Cannes BLOG

17 13/04

Cannes 2017 - Das Programm im Überblick

Vom 17. bis zum 28 Mai ist es wieder soweit: Dann finden in Cannes die Internationalen Filmfestspiele statt, die sich 2017 zum siebzigsten Mal jähren. Traditionell ist die offizielle Verkündigung des Programms rund einen Monat vor dem Beginn (in diesem Jahr am 13. April um 11 Uhr) der erste Höhepunkt für die cinephile Welt der kommenden Wochen. Und auch wir beginnen hiermit offiziell mit den ersten Artikeln und Beiträgen zur diesjährigen Festivalausgabe. In den kommenden Tagen und Wochen werden wir uns bemühen, zu allen - na gut, fast allen Filmen so viel Informtationen wie möglich zusammenzutragen.


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17 23/05

Cannes 2017: Die schräge Welt der Filmposter - 1.Teil

Wir haben es wieder getan und sind hinabgestiegen in die Untiefen des Marché du Film in Cannes. Dort lauern neben allerhand Ständen und ruhmeshungrigen Gesichtern auch in diesem Jahr Filmplakate, über die man fast nichts sagen sind, so bizarr, schrecklich oder kurios sind sie.

Also lasst uns hineingehen ins Feuer...

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17 23/05

Cannes 2017: "The Villainess" ("Ak-Nyeo") von Jung Byung-gil

Neben all dem Arthouse-Kino zeigt das Filmfestival Cannes jedes Jahr eine kleine Handvoll Genrefilme, die hier in Mitternachtsvorstellungen zu sehen sind. Diese Termine sind seit Jahren fest in der Hand des koreanischen und japanischen Kinos, die konstant das Genrekino weiterentwickeln und dessen Form weitertreiben. Jung Byung-gils The Villainess (Ak-Nyeo) führt diese Tradition fort und liefert einen Actionfilm, der einen neuen Standard für das Genre setzt. Zumindest visuell.


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17 23/05

Cannes 2017: "Hikari" von Naomi Kawase

Die japanische Regisseurin Naomi Kawase gehört unbestritten zu den Lieblingen des Festivals von Cannes. Seit 1997 ihr Film Moe no suzaku in der Parallelsektion Quinzaine des Réalisateurs zu sehen war, ist sie regelmäßiger Gast des Festivals (zuletzt 2014 mit Still the Water und 2015 mit Kirschblüten und rote Bohnen). Daher verwundert es kaum, dass auch ihr neuestes Werk wieder einen Platz im exklusiven Wettbewerb des Filmfestivals bekommen hat.

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17 23/05

Cannes 2017: "An Inconvenient Sequel: Truth to Power“ von Bonni Cohen und Jon Shenk

Vor zehn Jahren gelang dem Filmemacher Davis Guggenheim ein unglaublicher Coup. Er gewann mit seinem Dokumentarfilm Eine unbequeme Wahrheit den Oscar, obwohl sein Werk mehr oder weniger eine abgefilmte PowerPoint-Präsentation der drögeren Art war. Aber das Thema war wichtig und der Mann, der diese Präsentation gab, war Al Gore, ehemaliger Vizepräsident der USA und fast Präsident desselben Landes, der die Politik hinter sich gelassen und sich dem Thema Klimaschutz zugewandt hatte.

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17 23/05

Cannes 2017: "Jeannette l'enfance de Jeanne d'Arc" von Bruno Dumont

Entweder liebt man die Filme von Bruno Dumont oder man hasst sie. Dazwischen bleibt nicht viel. Das war bei seinem vorigen Film Die feine Gesellschaft so, der in Cannes 2016 im Wettbewerb lief, und so ist es auch bei seinem neuen Film Jeannette l'enfance de Jeanne d'Arc, der in diesem Jahr in der Quinzaine des Realisateurs zu sehen ist. Dumont hat sich dieses Mal an die Verfilmung eines Theaterstücks gemacht, das der Schriftsteller Charles Peguy 1897 über die Kindheit der französischen Nationalheiligen verfasst hat. Der Stoff strotzt vor religiösen Verweisen und Nationalpathos. Dumont lässt ihn von Kindern aufführen.


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17 23/05

Cannes – Videotagebuch #5 mit „How to talk to girls at parties“ & „Claire´s Camera“

Punker und Aliens in dem einen Film, Isabelle Huppert und eine Sofortbildkamera in dem anderen. Beatrice Behn und Joachim Kurz haben in Cannes HOW TO TALK TO GIRLS AT PARTIES von James Cameron Mitchell und „Claire’s Camera“ von Hong Sang-soo gesehen. Und (Spoiler!) sind glücklich über zwei humanistische Filme.

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17 23/05

Cannes 2017: "The Day After" von Hong Sang-soo

Mit gleich zwei Filmen im offiziellen Programm ist der südkoreanische Filmemacher Hong Sang-soo in diesem Jahr in Cannes vertreten. Nach Claire’s Camera, der außerhalb des Wettbewerbs läuft, war nun The Day After (Geu-hu) als Mitbewerber um eine Goldene Palme zu sehen. Und geht man allein von den Reaktionen im Kinosaal sowie von den Bewertungen in diversen Kritikerspiegeln aus, muss man feststellen, dass es einen neuen Favoriten gibt.


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17 22/05

Cannes 2017: "The Killing of a Sacred Deer“ von Yorgos Lanthimos

Es beginnt mit einem schlagenden Herzen. Nicht im romantisch-metaphorischen Sinne, sondern wortwörtlich. Tatsächlich. Ein Herz, schlagend. Man sieht es von oben, durch den geöffneten Brustkorb. Genau so sind auch Yorgos Lanthimos’ Filme über Menschen. Nicht romantisch-metaphorisch, sondern heruntergebrochen auf das Essentielle, ohne Beteiligung von Emotionen oder Interpretationen. Und The Killing of a Sacred Deer ist klinisch präzise Beobachtung menschlicher Zustände auf ganz neue Höhen.

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17 22/05

Cannes 2017: "Napalm“ von Claude Lanzmann

Drei Mal war Claude Lanzmann in Nordkorea. Das erste Mal kam er 1958 mit einer französischen Delegation auf persönliche Einladung von Kim Il-Sung ins Land. Der Aufenthalt dauerte mehrere Wochen und Lanzmann traf dabei eine nordkoreanische Krankenschwester, in die er sich so verguckte, dass er sie sofort wiedersehen wollte.

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