The Virgin Suicides - Jetzt auf DVD
DVD-Start:
07.07.2004
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Sofias erster Streich
Vor ihrem großen Erfolg Lost in Translation, drehte Sofia Coppola The Virgin Suicides. Einen Film, den viele Kritiker immer noch für ihren besten halten.
In einer typischen amerikanischen Vorortsiedlung der siebziger Jahre mit braven Einfamilienhäusern wachsen die fünf Lisbon-Schwestern auf, allesamt blond und zwischen 13 und 17 Jahren alt. Eine ganz normale amerikanische Familie, man gibt sich katholisch-konservativ und vor lauter Regeln und Normen bleiben den Mädchen nur wenige Freiheiten. Eine Erstarrung, die erst durch den Freitod der jüngsten und nachdenklichsten Tochter Cecilia aufgebrochen wird, eine Tat freilich, für die niemand eine Erklärung weiß.
Schnell nehmen die verbleibenden Schwestern ihren gewohnten Alltag wieder auf, ein wenig zurückgezogener und verträumter vielleicht als zuvor, doch äußerlich ungerührt. Doch als sich die zweitjüngste der Mädchen in einen Mitschüler verliebt und seinetwegen den Ausbruch aus dem rigiden Elternhaus probt, hat der Vater – ein gestrenger Mathematiklehrer (meisterlich gespielt von James Woods) – genug: Kurzerhand sperrt er seine Töchter zuhause ein und verbietet ihnen sogar den Schulbesuch. Daraufhin flüchten sich die Schwestern in eine Traumwelt, die ihnen endlich ein glückliches und zufriedenes Leben ermöglicht. Doch der Weg zurück in die harte Realität des eigenen Daseins ist damit endgültig versperrt: Eine nach der anderen wählt schließlich den gleichen Weg wie die jüngste Schwester.
Trotz des sehr ernsten Themas gelingt es Sofia Coppola in ihrem Debütfilm, eine luftige, fast heitere Atmosphäre zu schaffen, die mitunter fast ins Surreale und (Alb)Traumhafte kippen. Begleitet von der wundervollen Musik des französischen Pop-Duos Air schwebt der Film mit einer Leichtigkeit, die bisweilen das Grauen innerhalb einer ganz normalen amerikanischen Mittelstandsfamilie fast vergessen lässt. Die Romanvorlage zu The Virgin Suicides stammt übrigens von Kultautor Jeffrey Eugenides, ist aber derzeit leider vergriffen.
In einer typischen amerikanischen Vorortsiedlung der siebziger Jahre mit braven Einfamilienhäusern wachsen die fünf Lisbon-Schwestern auf, allesamt blond und zwischen 13 und 17 Jahren alt. Eine ganz normale amerikanische Familie, man gibt sich katholisch-konservativ und vor lauter Regeln und Normen bleiben den Mädchen nur wenige Freiheiten. Eine Erstarrung, die erst durch den Freitod der jüngsten und nachdenklichsten Tochter Cecilia aufgebrochen wird, eine Tat freilich, für die niemand eine Erklärung weiß.
Schnell nehmen die verbleibenden Schwestern ihren gewohnten Alltag wieder auf, ein wenig zurückgezogener und verträumter vielleicht als zuvor, doch äußerlich ungerührt. Doch als sich die zweitjüngste der Mädchen in einen Mitschüler verliebt und seinetwegen den Ausbruch aus dem rigiden Elternhaus probt, hat der Vater – ein gestrenger Mathematiklehrer (meisterlich gespielt von James Woods) – genug: Kurzerhand sperrt er seine Töchter zuhause ein und verbietet ihnen sogar den Schulbesuch. Daraufhin flüchten sich die Schwestern in eine Traumwelt, die ihnen endlich ein glückliches und zufriedenes Leben ermöglicht. Doch der Weg zurück in die harte Realität des eigenen Daseins ist damit endgültig versperrt: Eine nach der anderen wählt schließlich den gleichen Weg wie die jüngste Schwester.
Trotz des sehr ernsten Themas gelingt es Sofia Coppola in ihrem Debütfilm, eine luftige, fast heitere Atmosphäre zu schaffen, die mitunter fast ins Surreale und (Alb)Traumhafte kippen. Begleitet von der wundervollen Musik des französischen Pop-Duos Air schwebt der Film mit einer Leichtigkeit, die bisweilen das Grauen innerhalb einer ganz normalen amerikanischen Mittelstandsfamilie fast vergessen lässt. Die Romanvorlage zu The Virgin Suicides stammt übrigens von Kultautor Jeffrey Eugenides, ist aber derzeit leider vergriffen.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
The Virgin Suicides - Jetzt auf DVD
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2000
Länge:
97 (Min.)
Erschienen bei:
Alive
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
07.07.2004
CAST & CREW
Regie:
Sofia Coppola
FILMBEWERTUNG
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