Mit Siebzehn

Mit siebzehn ist es irgendwie nervig: Man ist noch nicht erwachsen, aber doch irgendwie zu alt für jegliche Bevormundung. Noch dazu ist man meist völlig verwirrt vom Leben, muss aber wichtige Entscheidungen für die Zukunft treffen und sein Abitur schaffen. Die lange Lebenszeit ist noch nicht greifbar - und doch muss man hier die Weichen stellen. Und das noch dazu in einem hormonell mehr als unausgeglichenen Zustand.

Kritik lesen Trailer ansehen

Alles gut

Integration beginnt für Flüchtlingskinder mit dem ersten Tag in Deutschland. Während die Behörden noch monatelang prüfen, ob sie und ihre Eltern überhaupt im Land bleiben dürfen, versuchen die Kinder sehr schnell, in der neuen Umgebung Fuß zu fassen.

Kritik lesen Trailer ansehen

Der junge Karl Marx

Wenn am Anfang eines Films ein Crashkurs in Geschichte durch Texteinblendungen gegeben wird und kurz darauf mittels Voice-over Montesquieu zitiert wird, kann dies der Auftakt zu extrem schwerer filmischer Kost sein. Was uns der Filmemacher Raoul Peck ("I Am Not Your Negro") in den folgenden zwei Stunden mit "Der junge Karl Marx" offeriert, ist jedoch ein durchaus goutierbares Biopic, dem es gleichwohl an der Fieberhaftigkeit seines Titelhelden mangelt.

Kritik lesen Trailer ansehen

Zwischen den Jahren

Becker (Peter Kurth) ist kein Mann von vielen Worten; "Lass doch mal das Gequatsche!" scheint sein Lieblingssatz zu sein, mit dem er seinen Kollegen Barat (Leonardo Nigro) anherrscht. Dabei ist der so ziemlich der einzige Freund, den der schwammige Wachmann beim Werkschutz eines Unternehmens irgendwo in der Peripherie des Großraumes Köln hat.

Kritik lesen Trailer ansehen

Tanna - Eine verbotene Liebe

Es gibt sie noch, die indigenen Völker auf entlegenen Südseeinseln, die nur spärlich bekleidet durch den Urwald laufen und den Segnungen der Zivilisation trotzen. Zu ihnen gehört der Stamm der Yakel auf der Insel Tanna im Vanuatu-Archipel.

Kritik lesen Trailer ansehen

Die andere Seite der Hoffnung

Es gibt Regisseure, bei denen reichen zwei Bilder, um zu wissen, dass dieser Film von ihnen stammt. Aki Kaurismäki gehört zweifellos zu ihnen: die starke Verwendung von Farben, insbesondere Grün- und Blautönen, eine ruhige Kameraführung, wenige Dialoge und immer wieder dieselben Schauspieler_innen finden sich seit Jahrzehnten in seinen Filmen.

Kritik lesen Trailer ansehen

Moonlight

Niemand hat diesen Film kommen sehen. Aber direkt nach seiner Uraufführung beim Internationalen Filmfest Toronto begann das Gemurmel, das laute Staunen und Weiterempfehlen von Barry Jenkins Ausnahmewerk "Moonlight".

Kritik lesen Trailer ansehen

A Cure for Wellness

Ein ambitionierter junger Manager soll seinen Chef aus einem idyllischen aber mysteriösen "Wellnes Center" in den Schweizer Alpen abholen. Bald entdeckt er, dass die wundersamen Behandlungen vor Ort nicht das sind, was sie scheinen. Als er beginnt die schrecklichen Geheimnisse zu lüften, wird seine mentale Gesundheit auf die Probe gestellt. Schon bald wird er auch mit der mysteriösen Krankheit diagnostiziert, die alle anderen Patienten vor Ort behält und sie nach Heilung hoffen lässt.

Kritik lesen Trailer ansehen

Lion

In seinem ersten Spielfilm "Lion" befasst sich der zuvor überwiegend im Werbe- und Serienbereich tätige Australier Garth Davis mit einer Geschichte aus dem wahren Leben: Basierend auf Saroo Brierleys Autobiografie Mein langer Weg nach Hause erzählt das Drehbuch von Luke Davies (Life) von einem Kind aus Indien, das verloren ging und dem es im Erwachsenenalter gelang, seinen Heimatort mittels Google Earth ausfindig zu machen.

Kritik lesen Trailer ansehen

Neruda

Irgendetwas ist komisch an diesem Film und es hat mit dem Licht zu tun. Permanent blendet es so direkt in die Kamera, dass man fast schon blinzeln möchte. Das geht in der ersten Szene los: Ein Raum im chilenischen Senat mit barockem Schmuck und weinroten Wänden, die Senatoren rauchen und diskutieren über Nerudas letztes Gedicht und ob dessen kommunistische Gesinnung tragbar ist. Auftritt des Dichters und Senators Pablo Neruda.

Kritik lesen Trailer ansehen

Tour de France

Was ist Frankreich? Und was ist Frankreich heute? Wie muss man sein, um sich ein Franzose zu nennen? Das sind die Leitfragen, die Rachid Djaïdanis "Tour de France" begleiten. Und auch wenn sie fast zu häufig gestellt werden, so sind sie doch nie störend. Vielleicht auch gerade deshalb, weil sie sich ebenso wenig wie die Beschäftigung mit der Kultur Frankreichs in das Gesamtbild des Films einpassen wollen, der eine Mischung aus Independentfilm, Home- und Musikvideo darstellt.

Kritik lesen Trailer ansehen

Partner

  • Deutsche Film- und Medienbewertung
  • Arthaus Filme
  • Filmförderung Baden-Württemberg
  • Filmfest München
  • Festival Scope