Nicht nur Motorprobleme
Es bleibt eines der großen Mysterien des Filmbusiness, warum manche Titel absolut nichts mit dem Inhalt des Films zu tun haben. Der belgische Low-Budget-Slasher Damned Forest ist ein solches Exemplar. Doch das Rätsel löst sich schnell auf: Damned Forest ist der deutsche (!) Verleihtitel. Im Original lautet der Filmname schlicht Junior – und kommt damit dem Filmgeschehen schon näher. Nur ist er für sich stehend natürlich ziemlich nichtssagend. Und Damned Forest klingt auch besser.
Rebecca (Cecilia Bergqvist) und Sandra (Marlen Simmons) sind mit einem Mietwagen unterwegs, wollen ein paar Tage ausspannen und Stadt und Jobs hinter sich lassen. Als man eine Autopanne hat, trennt man sich (schon immer der größte Fehler im Slasher-Genre – neben Alkohol und Sex). Während Rebecca beim Auto wartet, macht sich Sandra auf den Weg zur Tankstelle, an der man gerade vorbei kam. Als Sandra auch nach Stunden nicht zurückkommt, wird Rebecca unruhig. Zum Glück kommt da der Tankwart vorbei und repariert das Auto provisorisch. Rebecca folgt ihm zur Tankstelle und hofft, dort ihre Freundin anzutreffen, doch nichts da. Sandra bleibt verschollen. Rebecca fährt zurück zu dem Ort, an dem sich die Panne ereignet hat in der Hoffnung, dort vielleicht Sandra aufzulesen, doch statt der Freundin wartet ein Psychopath mit Maske und scharfer Sichel auf das junge Ding. Als dann auch noch Sandras Kopf über die Windschutzscheibe kullert, wird es auch für Rebecca richtig finster...
Als erstes fällt auf: Die Synchronisation der Hauptdarstellerin Cecilia Bergqvist ist wirklich unterirdisch schlecht. Zwar steigt mit dem Umschalten auf die Originalfassung auch der Spaßfaktor an Damned Forest in dem, wie gesagt, kein bisschen Wald vorkommt. Doch ist die Inszenierung von Debütant Mark Ickx nicht sonderlich originell; viel Handkamera und Gewackel eben. Was Damned Forest jedoch für Fans unterhaltsam macht, ist der vorhersehbare Plot, die häufigen Anschlussfehler (man achte auf den Kofferraum) und die hübsche Cecilia Bergqvist. Ein großer Spaß für die Männerrunde. Ehrlich.
Das klingt jetzt alles furchtbar negativ. Ist es aber nicht, denn Damned Forest ist ein unterhaltsamer Genrefilm, der das Letzte aus seinem sichtlich niedrigen Budget herausholt. Nur hätte man darauf achten können, dass das Finale nicht auf den Backcover-Fotos verraten wird.
(Renatus Töpke)
Rebecca (Cecilia Bergqvist) und Sandra (Marlen Simmons) sind mit einem Mietwagen unterwegs, wollen ein paar Tage ausspannen und Stadt und Jobs hinter sich lassen. Als man eine Autopanne hat, trennt man sich (schon immer der größte Fehler im Slasher-Genre – neben Alkohol und Sex). Während Rebecca beim Auto wartet, macht sich Sandra auf den Weg zur Tankstelle, an der man gerade vorbei kam. Als Sandra auch nach Stunden nicht zurückkommt, wird Rebecca unruhig. Zum Glück kommt da der Tankwart vorbei und repariert das Auto provisorisch. Rebecca folgt ihm zur Tankstelle und hofft, dort ihre Freundin anzutreffen, doch nichts da. Sandra bleibt verschollen. Rebecca fährt zurück zu dem Ort, an dem sich die Panne ereignet hat in der Hoffnung, dort vielleicht Sandra aufzulesen, doch statt der Freundin wartet ein Psychopath mit Maske und scharfer Sichel auf das junge Ding. Als dann auch noch Sandras Kopf über die Windschutzscheibe kullert, wird es auch für Rebecca richtig finster...
Als erstes fällt auf: Die Synchronisation der Hauptdarstellerin Cecilia Bergqvist ist wirklich unterirdisch schlecht. Zwar steigt mit dem Umschalten auf die Originalfassung auch der Spaßfaktor an Damned Forest in dem, wie gesagt, kein bisschen Wald vorkommt. Doch ist die Inszenierung von Debütant Mark Ickx nicht sonderlich originell; viel Handkamera und Gewackel eben. Was Damned Forest jedoch für Fans unterhaltsam macht, ist der vorhersehbare Plot, die häufigen Anschlussfehler (man achte auf den Kofferraum) und die hübsche Cecilia Bergqvist. Ein großer Spaß für die Männerrunde. Ehrlich.
Das klingt jetzt alles furchtbar negativ. Ist es aber nicht, denn Damned Forest ist ein unterhaltsamer Genrefilm, der das Letzte aus seinem sichtlich niedrigen Budget herausholt. Nur hätte man darauf achten können, dass das Finale nicht auf den Backcover-Fotos verraten wird.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Damned Forest
Produktionsland:
Belgien
Produktionsjahr:
2002
Länge:
89 (Min.)
Erschienen bei:
Sunfilm Entertainment
Bildformat:
4:3
Ton/Sprache:
Dolby Digital 2.0, Deutsch, Englisch
Extras:
Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
15.08.2008
CAST & CREW
Regie:
Marc Ickx
Hauptdarsteller:
Cecilia Bergqvist, Bob Dougherty, Marcel Romeijn, Marlene Simons, Christa De Vries
FILMBEWERTUNG
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