The Rolling Stones - The Stones in the Park
DVD-Start:
26.05.2006
Leserbewertung:
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Damals im Sommer der Liebe
Im äußerst schicken Steelbook kommt das Concert in the Park vom 5.Juli 1969 daher. Die Aufmachung überzeugt in jedem Fall, der Inhalt tut sich damit etwas schwerer. Ist der Auftritt doch auf ganze acht Songs eingedampft.
Es war der Summer of Love und das persönliche Trauma der Rolling Stones sollte erst noch kommen: Altamont. Am 6. Dezember, fasst auf den Tag genau fünf Monate später, spielten die Stones ein weiteres gigantisches Open Air und wieder wurden als Security die umstrittenen Hells Angels gebucht. Doch diesmal sollte man nicht, wie so oft, mit einem blauen Auge davon kommen. Direkt vor der Bühne und unter den Augen der fassungslosen Band, stachen die Rocker einen jungen Farbigen ab. Viele Konzertbesucher wurden verletzt.
Daran dachte zu Zeiten des Stones in the Park-Konzerts niemand. Das feierfreudige 500.000 Mann starke Publikum war friedlich und die Hells Angels gaben sich gelassen. Und auch die Stones konnten aus dem Vollen schöpfen. Zwar sollten mit Exil on Main Street und Sticky Fingers die richtig guten Alben erst noch kommen, doch Satisfaction, Jumpin' Jack Flash und Sympathy for the Devil gab es schon. Da tut es auch nicht weh, dass sich Neuzugang Mick Taylor und die anderen mehr als einmal kräftig verspielen. Hier geht es um Authentizität. Warum jedoch der halbe Set fehlt, weiß niemand. So kommt man auf gerade mal gut 50 Minuten Konzertgenuss.
Das Bild und Ton trotz digitalem Remastering nicht so recht knallen wollen, ist schade, doch bei bald 40 Jahre alten Masterbändern, sollte man ein Auge zudrücken. Bonusmaterial gibt es auch. Zum einen die Möglichkeit den Vergleich zwischen bearbeitetem und unbearbeiteten Bändern (und der ist gewaltig), Backstage-Filmereien sowie diverse Interviews. Dank der wertigen Aufmachung und der gebotenen Spielfreude der damals noch blutjungen Stones, spricht für Musikliebhaber nichts gegen eine Anschaffung der Stones in the Park.
(Renatus Töpke)
Es war der Summer of Love und das persönliche Trauma der Rolling Stones sollte erst noch kommen: Altamont. Am 6. Dezember, fasst auf den Tag genau fünf Monate später, spielten die Stones ein weiteres gigantisches Open Air und wieder wurden als Security die umstrittenen Hells Angels gebucht. Doch diesmal sollte man nicht, wie so oft, mit einem blauen Auge davon kommen. Direkt vor der Bühne und unter den Augen der fassungslosen Band, stachen die Rocker einen jungen Farbigen ab. Viele Konzertbesucher wurden verletzt.
Daran dachte zu Zeiten des Stones in the Park-Konzerts niemand. Das feierfreudige 500.000 Mann starke Publikum war friedlich und die Hells Angels gaben sich gelassen. Und auch die Stones konnten aus dem Vollen schöpfen. Zwar sollten mit Exil on Main Street und Sticky Fingers die richtig guten Alben erst noch kommen, doch Satisfaction, Jumpin' Jack Flash und Sympathy for the Devil gab es schon. Da tut es auch nicht weh, dass sich Neuzugang Mick Taylor und die anderen mehr als einmal kräftig verspielen. Hier geht es um Authentizität. Warum jedoch der halbe Set fehlt, weiß niemand. So kommt man auf gerade mal gut 50 Minuten Konzertgenuss.
Das Bild und Ton trotz digitalem Remastering nicht so recht knallen wollen, ist schade, doch bei bald 40 Jahre alten Masterbändern, sollte man ein Auge zudrücken. Bonusmaterial gibt es auch. Zum einen die Möglichkeit den Vergleich zwischen bearbeitetem und unbearbeiteten Bändern (und der ist gewaltig), Backstage-Filmereien sowie diverse Interviews. Dank der wertigen Aufmachung und der gebotenen Spielfreude der damals noch blutjungen Stones, spricht für Musikliebhaber nichts gegen eine Anschaffung der Stones in the Park.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
The Rolling Stones - The Stones in the Park
Produktionsland:
Großbritannien
Produktionsjahr:
2007
Länge:
55 (Min.)
Erschienen bei:
Polyband
Bildformat:
1.33:1
Ton/Sprache:
Dolby Digital 1.0, Englisch
Extras:
Das digitale Remastering: Bildvergleich vorher / nachher, Interviews, backstage-Aufnahmen
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
26.05.2006
CAST & CREW
Regie:
Diverse
FILMBEWERTUNG
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