Kleines Arschloch – Der Film
DVD-Start:
24.08.2006
FSK:
12
Leserbewertung:
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Sehr inkorrekt
"Ein politisch inkorrektes Werk, dessen Herstellung den Zeichnern von Walt Disney die Schamesröte erst ins Gesicht und dann auf die Folien getrieben hätte", kokettierte Die Woche 1997.
Eigentlich ist es eine deutsche Zeichentricksatire, die auf der gleichnamigen Comicserie von Walter Moers basiert. Regie führten Michael Schaack und Veit Vollmer, Walter Moers schrieb das Drehbuch. Der "Protagonist" nimmt mit derben, politisch unkorrekten Sprüchen und teilweise im landläufigen Sinne unanständigen Szenen den Alltag aufs Korn.
"Das männliche Glied ist ca. 60 cm lang und wiegt 3 Kilo." Diese Vorlesung müssen sich die Eltern des Kleinen Arschlochs anhören, nachdem es sie in flagranti beim Geschlechtsakt erwischt hat. Damit nicht genug. Wo der kleine Klugscheißer auftaucht, hinterlässt er Chaos. So führt er am Nachbarshund Drogenexperimente durch, konfrontiert Blinde mit Aktfotos, verkauft die gebrauchten Slips seiner großen Schwester und treibt böses Spiel mit dem Großvater, dem Alten Sack. Doch dann verliebt sich das Kleine Arschloch in die rüstige alte Dame Inge Koschmidder und lässt fortan keine Gelegenheit aus, ihr auf das deutlichste seine tiefe Liebe zu beweisen….
Wer hätte das gedacht? Der Film kam am 6. März 1997 in die deutschen Kinos und wurde von weit über 3,07 Millionen Kinobesuchern bestaunt. Damit war der Animé-Anarcho 1997 der elfterfolgreichste Film in Deutschland. In Österreich betrug die Besucheranzahl 244.959, in der Schweiz 76.123. Selbst der stets überstrenge und überaus tugendhafte Film-Dienst befand: \"Die Episoden sind sorgfältig gezeichnet und sinnvoll zusammengesetzt. Durch musicalartige Einlagen und einige Passagen wird der satirische Ansatz abgeschwächt."
Passend zur DVD startet Anfang Oktober Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist Scheiße im Kino. Und wieder wird Komiker Helge Schneider dem rektalen Anti-Helden seine näselnde Stimme verleihen. Fans dürfen daher gespannt sein.
(Jean Lüdeke)
Eigentlich ist es eine deutsche Zeichentricksatire, die auf der gleichnamigen Comicserie von Walter Moers basiert. Regie führten Michael Schaack und Veit Vollmer, Walter Moers schrieb das Drehbuch. Der "Protagonist" nimmt mit derben, politisch unkorrekten Sprüchen und teilweise im landläufigen Sinne unanständigen Szenen den Alltag aufs Korn.
"Das männliche Glied ist ca. 60 cm lang und wiegt 3 Kilo." Diese Vorlesung müssen sich die Eltern des Kleinen Arschlochs anhören, nachdem es sie in flagranti beim Geschlechtsakt erwischt hat. Damit nicht genug. Wo der kleine Klugscheißer auftaucht, hinterlässt er Chaos. So führt er am Nachbarshund Drogenexperimente durch, konfrontiert Blinde mit Aktfotos, verkauft die gebrauchten Slips seiner großen Schwester und treibt böses Spiel mit dem Großvater, dem Alten Sack. Doch dann verliebt sich das Kleine Arschloch in die rüstige alte Dame Inge Koschmidder und lässt fortan keine Gelegenheit aus, ihr auf das deutlichste seine tiefe Liebe zu beweisen….
Wer hätte das gedacht? Der Film kam am 6. März 1997 in die deutschen Kinos und wurde von weit über 3,07 Millionen Kinobesuchern bestaunt. Damit war der Animé-Anarcho 1997 der elfterfolgreichste Film in Deutschland. In Österreich betrug die Besucheranzahl 244.959, in der Schweiz 76.123. Selbst der stets überstrenge und überaus tugendhafte Film-Dienst befand: \"Die Episoden sind sorgfältig gezeichnet und sinnvoll zusammengesetzt. Durch musicalartige Einlagen und einige Passagen wird der satirische Ansatz abgeschwächt."
Passend zur DVD startet Anfang Oktober Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist Scheiße im Kino. Und wieder wird Komiker Helge Schneider dem rektalen Anti-Helden seine näselnde Stimme verleihen. Fans dürfen daher gespannt sein.
(Jean Lüdeke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Kleines Arschloch – Der Film
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
1996
Länge:
76 (Min.)
Erschienen bei:
Eurovideo
Bildformat:
16:9
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch
Extras:
Videoclip aus dem Soundtrack, Teaser zu Teil 2, Ausschnitt von den Sprachaufnahmen zu Teil 2 mit Helge Schneider
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
24.08.2006
CAST & CREW
Regie:
Michael Schaak, Veit Vollmer
FILMBEWERTUNG
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