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Filme

Eine bretonische Liebe

"Eine bretonische Liebe" – der Titel lässt eine lokale Romanze vermuten. Doch das Werk von Regisseurin und Ko-Drehbuchautorin Carine Tardieu erzählt nicht nur von einer Liebe, sondern von vielen.

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Der Prinz und der Dybbuk

Wer war Michal Waszynski? Wenn man den Film "Der Prinz und der Dybbuk" auf eine Frage bringen müsste, dann wäre es diese. Auf den ersten Blick lässt sie sich leicht beantworten: Michal Waszynski war ein polnischer Regisseur, der im Rom der 1950er Jahre Erfolge feierte, mit den Reichen und Schönen befreundet war und selbst sogar einen italienischen Prinzentitel trug - eine schillernde Figur jener Zeit, deren Geschichte oder Namen heute jedoch kaum noch jemand kennt.

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Kaffee mit Milch und Stress

Nachdem die schwedische Filmindustrie vorgemacht hat, wie erfolgreich Filme mit grantigen alten Männern sind, hat zunächst Norwegen mit "Ein Mann namens Ove" nachgezogen und nun lässt Finnland "The Grump" auf das Publikum los.

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Dieses bescheuerte Herz

Lenny (Elyas M’Barek) ist von Beruf Sohn. Deshalb hängt er mit Freunden in einer Münchener Nobeldisco ab und versenkt den Sportwagen schon einmal im elterlichen Pool. Aber Lennys Vater (Uwe Preuss) hat die Nase voll von dem Verhalten seines Sohnes und droht ihm mit dem Entzug des Geldes, falls er sich nicht um den 15-jährigen David (Philip Noah Schwarz) kümmert.

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Meine schöne innere Sonne

In seiner Autobiografie schrieb die französische Regielegende Jean Renoir über den Grund seiner Zusammenarbeit mit Ingrid Bergman bei seinem "Weiße Margeriten" ("Elena et les Hommes"), dass er sie mal wieder lächeln sehen wollte. In den Filmen mit ihrem Ehemann Roberto Rossellini wären ihre Mundwinkel herabgesunken. Tatsächlich strahlt sich Bergman durch den wundervollen Film.

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Leaning Into the Wind - Andy Goldsworthy

Man muss die beiden wohl als Art Seelenverwandte begreifen: Bereits zum zweiten Mal nach dem damals bahnbrechenden "Rivers & Tides" (2001) begleitet der Regisseur Thomas Riedelsheimer den Land-Art-Künstler Andy Goldsworthy bei der Arbeit und gewährt dabei Einblicke in einen kreativen Schaffensprozess, der ebenso faszinierend wie einzigartig ist und der stets über die Sphäre der Kunst hinausweist. Weil die Vergänglichkeit, diese conditio humana, darin eine zentrale Rolle spielt.

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Star Wars: Die letzten Jedi

Wir erinnern uns: Finn (John Boyega ) ist im Koma, Rey (Daisy Ridley) ist in einer Galaxie weit, weit entfernt. Dort sucht und findet sie die große Jedi-Legende Luke Skywalker (Mark Hamill), während dessen Schwester, Commander Leia Organa (Carrie Fisher) die letzten Reste der Rebellion zusammenhält, die sich gegen Snoke (Andy Serkis), seinen Sith-Praktikanten Kylo Ren (Adam Driver) und die Erste Ordnung eher schlecht als recht behauptet.

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Wunder

Der zehnjährige Auggie (Jacob Tremblay) stellt sich mit seiner Erzählerstimme als Junge vor, der ganz normal und doch ganz anders ist. Zu den normalen Dingen gehört, dass er für "Star Wars" schwärmt und sich für das Weltall interessiert. Nicht normal ist, dass er schon 27 Operationen hinter sich gebracht hat und dass sein Vater Nate (Owen Wilson) glaubt, die Middle School werde für ihn kein besserer Ort sein als für ein Lamm die Schlachtbank.

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Die kanadische Reise

Mathieu (Pierre Deladonchamps) ist Mitte Dreißig, lebt in Paris und erfährt durch einen Anruf, dass sein Vater gestorben ist und der unbekannte Anrufer ihm nun ein Paket schicken will, das sein Vater ihm hinterlassen hat. Allerdings wusste Mathieu bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht, wer sein Vater ist – seine Mutter hat bis zu ihrem Tod jede Nachfrage mit dem Hinweis abgeblockt, er sei das Ergebnis einer einzigen Nacht.

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Der Hauptmann

Nachdem er viele Jahre in Hollywood gearbeitet und dort unter anderem den Thriller "Flightplan" (2005) und die Action-Komödie "R.E.D." (2010) in Szene gesetzt hat, kehrt der in Stuttgart geborene Filmemacher Robert Schwentke nach Deutschland zurück und legt als Drehbuchautor und Regisseur mit "Der Hauptmann" ein kinematografisches Biest in Schwarz-Weiß vor.

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Ein Date für Mad Mary

In "Ein Date für Mad Mary" trifft die Tragikomik eines John-Hughes-typischen Coming-of-Age-Werks auf eine realistische Milieuschilderung – und ein zunächst formelhaft erscheinender Romantic-Comedy-Plot auf sehr authentisch anmutende, vielschichtige Gefühle.

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La Mélodie - Der Klang von Paris

Irgendwie muss man sich als Musiker über Wasser halten, denkt sich Simon Daoud (Kad Merad). Und so unterschreibt der Geiger einen Vertrag als Lehrer an einer Pariser Schule. Der Geigenunterricht soll hier als Integrationsmaßnahme für die Kinder dienen, denn die meisten von ihnen kommen aus Familien mit Migrationshintergrund und sind irgendwie verhaltensauffällig, so erklärt es ihm der betreuende Schulbeauftragte.

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Wenn ich es oft genug sage, wird es wahr

Michel ist teilnahmslos. Er liebt seine Mutter. Er liebt seine Freundin. Aber er ist in sich gekehrt. Weil die Mutter krebskrank ist. Und er mit sich und seinem Leben hadert. Zwischen liebevoller Hingabe, Apathie und Selbstdemütigung projiziert Michel immer mehr das Leiden um ihn herum auf sich selbst.

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Ferdinand - Geht STIERisch ab!

Basierend auf dem weltberühmten Kinderbuch Ferdinand, der Stier (The Story of Ferdinand) erzählt der Film die Geschichte eines sanftmütigen Stiers, der viel lieber an Blumen schnuppert, statt mit seinen Artgenossen zu raufen und zu kämpfen. Durch den Stich einer Biene aufgeschreckt halten ihn einige Männer für einen besonders aggressiven Kampfstier und verfrachten ihn nach Madrid, wo er in der Arena kämpfen soll. Doch Ferdinand mag einfach nicht.

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The Florida Project

Sommer in Florida. Eine bleierne Sonne hängt über den Suburbs von Orlando. Hier, unweit des Disneylands, wohnt die sechs Jahre alte Moonee (Brooklynn Prince) in einem billigen Motel-Komplex. Gemeinsam mit ihren Freunden Scooty (Christopher Rivera) und Jancey (Valeria Cotto) streift sie durch die Gegend und heckt allerhand Streiche aus. Sie betteln sich Geld für ein Eis zusammen, legen "im verbotenen Raum" den Hebel für die Stromversorgung des gesamten Blocks lahm und klettern durch leerstehende Häuser. Moonee mit respektloser guter Laune immer allen voran.

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Drei Zinnen

Drei Zinnen: Das sind drei schroffe Felsen in den Dolomiten, drei Berggipfel nebeneinander. "Vater, Mutter und Kind", wie der achtjährige Tristan feststellt. Der ist mit seiner Mutter Lea und deren Freund Aaron im Urlaub auf einer einsamen Berghütte – eine Patchworkfamilie, eine Beinahe-Familie, eine Vielleicht-Familie, eine Bald-richtige-Familie …

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Shape of Water - Das Flüstern des Wassers

Eine Wohnung irgendwo in den USA in den 1960er Jahren: Sie ist überflutet, das Wasser bewegt die Möbel sanft hin und her. Im Wohnzimmer eine Couch, auf ihr eine Frau, schwebend und schlafend. Es ist Elisa (Sally Hawkins) und "The Shape of Water" erzählt ihre Geschichte. Eine Geschichte von Liebe und Akzeptanz und Menschlichkeit, die wie weit mehr bedeutet, als nur Mensch sein.

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Lieber leben

Es ist eine ungewohnte Perspektive, die die Kamera und mit ihr der Zuschauer zu Beginn von "Lieber leben" einnimmt. Wie der Mensch, von dem sie erzählt, verharrt sie in den ersten kurzen Szenen auf dem Rücken liegend, starr, ans Bett gefesselt, so dass die Menschen, die in das Blickfeld treten, voneinander getrennt durch einen Wimpernschlag oder einen kurzen Schlaf – wer kann das schon sagen? –, stets ein wenig bedrohlich wirken, wenn sie sich zu dem Kranken herabbeugen.

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The Killing of a Sacred Deer

Es beginnt mit einem schlagenden Herzen. Nicht im romantisch-metaphorischen Sinne, sondern wortwörtlich. Tatsächlich. Ein Herz, schlagend. Man sieht es von oben, durch den geöffneten Brustkorb. Genau so sind auch Yorgos Lanthimos’ Filme über Menschen. Nicht romantisch-metaphorisch, sondern heruntergebrochen auf das Essentielle, ohne Beteiligung von Emotionen oder Interpretationen.

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Thelma

Ein Mann und ein kleines Mädchen stehen auf einer vereisten Seefläche in dem winterlich-kalten Norwegen. Sie verharren fast in der Mitte des Bildes, ehe sie langsam vorangehen. Schon hier erfasst einen beim Zusehen eine Kälte – nicht nur dieses Bildes, sondern da ist mehr. Die Kamera nähert sich dem Mädchen, es zeigt auf einen Fisch unter der vereisten Oberfläche. Der Mann nickt, blickt sie seltsam an.

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