Lauwarm
Die Jackie Chan-Produktion aus dem Jahr 1998 ist leider alles andere als heiß. Lauwarm würde es besser treffen, doch klingt das natürlich nicht ganz so toll. Die Handlung ist durchschnittlich, die Action nicht mal mehr Ende der 90er revolutionär. Damals tickten die Uhren natürlich anders und bei seinem Kinostart sorgte Hot War sicher für offene Münder.
Die Freunde Tango One, C.S. und Tangos Freundin Blue arbeiten an dem streng geheimen Virtual Reality Fighter-Programm. Dieses Programm ermöglicht eine Action Fighter-Ausbildung in der virtuellen Welt und schon nach wenigen Tagen ist man eine perfekte Kampfmaschine. Als Blue bei der Hochzeit von C.S. entführt wird und die Entführer auch noch die Braut töten, sehen Tango und C.S. rot. Da sie von ihrer Organisation keine Unterstützung erhalten, klinken sie sich auf eigene Faust in das Programm ein, werde zu Super Fightern und nehmen den Kampf auf. Doch das Virtual Reality Fighter-Programm hat auch seine Schattenseite, droht den Probanden doch Realitätsverlust und Wahnsinn. Als C.S. bei einer Schießerei im Blutrausch die gerade befreite Blue erschießt, werden die Freunde zu Gegnern.
Hot War gibt sich Mühe zu unterhalten. Doch die Standards, die der Film setzen will, wie im Making of betont wird, werden nicht erreicht. Das hat mehrere Gründe. Zum einen wäre da der teilweise uninspirierte, holprige Schnitt zu nennen. Auch sind die Dialoge mehr als einmal auf Amateurniveau. Über die schlampige Regie, die pathetischen Gesten und die holprige Synchronisation breitet man lieber das Tuch des Schweigens. Doch es soll nicht unterschlagen werden, dass die John Woo inspirierten Action-Szenen zum Ende hin definitiv besser werden.
Hot War kommt in der Limited Gold Edition im hübschen Metall-Schuber und beinhaltet ein informatives und – in Anbetracht des Films – unfreiwillig komisches Making of. Der Ton geht in Ordnung, nur leider ist die Bildqualität in manchen Momenten (z.B. eingekaufte Landschaftsaufnahmen) regelrecht erbärmlich. Fans von Asia-Actionern werden jedoch sicher ihre Freude haben.
(Renatus Töpke)
Die Freunde Tango One, C.S. und Tangos Freundin Blue arbeiten an dem streng geheimen Virtual Reality Fighter-Programm. Dieses Programm ermöglicht eine Action Fighter-Ausbildung in der virtuellen Welt und schon nach wenigen Tagen ist man eine perfekte Kampfmaschine. Als Blue bei der Hochzeit von C.S. entführt wird und die Entführer auch noch die Braut töten, sehen Tango und C.S. rot. Da sie von ihrer Organisation keine Unterstützung erhalten, klinken sie sich auf eigene Faust in das Programm ein, werde zu Super Fightern und nehmen den Kampf auf. Doch das Virtual Reality Fighter-Programm hat auch seine Schattenseite, droht den Probanden doch Realitätsverlust und Wahnsinn. Als C.S. bei einer Schießerei im Blutrausch die gerade befreite Blue erschießt, werden die Freunde zu Gegnern.
Hot War gibt sich Mühe zu unterhalten. Doch die Standards, die der Film setzen will, wie im Making of betont wird, werden nicht erreicht. Das hat mehrere Gründe. Zum einen wäre da der teilweise uninspirierte, holprige Schnitt zu nennen. Auch sind die Dialoge mehr als einmal auf Amateurniveau. Über die schlampige Regie, die pathetischen Gesten und die holprige Synchronisation breitet man lieber das Tuch des Schweigens. Doch es soll nicht unterschlagen werden, dass die John Woo inspirierten Action-Szenen zum Ende hin definitiv besser werden.
Hot War kommt in der Limited Gold Edition im hübschen Metall-Schuber und beinhaltet ein informatives und – in Anbetracht des Films – unfreiwillig komisches Making of. Der Ton geht in Ordnung, nur leider ist die Bildqualität in manchen Momenten (z.B. eingekaufte Landschaftsaufnahmen) regelrecht erbärmlich. Fans von Asia-Actionern werden jedoch sicher ihre Freude haben.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Hot War
Produktionsland:
Hongkong
Produktionsjahr:
1998
Länge:
89 (Min.)
Erschienen bei:
Splendid Entertainment
Bildformat:
1,78:1 (anamorph)
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch, Kantonesisch
Extras:
Making of
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
31.08.2007
CAST & CREW
Regie:
Jingle Ma
Hauptdarsteller:
Ekin Cheng, Jordan Chan, Kelly Chen, Terence Yin, Asuka Higuchi
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