Tagesbuch eines Serienkillers
Braucht die Welt einen weiteren Serienkillerfilm? Nicht wirklich. H6 versucht dennoch sein Glück.
Antonio kommt nach 14 Jahren aus dem Knast und erbt das abgewrackte Hotel einer Tante. Hier macht er sich ohne Umschweife daran, aus einem der Zimmer einen Folterraum zu machen, dämmt die Wände, bereitet alles vor für seine große Zeit. Um nach außen hin den Schein zu wahren, heiratet er und läst sich auch sonst nichts anmerken. Schon bald sind die Strassen nicht mehr vor ihm sicher. Er sammelt Prostituierte am Straßenrand auf, um sie in seiner Folterwerkstatt zu quälen und schließlich zu töten. Doch irgendwann kommt ihm die Polizei auf die Schliche, doch Antonio ist vorbereitet…
H6 besticht im Grunde nur mit einer Sache: Der Optik. Großartig gefilmt, bietet der Horrorschocker leider eben nur dieses: Optik. Das Stilmittel, der weggeschwenkten Schlachtungen und dem Horror, der hauptsächlich über die Tonspur und die Gesichter der Opfer stattfindet, nutzt sich zu schnell ab und langweilt bald. Splatterfreaks werden genau davon abgeturnt werden, während dem Normalkonsument dann doch der Popo auf Grundeis gehen wird und sich Good Clean Family Entertainment der Marke Das Schweigen der Lämmer herbei sehnt.
Fakt ist jedoch, dass Regisseur Martin Baron, der eigentlich Maler ist, eine erstaunliche Bildsprache hat, mit der er es zu einigem Ruhm bringen könnte. Nur muss er dazu noch etwas die Schulbank drücken. Einen spannenden Film zu erzählen ist doch etwas anderes, als bloß Bild an Bild zu reihen…
(Renatus Töpke)
Antonio kommt nach 14 Jahren aus dem Knast und erbt das abgewrackte Hotel einer Tante. Hier macht er sich ohne Umschweife daran, aus einem der Zimmer einen Folterraum zu machen, dämmt die Wände, bereitet alles vor für seine große Zeit. Um nach außen hin den Schein zu wahren, heiratet er und läst sich auch sonst nichts anmerken. Schon bald sind die Strassen nicht mehr vor ihm sicher. Er sammelt Prostituierte am Straßenrand auf, um sie in seiner Folterwerkstatt zu quälen und schließlich zu töten. Doch irgendwann kommt ihm die Polizei auf die Schliche, doch Antonio ist vorbereitet…
H6 besticht im Grunde nur mit einer Sache: Der Optik. Großartig gefilmt, bietet der Horrorschocker leider eben nur dieses: Optik. Das Stilmittel, der weggeschwenkten Schlachtungen und dem Horror, der hauptsächlich über die Tonspur und die Gesichter der Opfer stattfindet, nutzt sich zu schnell ab und langweilt bald. Splatterfreaks werden genau davon abgeturnt werden, während dem Normalkonsument dann doch der Popo auf Grundeis gehen wird und sich Good Clean Family Entertainment der Marke Das Schweigen der Lämmer herbei sehnt.
Fakt ist jedoch, dass Regisseur Martin Baron, der eigentlich Maler ist, eine erstaunliche Bildsprache hat, mit der er es zu einigem Ruhm bringen könnte. Nur muss er dazu noch etwas die Schulbank drücken. Einen spannenden Film zu erzählen ist doch etwas anderes, als bloß Bild an Bild zu reihen…
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
H6
Produktionsland:
Spanien
Produktionsjahr:
2005
Länge:
81 (Min.)
Erschienen bei:
Sunfilm Entertainment
Bildformat:
1:1,78 (anamorph)
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch, Spanisch
Extras:
Interviews, Behind the Scenes, Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
16.02.2007
CAST & CREW
Regie:
Martin Baron
Hauptdarsteller:
Fernando Acaso, Angel Alarcon, Antonio Mayans, Raquel Arenas, Ruperto Ares
FILMBEWERTUNG
Klicken Sie auf einen Stern, um Ihre Bewertung abzugeben.
WEITERE INHALTE AUF kino-zeit.de
MEINUNGEN
Ihre Meinung zu diesem Film (Felder mit * müssen ausgefüllt sein)






