Simon Hauck

Simon Hauck

Simon Hauck sieht Filme (in Previews, bei Festivals, in Filmmuseen, bei Freunden – und irgendwann vielleicht auch noch im Grab), bewahrt Filme (die häuslichen Archive wanken schon), dreht Filme (z.B. für BR Kino Kino), moderiert Filme (u.a. beim Filmfest München, DOK.fest München), sucht Filme (als Programmer für den Internationale Wettbewerb beim DOK.fest München), lehrt Filme (z.B. an der BAF in Unterföhring oder der Macromedia Hochschule in München), kürt Filme (als Jurymitglied in diversen Filmfestivals), engagiert sich für Filme (u.a. im Filmmuseum München ), schreibt über Filme (z.B. bei Kino-Zeit, artechock.de, Münchner Feuilleton) – und liebt trotzdem seine Frau. 

Filmstill zu Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit (2020)
Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit (2020) von Yulia Lokshina
Kritik

Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit (2020)

„Hast du gesehen, dass ihre Schlechtigkeit ohne Maß ist?“, heißt es im Brecht-Klassiker „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“, den eine Schulklasse neu einstudiert. Parallel zeigt Yulia Lokshina die sozial prekären Sollbruchstellen innerhalb des „Systems Tönnies“ auf. Der Film der (Corona-)Stunde.
Filmstill zu Komm und sieh (1985)
Komm und sieh (1985) von Elem Klimow
Kritik

Komm und sieh (1985)

Weißrussland, 1943: Im dritten Jahr der deutschen Besatzung buddelt Florja am Strand nach Waffen und Munition. Denn er der pubertierende Junge will sich dem Partisanenkampf anschließen. Was als vermeintliches Abenteuer beginnt, führt ihn mitten hinein in die NS-Gräuel eines SS-Sonderkommandos.