Eines der erfolgreichsten Alben aller Zeiten
Mit bis dato 21 Millionen verkaufen Alben, drei verschlissenen Producern und sieben Hitsingles stellt Hysteria einen Monolithen im Hardrock dar. Solch einen Streich legt man im Leben nur einmal hin. "Classic Albums" ermittelt…
Ausführlich sprechen Sänger Joe Elliott, Gitarrist Phil Collen, Bassist Rick Savage und Drummer Rick Allen über die Probleme, dem Hitalbum Pyromania mit seinen bis dato sechs Millionen verkauften Einheiten, einen ebenbürtigen Nachfolger entgegenzusetzen. Auch wird die Panik, die die Unverfügbarkeit des Stammproduzenten Mutt Lang auslöste, thematisiert. Die Manager Peter Mensch und Cliff Burnstein erinnern sich amüsiert an die exorbitanten Kosten, die sich in den vier Jahren der Produktion zu diesem Jahrhundertalbum ansammelten. Um schwarze Zahlen schreiben zu können, mussten erstmal fünf Millionen Alben verkauft werden. Und was geschah? Bei vier Millionen stagnierten die Verkäufe – was ein katastrophaler Flop gewesen währe. Erst durch die Auskopplung des zufällig entstandenen "Pour some sugar on me" zogen die Verkäufe richtig an und innerhalb eines einzigen Tages wurden noch einmal 450.000 verkauft. Ein Ende ist bis heute nicht abzusehen. Sieben Hitssingles später, ist Hysteria eines der erfolgreichsten Alben aller Zeiten. Sogar ein Instrumental wurde ausgekoppelt und Def Leppard waren für kurze Zeit die größte Band auf dem Erdenrund…
Traurige Highlights von Def Leppard – Hysteria sind die tragischen Geschehnisse um Übergitarrist Steve Clark, der sich 1991 mit einer Mischung aus Alkohol und Medikamenten in die ewigen Jagdgründe begab, sowie der schwere Autounfall von Drummer Rick Allen. Der verlor an den Folgen, trotz Notoperationen, seinen linken Arm. Das er in der Band blieb und ein Schlagzeug entwickelt wurde, mit dem er auch einarmig spielen konnte, ist seinen Bandkollegen hoch anzurechnen. Sein Ersatzmann Viv Campbell rekapituliert die Ereignisse aus seiner Sicht, erinnert sich an die erste Begegnung mit der Band als Fan. Auch geben sich sämtliche Musiker als bodenständige, kumpelhafte Typen, denen man abnimmt, dass sie ihren Job lieben, auch wenn die Verkäufe in der heutigen Zeit nicht mehr annährend an die der 80er und frühen 90er heranreichen.
Bonusmaterial ist mit Akustikversionen und zusätzlichen Interviews vertreten. Bild und Ton (deutsche Untertitel sind vorhanden) gut bis sehr gut.
(Renatus Töpke)
Ausführlich sprechen Sänger Joe Elliott, Gitarrist Phil Collen, Bassist Rick Savage und Drummer Rick Allen über die Probleme, dem Hitalbum Pyromania mit seinen bis dato sechs Millionen verkauften Einheiten, einen ebenbürtigen Nachfolger entgegenzusetzen. Auch wird die Panik, die die Unverfügbarkeit des Stammproduzenten Mutt Lang auslöste, thematisiert. Die Manager Peter Mensch und Cliff Burnstein erinnern sich amüsiert an die exorbitanten Kosten, die sich in den vier Jahren der Produktion zu diesem Jahrhundertalbum ansammelten. Um schwarze Zahlen schreiben zu können, mussten erstmal fünf Millionen Alben verkauft werden. Und was geschah? Bei vier Millionen stagnierten die Verkäufe – was ein katastrophaler Flop gewesen währe. Erst durch die Auskopplung des zufällig entstandenen "Pour some sugar on me" zogen die Verkäufe richtig an und innerhalb eines einzigen Tages wurden noch einmal 450.000 verkauft. Ein Ende ist bis heute nicht abzusehen. Sieben Hitssingles später, ist Hysteria eines der erfolgreichsten Alben aller Zeiten. Sogar ein Instrumental wurde ausgekoppelt und Def Leppard waren für kurze Zeit die größte Band auf dem Erdenrund…
Traurige Highlights von Def Leppard – Hysteria sind die tragischen Geschehnisse um Übergitarrist Steve Clark, der sich 1991 mit einer Mischung aus Alkohol und Medikamenten in die ewigen Jagdgründe begab, sowie der schwere Autounfall von Drummer Rick Allen. Der verlor an den Folgen, trotz Notoperationen, seinen linken Arm. Das er in der Band blieb und ein Schlagzeug entwickelt wurde, mit dem er auch einarmig spielen konnte, ist seinen Bandkollegen hoch anzurechnen. Sein Ersatzmann Viv Campbell rekapituliert die Ereignisse aus seiner Sicht, erinnert sich an die erste Begegnung mit der Band als Fan. Auch geben sich sämtliche Musiker als bodenständige, kumpelhafte Typen, denen man abnimmt, dass sie ihren Job lieben, auch wenn die Verkäufe in der heutigen Zeit nicht mehr annährend an die der 80er und frühen 90er heranreichen.
Bonusmaterial ist mit Akustikversionen und zusätzlichen Interviews vertreten. Bild und Ton (deutsche Untertitel sind vorhanden) gut bis sehr gut.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Def Leppard - Hysteria
Produktionsland:
Großbritannien
Produktionsjahr:
2002
Länge:
100 (Min.)
Erschienen bei:
Edel Records GmbH
Bildformat:
16:9
Ton/Sprache:
Dolby Digital, Englisch
Extras:
Akustikversionen einiger Songs, Interviews
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
20.05.2004
CAST & CREW
Regie:
Diverse
FILMBEWERTUNG
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