Ziel verfehlt
Asia-Horror die 573ste. Wieder einmal wird eine Gruppe junger Leute von einem schwarzhaarigen Mädchen verfolgt, das furchtbar böse aus der Wäsche kuckt und sogar Computer zum laufen bringt, die gar nicht eingestöpselt sind....
Eine junge Studentin wird von dem Geist eines langhaarigen Mädchens verfolgt und mit unheimlichen Visionen bombardiert. Mit einem ihrer Freunde versucht sie herauszufinden, wer der Geist ist und was er überhaupt will. Als ihr Freundeskreis nach dem Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip dezimiert wird und ihre Visionen immer häufiger Realität werden, scheint es richtig böse zu werden.
Asia-Horror kann richtig gut sein: Shutter war so ein Fall. Doch trotz niedlicher Darstellerinnen und einigen hübschen Schockmomenten schafft es Nightmare nicht, die Spannung über die Distanz von 90 Minuten aufrecht zu halten. Zu viel Leerlauf, zu schwacher Spannungsaufbau und die Vergeudung diverser Steilvorlagen fordern ihren Tribut. Leider schmiert Nightmare ab wie ein Zeppelin aus Blei. Das hätte nicht sein müssen. Eine saubere Inszenierung und bessere Darsteller hätten schon die gröbsten Patzer des - aus diversen Genrehighlights zusammen geklaubte - Drehbuchs hinwegsehen lassen können.
Leider ist auch die Synchronisation schlichtweg eine Katastrophe („Ich liebe deine Lippen. Sie sind so cool.“) und auch die Kameraarbeit führt irgendwie zu nichts, zeigt im falschen Moment schlichtweg zu viel. Und wenn die Darsteller einmal einen anderen Gesichtsausdruck als die zwei, die sie einstudiert haben, aufsetzen würden, hätten wenigstens sie die krude Standardgeschichte erträglicher gemacht. Die DVD-Ausstattung hingegen ist mit Making of, Musikvideos und Soundtrack vorbildlich.
(Renatus Töpke)
Eine junge Studentin wird von dem Geist eines langhaarigen Mädchens verfolgt und mit unheimlichen Visionen bombardiert. Mit einem ihrer Freunde versucht sie herauszufinden, wer der Geist ist und was er überhaupt will. Als ihr Freundeskreis nach dem Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip dezimiert wird und ihre Visionen immer häufiger Realität werden, scheint es richtig böse zu werden.
Asia-Horror kann richtig gut sein: Shutter war so ein Fall. Doch trotz niedlicher Darstellerinnen und einigen hübschen Schockmomenten schafft es Nightmare nicht, die Spannung über die Distanz von 90 Minuten aufrecht zu halten. Zu viel Leerlauf, zu schwacher Spannungsaufbau und die Vergeudung diverser Steilvorlagen fordern ihren Tribut. Leider schmiert Nightmare ab wie ein Zeppelin aus Blei. Das hätte nicht sein müssen. Eine saubere Inszenierung und bessere Darsteller hätten schon die gröbsten Patzer des - aus diversen Genrehighlights zusammen geklaubte - Drehbuchs hinwegsehen lassen können.
Leider ist auch die Synchronisation schlichtweg eine Katastrophe („Ich liebe deine Lippen. Sie sind so cool.“) und auch die Kameraarbeit führt irgendwie zu nichts, zeigt im falschen Moment schlichtweg zu viel. Und wenn die Darsteller einmal einen anderen Gesichtsausdruck als die zwei, die sie einstudiert haben, aufsetzen würden, hätten wenigstens sie die krude Standardgeschichte erträglicher gemacht. Die DVD-Ausstattung hingegen ist mit Making of, Musikvideos und Soundtrack vorbildlich.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Nightmare
Produktionsland:
Korea
Produktionsjahr:
2000
Länge:
97 (Min.)
Erschienen bei:
I-On New Media
Bildformat:
1,85:1 (anamorph)
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch, DD 2.0, Kor.
Extras:
Trailer, Spots, Soundtrack (18 Titel), Musik-Videos, Making Of
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
26.01.2004
CAST & CREW
Regie:
Ahn Byeong-ki
Hauptdarsteller:
Yu Ji-Tae, Kim Gyu-ri, Ha Ji-won, Choi Jeong-yun, Yu Jun-Sang
FILMBEWERTUNG
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