Natalie Portman

Natalie Portman

Natalie Portman wurde am 9. Juni 1981 in Jerusalem geboren. Ihr Vater war Arzt und ihre Mutter Künstlerin. Bereits mit jungen Jahren zog sie nach New York. Nach ihrem Schulabschluss, studierte Natalie Portman an der renommierten Harvard Universität in Cambridge, USA.

Sie erregte international Aufmerksamkeit mit ihrem Leinwanddebüt in Luc Bessons The Professional (Léon der Profi, 1994) und erntete weitere Anerkennungen für ihre Leistung in dem Ted-Demme-Film Beautiful Girls (1996), in dem sie allen Beteiligten die Show stahl, sowie mit ihrer Rolle neben Ashley Judd in dem Coming-of-Age-Film Where The Heart Is (Wo Dein Herz schlägt, 2000).

Für ihre Rolle von Susan Sarandons Tochter in Wayne Wangs Anywhere But Here (Überall, nur nicht hier, 1999) wurde Portman für einen Golden Globe als „Beste Nebendarstellerin“ nominiert.

Sie war in Anthony Minghellas Adaption des Bestseller-Romans Cold Mountain (Unterwegs nach Cold Mountain, 2003) mit Jude Law, Nicole Kidman und Renée Zellweger zu sehen.

Im Sommer 2003 drehte Portman die letzte Episode von George Lucas Star Wars-Trilogie mit Hayden Christensen und Ewan McGregor für Twentieth Century Fox. 2002 spielte Portman die Rolle der Prinzessin Amidala bereits in Star Wars: Episode II – Attack of the Clones (Star Wars: Episode 2 – Angriff der Klonkrieger, 2002), nachdem ihre Figur in Lucas höchst erfolgreichem Blockbuster Star Wars: Episode I – The Phantom Menace (Star Wars: Episode 1 – Die dunkle Bedrohung, 1999) vorgestellt wurde. Beide Filme sind ebenfalls Prequels zu Lucas‘ weltweit erfolgreicher Hit-Trilogie Star Wars aus den 70er und 80er Jahren, die zu den Boxoffice-stärksten Filmen der Welt gehören. Portman stand außerdem in Tom Tykwers Kurzfilm True (2004) vor der Kamera, einer Episode des Kinofilms Paris Je t’aime (2004).

Ebenfalls 2004 die hatte sie eine Rolle in Mike Nichols Leinwandadaption des Muicals Closer (Hautnah, 2004) mit Jude Law, Julia Roberts und Clive Owen.

2005 kehrte sie nach Israel zurück, um mit dem Autorenfilmer Amos Gitai Free Zone zu drehen, der beim Filmfestival von Cannes Premiere feierte.

Filmographie — Natalie Portman (Auswahl)

2011
Pride and Prejudice and Zombies (Regie: David O. Russell)
Thor (Regie: Kenneth Branagh)

2010
Which Brings Me to You (Regie: Susanne Bier)
Black Swan (Regie: Darren Aronofsky)
Your Highness (Regie: David Gordon Green)
Hesher (Regie: Spencer Susser)

2009
Love and Other Impossible Pursuits (Regie: Don Roos)
Brothers (Regie: Jim Sheridan)
New York, I Love You (Regie: diverse)

2008
The Other Boleyn Girl (Die Schwester der Königin, Regie: Justin Chadwick)

2007
My Blueberry Nights (Regie: Wong Kar Wai)
Mr. Magorium’s Wonder Emporium (Mr. Magoriums Wunderladen, Regie: Zach Helm)
Darjeeling Limited (Regie: Wes Anderson)

2006
Paris, je t’aime (Regie: diverse)
Goya’s Ghosts (Goyas Geister, Regie: Milos Forman)

2005
Free Zone (Regie: Amos Gitai)
V for Vendetta (Regie: James McTeigue)
Star Wars: Episode III — Revenge of the Sith (Star Wars: Episode III — Die Rache der Sith , Regie: George Lucas)

2004
True (Regie: Tom Tykwer)
Garden State (Regie: Zach Braff)

2003
Cold Mountain (Unterwegs nach Cold Mountain, Regie: Anthony Minghella)

2002
Star Wars: Episode II — Attack of the Clones ((Star Wars: Episode 2 – Angriff der Klonkrieger, Regie: George Lucas)

2000
Where the Heart Is (Regie: Matt Williams)

1999
Anywhere But Here (Regie: Wayne Wang)
Star Wars: Episode I — The Phantom Menace (Star Wars: Episode 1 – Die dunkle Bedrohung, Regie: George Lucas)

1996
Mars Attacks! (Regie: Tim Burton)
Everyone Says I Love You (Regie: Woody Allen)
Beautiful Girls (Regie: Ted Demme)

1995
Heat (Regie: Michael Mann)

1994
Léon (Léon der Profi, Regie: Luc Besson)

Foto © — Buena Vista – Natalie Portman in Garden State
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