Filme

Blood Ties

New York, 70er-Jahre: Zwei Brüder, Chris (Clive Owen) und Frank (Billy Crudup) stehen auf verschiedenen Seiten des Gesetzes. Während Chris gerade erst nach einer langjährigen Haftstrafe aus dem Gefängnis entlassen wurde und es zunächst auf legalem Weg versucht, wieder Tritt zu fassen, ist Frank Polizist geworden. Als Chris wieder rückfällig wird, steht sein Bruder vor der schwierigen Entscheidung, ob er seinen Bruder decken oder seine Pflicht erfüllen soll.

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High Art – TV-Tipp der Woche

Als die einst erfolgreiche Fotografin Lucy Berliner (Ally Sheedy), die mit ihrer Liebsten Greta (Patricia Clarkson) ein rauschhaftes Dasein in der Abhängigkeit von Heroin fristet, der jungen, ambitionierten Journalistin Syd (Radha Mitchell) begegnet, lässt sie sich von ihr überzeugen, für die Kunstzeitschrift Frame eine Bilderserie zu schießen.

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Englisch für Anfänger

Bildung und der Spracherwerb im Besonderen sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Unabhängigkeit. Das gilt nicht nur für die Individualentwicklung jedes einzelnen Menschen, sondern an vielen Orten der Welt im Besonderen für Frauen und Mädchen. "Englisch für Anfänger" ist ein Film darüber, wie allein das Lernen einer Sprache zu mehr Selbstbewusstsein und Mut beitragen kann und wie traditionelle Rollenzuschreibungen dadurch ins Wanken geraten.

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11 Freundinnen

Nach ihrer Dokumentation des ungewöhnliches Aufeinandertreffens norddeutscher Dorfbewohner und feierwütiger Heavy Metal Fans in "Full Metal Village" widmet sich Sung-Hyung Cho in "11 Freundinnen" einem Thema, das dem einen oder anderen ähnlich exotisch vorkommen mag: Frauenfußball. Tatsächlich aber hat sich der lange verlachte Sport spätestens seit der Weltmeisterschaft im eigenen Land 2011 den verdienten Respekt erkämpft.

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Vierzehn

Die Naivität dieser Frage muss man Fabienne in ihrer Situation wohl einfach lassen, wird sie doch ungewollt Mutter – mit ihren noch deutlich teenagergrünen 14 Jahren. Die Art und Weise allerdings, wie gerade sie einen rasanten Entwicklungs- und Reifeprozess durchläuft, vom mutwillig ihre Umwelt provozierenden Schlägermädchen auf dem Schulhof hin zur liebevollen Mutter, das ist im positiven Sinne irritierend und dabei doch durchaus unterhaltsam mitzuerleben.

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Der grosse Gatsby

Verheißungsvoll beginnt "Der große Gatsby" mit einem grünen Licht, das von der anderen Seite des Ufers aufleuchtet. Leser von F. Scott Fitzgeralds Roman wissen, dass dieses Licht gleichsam Gatsbys Sehnsucht und Niedergang ist: Es hängt am Ende des Stegs des Hauses von Daisy und Tom Buchanan – und erinnert Gatsby daran, dass dort die Frau lebt, die er immer geliebt hat.

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Woodstock in Timbuktu – Die Kunst des Widerstands

"Ich will nicht alles schwarz malen, aber in der Zukunft wird auch nicht alles rosa sein", prognostiziert der Sicherheitschef des "Festival au Désert" im Jahre 2011 die künftige Lage der Tuareg in Mali. Zwei Jahre später ist seine Voraussage zur bitteren Wahrheit geworden. Sehen wir heute einen Dokumentarfilm über Malis wohl berühmteste Stadt Timbuktu, denken wir nicht mehr in erster Linie an die reiche Kultur, die früher herausragende wirtschaftliche Stellung der Stadt, ihre Bibliothek voller wertvoller Schriften oder an historische Bauwerke im Angesicht der erhabenen Wüstenlandschaft.

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Guerilla Köche

Das Thema Kochen zieht offenbar immer noch, nicht nur im Fernsehen. Und wenn zwei junge Köche auf die Walz gehen wie früher die Handwerksgesellen, ergibt sich die reizvolle Gelegenheit, ein kulinarisches Roadmovie zu drehen. Der Münchner Filmhochschulstudent Jonas Gernstl hat sie ergriffen und die beiden Freunde Max Jensen und Felix Metzger aus Berlin auf ihrer achtmonatigen Asienreise begleitet.

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Fliegende Liebende

Im Selbstgespräch erklärte Pedro Almodóvar, dass er hofft, die Leute fänden den Film saukomisch. Mit lustig und unterhaltsam könnte er sich auch noch anfreunden, "Almodóvaresk" ließe ihn nur gleichgültig, aber eines würde ihn wirklich bekümmern: Wenn die Zuschauer seinen Film langatmig finden würden. So sehr, dass sie sich "die Mühe eines illegalen Downloads getrost sparen könnten". Wirklich Sorgen muss er sich deswegen aber nicht machen, ist "Fliegende Liebende" doch eine höchst vergnügliche Komödie.

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Laurence Anyways

Es gibt sehr wahrscheinlich kein echtes Leben im falschen Körper. Aber die wahre Gestalt anzunehmen, wie es Laurence Alia (Melvil Poupaud) mit seiner Geschlechtsumwandlung zur Frau anstrebt, verschafft vielleicht doch weniger exhibitionistische Erregung, als das frühreife Regie-Genie Xavier Dolan in seinem gleichwohl berauschend poetischen Melodram "Laurence Anyways" wahrhaben will.

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A River Changes Course

Den ländlichen Gebieten Kambodschas stehen große Umwälzungen bevor, denn immer mehr Bauern und Fischer verlieren ihre Lebensgrundlage. Im Norden des Landes werden Regenwälder abgeholzt und die Dorfbewohner verkaufen ihr Land an große Unternehmen. Auch die junge Kleinbäuerin Sav Samourn glaubt, dass sie mit ihrer Familie bald wegziehen muss.

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MansFeld

"Es waren einmal drei sehr unterschiedliche Jungen. Auf ihrem Weg in die Erwachsenenwelt vertrieben sie den Winter aus ihrem Dorf." Mit diesen Worten ließe sich der Film durchaus treffend beschreiben – und das, obwohl "MansFeld" kein Märchen, sondern ein Dokumentarfilm ist.

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Paradies: Hoffnung

Man kennt dieses dicke Mädchen bereits aus "Paradies: Liebe", wo sie sich vor deren Abreise nach Kenia mit ihrer Mutter stritt. Nun, im dritten Teil von Ulrich Seidls Paradies-Trilogie steht Melanie (Melanie Lenz) im Mittelpunkt der Geschichte.

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Epic - Verborgenes Königreich

Mit "Epic – Verborgenes Königreich" debütiert ein Animationsfilm, der – und das gibt es ausgesprochen selten – auch durchaus als Live-Action-Variante funktioniert hätte. Der Film richtet sich nicht explizit an Kinder, ist für sie jedoch sicherlich auch ein großer Spaß. Tatsächlich ist er ein wahrlich episches Abenteuer, das allerlei Anleihen bei anderen Geschichten nimmt, es aber schafft, sich Eigenständigkeit zu bewahren.

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Smashed

Kate (Mary Elisabeth Winstead) trinkt gerne und viel, sie liebt ihren Ehemann Charlie (Aaron Paul), feiert mit ihm und pinkelt im Vollrausch schon einmal in das gemeinsame Bett. Bevor sie morgens ihre Grundschüler unterrichtet, genehmigt sie sich auf dem Parkplatz noch schnell einen Schluck aus dem Flachmann – aber sie hat schon immer viel getrunken, deshalb macht sie sich kaum Gedanken.

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Drei Stunden

Da sitzt Martin nun auf seinem Sofa und versinkt in Selbstmitleid. Bis ein freundlicher Herr in Weiß neben ihm Platz nimmt und ihm ein Video zeigt. Darauf zu sehen: Martin und seine beste Freundin Isabel vor drei Jahren beim verrückten Hairstyling, Martin und Isabel vor zwei Jahren am See, Martin und Isabel vor sieben Stunden eng umschlungen beim Tanz zu ihrem Lieblingslied "Feeling Good".

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Confession

"Es dauerte nicht lange, bis ganz Paris mich zum größten Libertin erklärte“, lautet eines der Bekenntnisse, die Pete Doherty in Sylvie Verheydes prätentiöser Filmbearbeitung von Alfred de Mussets halbautobiografischem Roman gedankenlos vor sich hin nölt. Es sollte auch nicht lange dauern, bis der ganze Rest der Welt den skandalumwitterten Rockmusiker zum größten Filmfehlgeleiteten erklärt.

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Fidaï

Die Umwälzungen in der arabischen Welt lassen ihre junge Generation auch vermehrt nach ihren geschichtlichen Wurzeln fragen. Der französische Filmemacher Damien Ounouri hat eine Dokumentation über seinen Großonkel gedreht, der erst jetzt, nach 50 Jahren, über seine Rolle im algerischen Unabhängigkeitskrieg spricht. Mohamed El Hadi Benadouda wurde mit 19 Jahren ein "Fidaï" – ein Mann, der sein Leben dem Kampf für eine höhere Sache verschreibt.

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Starlet

Mit sonnendurchfluteten Bildern erzählt Sean Baker in fast schon neorealistischer Manier von den Schattenseiten der kalifornischen Traumfabrik, sein Fokus liegt dabei auf Schönheit und Schrecken des Alltäglichen. Es ist vor allem die Geschichte einer unwahrscheinlichen Freundschaft zwischen zwei Frauen, die das Alter trennt, aber die Verletzbarkeit verbindet, anhand derer er seinen sensiblen und angenehm undramatischen Film über die Randexistenzen des Glamours entfaltet.

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Evil Dead

Eigentlich sollte man bereits beim Poster von "Evil Dead" zusammenzucken: "Der schockierendste Film, den du jemals sehen wirst" steht da und vermittelt dem Betrachter ein freundschaftliches Vertrauen, das auf dem Plakat des Originals noch etwas allgemeiner gehalten wurde: "The ultimate experience in grueling terror". Also was denn nun?

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