Ron Howard

Ron Howard

Der mit einem Oscar ausgezeichnete Filmemacher gilt als einer der bedeutendsten Regisseure seiner Generation. Angefangen mit seinen von der Kritik gefeierten Dramen A Beautiful Mind (A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn, 2001) und Apollo 13 (Apollo 13, 1995) bis zu der Erfolgskomödie Splash (Splash – Eine Jungfrau am Haken, 1984) schuf er einige von Hollywoods bekanntesten Filmen. Er bekam 2002 einen Oscar als bester Regisseur für A Beautiful Mind, der außerdem weitere Preise für den besten Film, das beste Drehbuch und die beste Nebendarstellerin erhielt. Der Film wurde auch mit vier Golden Globes ausgezeichnet, einschließlich des Preises für Best Motion Picture Drama, und Howard wurde zum Best Director of the Year von der Directors Guild of America ernannt. Howard und Produzent Brian Grazer erhielten den ersten jährlich verliehenen Awareness Award der National Mental Health Awareness Campaign für ihre Arbeit an dem Film.

Howards Fähigkeiten als Regisseur werden bereits seit längerer Zeit anerkannt. 1995 zeichnete ihn die DGA erstmals mit dem Best Director of the Year Award für Apollo 13 aus. Das auf einer wahren Begebenheit basierende Drama erntete außerdem neun Nominierungen für den Academy Award, gewann Oscars für den besten Schnitt und den besten Ton. Außerdem gab es Preise für das beste Ensemble und den besten Nebendarsteller von der Screen Actors Guild. Viele von Howards jüngeren Filmen wurden bei den Academy Awards berücksichtigt, einschließlich seiner populären Hits Backdraft (Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen, 1991), Parenthood (Eine Wahnsinnsfamilie, 1989) und Cocoon (Cocoon, 1985), wovon Letzterer gleich zwei Oscars erhielt.

Howards Lebenslauf beinhaltet einige der bekanntesten Filme der letzten 20 Jahre. 1991 schuf er das hochgelobte Drama Backdraft mit Robert De Niro, Kurt Russell und William Baldwin. Es folgte das Historienepos Far And Away (In einem fernen Land, 1992) mit Tom Cruise und Nicole Kidman. 1996 inszenierte Howard Mel Gibson, Rene Russo, Gary Sinise und Delroy Lindo in dem Suspense-Thriller Ransom (Kopfgeld – Ransom). Er arbeitete mit Tom Hanks, Kevin Bacon, Ed Harris, Bill Paxton, Gary Sinise und Kathleen Quinlan an Apollo 13. Zu Howards weiteren Filmen gehören How The Grinch Stole Christmas(Der Grinch, 2000) mit Jim Carrey, Willow (Willow, 1988) und Night Shift (Nightshift – Das Leichenhaus flippt völlig aus, 1982) mit Henry Winkler, Michael Keaton und Shelley Long. 2003 inszenierte Ron Howard Cate Blanchett und Tommy Lee Jones in dem Western Missing (The Missing, 2003).

Howard und sein langjähriger Produktionspartner Brian Grazer arbeiteten erstmals an den Komödien Night Shift und Splash zusammen. Das Duo gründete 1986 gemeinsam Imagine Entertainment, um unabhängig Filme zu produzieren.

Seine Filmkarriere begann der 1954 geborene Ron Howard allerdings als Schauspieler. Er trat erstmals im Alter von fünf Jahren in The Journey (Die Reise, 1959) auf, dann spielte er in der TV-Serie The Andy Griffith Show. In den 1970ern war Howard einer der Stars der beliebten Serie Happy Days und erhielt hervorragende Kritiken für seine darstellerischen Leistungen in American Graffiti (American Graffiti, 1973) und The Shootist (Der Shootist, 1976).

Foto © Buena Vista International
Filmstill zu Pavarotti (2019) von Ron Howard
Pavarotti (2019) von Ron Howard
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Bild zu Solo: A Star Wars Story von Ron Howard
Solo: A Star Wars Story von Ron Howard - Filmbild 2
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