Sydney Pollack

Sydney Pollack

Sydney Pollack wurde am 1. Juli 1934 in Lafayette, Indiana geboren. Eigentlich wollte Pollack Schauspieler werden und besuchte eine Schauspielschule in New York. Tatsächlich trat Pollack dann auch 1962 in dem Film War Hunt auf. Doch schnell entschied er sich dafür in das Regiefach zu wechseln und das mit sehr großem Erfolg. Seine bisher 19 Filme haben ihm insgesamt 46 Oscar-Nominierungen beschert, darunter drei für Pollack selber als Bester Regisseur und zwei für den Besten Film. Sein Film Jenseits von Afrika (1985) gewann 1985 sieben Oscars, unter anderem als Bester Film und für die Beste Regie.

Zweimal erhielt Pollack zudem einen Golden Globe als Bester Regisseur. Pollack war 1986 Präsident der Jury des Filmfestivals in Cannes, und ihm wurde von der französischen Regierung die Ritterwürde der französischen Ehrenlegion verliehen.

Das American Film Institute hat seine Komödie Tootsie (1982) zur zweitbesten Komödie aller Zeiten gewählt, und So wie wir waren (1973) und Jenseits von Afrika (1985) sind beide in der Liste der 100 romantischsten Filme zu finden.

1985 gründete Pollack die Produktionsfirma Mirage Enterpises. Unter deren Label produzierte er beispielsweise die Filme Aus Mangel an Beweisen (1981), Die fabelhaften Baker Boys (1989), Sinn und Sinnlichkeit (1995), Der talentierte Mr. Ripley (1999) und Unterwegs nach Cold Mountain (2003). Im Jahr 2000 wurde Anthony Minghella Partner von Mirage Productions.

Pollack ist eines der Gründungsmitglieder des Sundance Instituts, das das Sundance Filmfestival veranstaltet. Darüber hinaus ist er Ehrenmitglied der American Cinematheque und einer der Mitbegründer der Directors Guild of America.

Sydney Pollack ist verheiratet und hat drei Kinder.

Sydney Pollack verstarb am 26. Mai 2008 in Los Angeles an den Folgen eines Krebsleidens.

Sydney Pollack — Filmographie (Auswahl)

2008
Made of Honor (Verliebt in die Braut, Regie: Paul Weiland)

2007
The Sopranos (TV- Serie) (Regie: Alan Taylor)
Michael Clayton (Regie: Tony Gilroy)

2005
Sketches of Frank Gehry
The Interpreter (Die Dolmetscherin)

1999
Random Hearts (Begegnung des Schicksals)

1995
Sabrina

1993
The Firm (Die Firma)

1990
Havana

1985
Out of Africa (Jenseits von Afrika)

1982
Tootsie

1981
Absence of Malice (Aus Mangel an Beweisen)

1973
The Way We Were (So wie wir waren)

1962
War Hunt (Regie: Denis Sanders)
Aretha Franklin
Kritik

Aretha Franklin: Amazing Grace (2018)

46 Jahre musste man auf diesen Film warten: Erst gab es technische, dann rechtliche Probleme. Doch nun ist er da: der Film, der die Aufnahmen zu Aretha Franklins legendärem gleichnamigem Album „Amazing Grace“ zeigt. Hat sich das Warten gelohnt?
Die drei Tage des Condor von Sydney Pollack
Die drei Tage des Condor von Sydney Pollack
Kritik

Die drei Tage des Condor (1975)

Wie er – wieder einmal verspätet – auf seinem urigen Motarrad durch die Straßen von New York City zur Arbeit heizt, entspricht der smarte Joseph Turner (Robert Redford) keineswegs den gängigen Vorstellungen von einem Geheimagenten. Und doch ist die American Literary Historical Society, für die […]