Sandra Oh

Sandra Oh

Als Tochter koreanischer Eltern in Nepean, Ontario, am 20. Juli 1971 geboren und in Ottawa aufgewachsen, absolvierte Sandra Oh bereits mit zehn Jahren ihre erste Bühnenrolle. Als 16-jährige arbeitete sie für Theater-, Film- und Werbeproduktionen.

Nach drei Jahren an der renommierten National Theatre School of Canada in Montreal stach Oh mehr als 1000 hoffnungsfrohe Mitbewerberinnen für eine Rolle in dem Fernsehfilm The Diary of Evelyn Lau aus.

Die gebürtige Kanadierin gewann ihren ersten Genie, das kanadische Oscar-Pendant, für die Hauptrolle in Double Happiness (1994), der Lebensgeschichte einer chinesisch-kanadischen Frau. Mit ihrer Leistung begeisterte sie die Kritiker und sicherte sich in ihrer Heimat den Status eines Shooting Stars.

Bereits 1999 gewann sie den zweiten Genie Award für die kanadische Endzeitstory Last Night (1998). Zu Ohs weiteren Filmen zählen Bean (Bean – Der ultimative Katastrophenfilm, 1997), Guinevre (Das Mädchen und der Fotograf, 1998), Full Frontal (Voll frontal, 2002), Big Fat Liar (Lügen haben kurze Beine, 2002) und Le Violon Rouge (Die rote Violine, 1997). Zudem überzeugte sie in Waking the Dead (Wer die Toten weckt, 1999), The Princess Diaries (Plötzlich Prinzessin!, 2001) und Dancing at the Blue Iguana (2000).

2003 sah man Sandra Oh neben Diane Lane in der romantischen Komödie Under the Tuscan Sun (Unter der Sonne der Toskana, 2003) und Rick (2003) mit Bill Pullman. Zu den weiteren Projekten der Schauspielerin zählen Cake (2005), Wilby Wonderful (2004), 3 Needles (2005) sowie Long Life, Happiness and Prosperity (2002).

Ab 2005 spielte Sandra Oh die Ärztin Dr. Cristina Yang in der ABC-Serie Grey’s Anatomy, die es mittlerweile auf 48 Folgen gebracht hat.

Von 2003 bis 2006 war Sandra Oh mit dem Regisseur Alexander Payne verheiratet.

Filmographie — Sandra Oh (Auswahl)

2010
Rabbit Hole (Regie: John Cameron Mitchell)
Ramona and Beezus (Regie: Elizabeth Allen)

2009
Defendor (Regie: Peter Stebbings)

2008
Blindness (Regie: Fernando Meirelles)

2007
Grey’s Anatomy (TV- Serie) (ab 2005, Regie: diverse)
Falling (Regie: Christopher Wolfe)

2006
For Your Consideration (Regie: Christopher Guest)
Odd Job Jack (TV) (Regie: Adrian Carter und Denny Silverthorne)
The Night Listener (Regie: Patrick Stettner)

2005
American Dragon: Jake Long (TV) (Regie: diverse)
Sorry, Haters (Regie: Jeff Stanzler)
3 Needles (Regie: Thom Fitzgerald)
Cake (Regie: Nisha Ganatra)
Break a Leg (Regie: Monika Mitchell)
Hard Candy (Regie: David Slade)

2004
8 Minutes to Love (Regie: Thom Harp)
Sideways (Regie: Alexander Payne)
Wilby Wonderful (Regie: Daniel MacIvor)

2003
Under the Tuscan Sun (Unter der Sonne der Toskana, Regie: Audrey Wells)
Rick (Regie: Curtiss Clayton)

2002
Long Life, Happiness & Prosperity (Regie: Mina Shum)
Arli$$ (TV-Serie) (ab 1996, Regie: diverse)
Full Frontal (Regie: Steven Soderbergh)
Barrier Device (Regie: Grace Lee)
Big Fat Liar (Lügen haben kurze Beine, Regie: Shawn Levy)

2001
The Princess Diaries (TV) (Plötzlich Prinzessin!, Regie: diverse)
Date Squad (TV) (Regie: Amie Steir)

2000
Dancing at the Blue Iguana (Regie: Michael Radford)
Waking the Dead (Regie: Keith Gordon)
Three Lives of Kate (Regie: Karen Hanson und Ian Thompson)

1999
Guinevere (Regie: Audrey Wells)

1998
Permanent Midnight (Permanent Midnight – Voll auf Droge, Regie: David Veloz)
Le violon rouge (Die rote Violine, Regie: François Girard)
Last Night (Regie: Don McKellar)

1997
Bad Day on the Block (Regie: Craig R. Baxley)
Bean (Bean – Der ultimative Katastrophenfilm, Regie: Mel Smith)

1994
Double Happiness (Regie: Mina Shum)

1993
The Diary of Evelyn Lau (TV) (Regie: Sturla Gunnarsson)
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