Nikolaj Lie Kaas

Nikolaj Lie Kaas

Nikolaj Lie Kaas wurde am 22. Mai 1973 geboren. Breits mit mit 17 debütierte er in dem Film von Søren Kragh-Jacobsen Die Jungen von Sankt Petri (Drengene Fra Sankt Petri) aus dem Jahr 1991.

Drei Jahre später übernahm er die Rolle des Komponisten Carl Nielsen, in dem Film Meine Kindheit auf Fünen (Min Fynske Barndom) von Erik Clausen.

Für seine Rolle in Idioten (Idioterne) von Lars von Trier gewann er 1998 den Bodil-Preis, das dänische Äquivalent des Oscars. Nikolaj Lie Kaas ist der einzige dänische Schauspieler, der den Preis dreimal vor seinem 30. Lebensjahr gewinnen konnte.

Neben seinem Studium an der Nationalen Schauspielschule, das er 1998 absolvierte, spielte er sowohl in zahlreichen Aufführungen des königlichen Theaters als auch in experimentellen Stücken auf kleineren Bühnen mit.

1999 erhielt er eine Rolle als Koch in dem Film In China isst man Hunde (I Kina Spiser de Hunde) zu dem Anders Thomas Jensen das Drehbuch geschrieben hat.

Desweiteren war der dänische Schauspieler in dem Dogma Film Ein richtiger Mensch (Et rigtigt menneske) von Åke Sandgren und in Open Hearts (Elsker dig for evigt) von Susanne Bier zu sehen.

Filmographie — Nikolaj Lie Kaas (Auswahl)

2011
Orla Frøsnapper (Regie: Peter Dodd und Gert Fredholm)

2010
Varg Veum II — Skriften på veggen (Regie: Stefan Faldbakken)
Beast (Regie: Christoffer Boe)
The Whistleblower (Regie: Larysa Kondracki)
Parterapi (Regie: Kenneth Kainz)

2009
Ved verdens ende (At World’s End, Regie: Tomas Villum Jensen)
Angels & Demons (Illuminati, Regie: Ron Howard)

2008
Der Kommissar und das Meer — An einem einsamen Ort (TV) (Regie: Anno Saul)
Kandidaten (Regie: Kasper Barfoed)

2007
Kærlighed på film (Bedingungslos, Regie: Ole Bornedal)
Danni (TV) (Regie: Poul Berg)

2006
The Half Life of Timofey Berezin(Regie: Scott Z. Burns)
Sprængfarlig bombe (Regie: Tomas Villum Jensen)

2005
Allegro (Regie: Christoffer Boe)
Solkongen (Regie: Tomas Villum Jensen)
Adams æbler (Adams Äpfel, Regie: Anders Thomas Jensen)
Mørke (Regie: Jannik Johansen)

2004
Brodre (Brothers – Zwischen Brüdern, Regie: Susanne Bier)

2003
Rembrandt (Stealing Rembrandt — Klauen für Anfänger, Regie: Jannik Johansen)
De Gronne Slagtere (Dänische Delikatessen, Regie: Anders Thomas Jensen)
Reconstruction (Regie: Christoffer Boe)

2002
Gamle Mand In Nye Biler (Alte Männer in neuen Autos, Regie: Lasse Spang Olsen)
Elsker Dig For Evigt (Open Hearts — Für immer und ewig, Regie: Susanne Bier)

2001
Et Rigtigt Menneske (Ein richtiger Mensch, Regie: Ake Sandgren)
Jolly Roger (Regie: Lasse Spang Olsen)

2000
Blinkende Lygter (Flickering Lights, Regie: Anders Thomas Jensen)

1998
Idioterne (Idioten, Regie: Lars von Trier)

1995
Davids Bog (Davids Buch, Regie: Lasse Spang Olsen)

1991
Drengene van Sankt Petri (Die Jungen von Sankt Petri, Regie: Søren Kragh-Jacobsen)

Foto — (C) Solo Filmverleih Connie Nielsen und Nikolaj Lie Kaas in Brothers — Zwischen Brüdern von Susanne Bier
In China essen sie Hunde von Lasse Spang Olsen
In China essen sie Hunde von Lasse Spang Olsen
Kritik

In China essen sie Hunde (1999)

So harmlos gediegen dieser Film auch beginnt: Im Verlauf der Dramaturgie verkehrt sich ein schusselig-sanfter, rechtschaffener Bankangestellter zu einem skrupellosen Killer. Die Geschichte dieser drastischen Verwandlung präsentiert der dänische Filmemacher Lasse Spang Olsen mit In China essen sie […]
Kind 44 von Daniel Espinosa
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Kritik

Kind 44 (2015)

Am Anfang von Kind 44 ist ein großes, verfallenes Haus in einer verschneiten Landschaft zu sehen. Es ist Winter in der Ukraine Anfang der 1930er Jahre, einer Zeit, in der die Sowjetunion die Bevölkerung systematisch aushungern lässt (“Holodomor”, auf deutsch “Tötung durch Hunger” lautet der Terminus […]