Wo bitte gehts zur Videogruppe?
Es ist interessant, wie viele Independent- und Low Butget-Filme derzeit auf DVD auf den Markt geworfen werden. Vieles davon ist Müll, doch manchmal gibt es eine Perle zu entdecken. Zombie King and the Legion of Doom ist gar nicht mal so fürchterlich schlecht. Ganz klar, mehr als einmal hat man das Gefühl, der Videogruppe Nord beim Wochenendseminar zuzusehen, doch unterhaltsam ist dieser Schrott dann dennoch.
In naher Zukunft (oder in einer Parallelwelt, die unseren 90ern ähnelt) sind Wrestler die Helden der Nation und umher wankende Zombies gehören zum Alltagsbild. Die drei Wrestle-Heroes Ulysses, Mercedes und Blue Saint wollen verhindern, dass ihr Kollege Tiki mit Zombies in die Arena steigt. Ist viel zu gefährlich. Doch Tiki zieht sein Ding durch und prompt werden in der Nähe der Wrestlearena (ein Schuppen mit drei Zuschauern) Menschen von fleischfressenden Zombies angefallen. Die Polizei bittet Ulysses und seine Freunde um Hilfe. Ehrensache für die Wrestler, dass man der Bevölkerung hilft. Man stellt den flüchtigen Tiki zur Rede, doch der beteuert, dass seine Wrestle-Zombies nichts mit den Attacken zu tun haben. Ulysses glaubt dem alten Freund und gemeinsam versucht man herauszufinden, was es mit den sich mehrenden Zombie-Übergriffen auf sich hat. Bald stellt sich raus, dass Zombie-King dahinter steckt. Ulysses’ Erzfeind! Er hat einen Weg gefunden, die Zombies zu kontrollieren und will das Blut der Zombies ins Trinkwasser fließen lassen, um alle Menschen zu seinen hörigen Zombie-Sklaven zu machen.
Der Rezensent fragt sich gerade, ob überhaupt noch jemand diese Besprechung liest. Zugegeben, die Story ist völlig hanebüchen, entbehrt aber nicht eines genialen trashigen Charmes. Schnee im Sommer, Wrestler, die in jedem Bild mit ihrem Outfit inklusive Maske rumstolpern, völlig peinliche Kämpfe und Splatter-Einlagen. Freunde des Fun-Splatters kommen garantiert auf ihre Kosten. Dieses Genre erlebt zwar mit Zombie King and the Legion of Doom einen neuen Tiefpunkt, trotzdem unterhält dieser 77minütige Schwachsinn ganz ordentlich und nimmt sich selbst zu keiner Sekunde ernst. Zombie King and the Legion of Doom wird übrigens von Genre-Ikone George A. Romero präsentiert. Sprich, er hat seinen Namen verliehen, um ihn über den Titel zu setzen.
Das die Synchronsprecher noch schlechter spielen können als die Darsteller, wird durch die erstaunlich tiefsinnigen Gespräche und die teils wirklich völlig abgefahrenen Ideen der Handlung wettgemacht. Extras gibt es keine, Bild und Ton sind für eine solche lowest budget Produktion mehr als passabel.
(Renatus Töpke)
In naher Zukunft (oder in einer Parallelwelt, die unseren 90ern ähnelt) sind Wrestler die Helden der Nation und umher wankende Zombies gehören zum Alltagsbild. Die drei Wrestle-Heroes Ulysses, Mercedes und Blue Saint wollen verhindern, dass ihr Kollege Tiki mit Zombies in die Arena steigt. Ist viel zu gefährlich. Doch Tiki zieht sein Ding durch und prompt werden in der Nähe der Wrestlearena (ein Schuppen mit drei Zuschauern) Menschen von fleischfressenden Zombies angefallen. Die Polizei bittet Ulysses und seine Freunde um Hilfe. Ehrensache für die Wrestler, dass man der Bevölkerung hilft. Man stellt den flüchtigen Tiki zur Rede, doch der beteuert, dass seine Wrestle-Zombies nichts mit den Attacken zu tun haben. Ulysses glaubt dem alten Freund und gemeinsam versucht man herauszufinden, was es mit den sich mehrenden Zombie-Übergriffen auf sich hat. Bald stellt sich raus, dass Zombie-King dahinter steckt. Ulysses’ Erzfeind! Er hat einen Weg gefunden, die Zombies zu kontrollieren und will das Blut der Zombies ins Trinkwasser fließen lassen, um alle Menschen zu seinen hörigen Zombie-Sklaven zu machen.
Der Rezensent fragt sich gerade, ob überhaupt noch jemand diese Besprechung liest. Zugegeben, die Story ist völlig hanebüchen, entbehrt aber nicht eines genialen trashigen Charmes. Schnee im Sommer, Wrestler, die in jedem Bild mit ihrem Outfit inklusive Maske rumstolpern, völlig peinliche Kämpfe und Splatter-Einlagen. Freunde des Fun-Splatters kommen garantiert auf ihre Kosten. Dieses Genre erlebt zwar mit Zombie King and the Legion of Doom einen neuen Tiefpunkt, trotzdem unterhält dieser 77minütige Schwachsinn ganz ordentlich und nimmt sich selbst zu keiner Sekunde ernst. Zombie King and the Legion of Doom wird übrigens von Genre-Ikone George A. Romero präsentiert. Sprich, er hat seinen Namen verliehen, um ihn über den Titel zu setzen.
Das die Synchronsprecher noch schlechter spielen können als die Darsteller, wird durch die erstaunlich tiefsinnigen Gespräche und die teils wirklich völlig abgefahrenen Ideen der Handlung wettgemacht. Extras gibt es keine, Bild und Ton sind für eine solche lowest budget Produktion mehr als passabel.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Zombie King and the Legion of Doom
Produktionsjahr:
2004
Länge:
77 (Min.)
Erschienen bei:
Ascot Elite Home Entertainment GmbH
Bildformat:
1.85:1 (anamorph)
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch, DD 2.0, Eng.
Extras:
Keine
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
28.02.2007
CAST & CREW
Regie:
Stacey Case
Hauptdarsteller:
Jules Delorme, Jennifer Thom, Rob Etchevarria, Raymond Carle, Sean K. Robb
FILMBEWERTUNG
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