Nadja Bobyleva

Nadja Bobyleva

Nadja Bobyleva wurde 1983 in Moskau geboren. Im Alter von neun Jahren kam sie nach Deutschland. Von 1999 bis 2002 nahm sie in Köln Schauspielunterricht bei Bettina Dorn und ihrer Mutter Natascha Bobyleva.

Von 2002 bis 2006 machte sie eine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Nebenbei belegte sie mehrere Jahre Kurse am Lee-Strasberg-Studio in Italien. Sie spielte 2004 an der State Theatre Arts Academy in St. Petersburg und besuchte an der Internationalen Filmschule Köln den Schauspiel-Workshop von Regisseur Hans-Christian Schmid.

Bühnenerfahrung sammelte sie in Hannover unter der Regie von Claire Lütke, konzentrierte sich aber vor allem auf TV- und Kinofilme, wie Tatort — Borowski in der Unterwelt (2005) oder Die Patriarchin (2004). Außerdem war sie in den Kinofilmen Nichts geht mehr(2007) und Verschwende deine Jugend (2002) zu sehen.

Im Jahr 2004 erhielt sie den Günter-Strack-Fernsehpreis für ihre Rollen in den TV-Produktionen Der Freund meiner Mutter, Raus ins Leben und Tatort — Janus mit folgender Begründung: „Nadja Bobyleva überzeugt gleich in drei Rollen als eine Ausnahmeschauspielerin mit größter Präsenz“. Bereits ein Jahr zuvor wurde sie für den Förderpreis Deutscher Film / Schauspiel für ihre Darstellung der 17-jährigen Klara in dem Fernsehfilm Raus ins Leben nominiert.

Nadja Bobyleva — Filmographie

2010
Kommissarin Lucas: Aus der Bahn (TV- Serie) (Regie: Christiane Balthasar)

2009
Romy (TV) (Regie: Torsten C. Fischer)

2008
Die Anwälte: Dämmerung (TV- Serie) (Regie: Züli Aladag)
Stolberg: Die besten Jahre (TV- Serie) (Regie: René Heisig)
Il commissario De Luca: Carta Bianca (TV- Serie) (Regie: Antonio Frazzi)
Polizeiruf 110: Wie ist die Welt so stille (TV- Serie) (Regie: Alain Gsponer)

2007
Herbstzeit (Regie: Nadja Bobyleva) (Kurzfilm)
Stubbe — Von Fall zu Fall: Bittere Wahrheiten (TV- Serie) (Regie: Thomas Jacob)
SOKO Wismar: Nasser Tod (TV- Serie) (Regie: Nils Willbrandt)
Weißt was geil wär…?! (Regie: Mike Marzuk)
Nichts geht mehr (Regie: Florian Mischa Böder)

2006
Die Sitte — Club der Jungfrauen (TV) (Regie: Daniel Helfer)

2005
Die Patriarchin (TV) (Regie: Carlo Rola)
Tatort — Borowski in der Unterwelt (TV) (Regie: Claudia Garde)

2004
Tatort — Janus (TV) (Regie: Klaus Gietinger)
SOKO Leipzig — Grenzverkehr (TV) (Regie: Unbekannt)

2003
Verschwende deine Jugend (Regie: Benjamin Quabeck)
Raus ins Leben (TV) (Regie: Vivian Naefe)
Freundinnen für immer (TV) (Regie: Konrad Sabrautzky)
Der zehnte Sommer (Regie: Jörg Grünler)

2002
Der Freund meiner Mutter (TV) (Regie: Dagmar Knöpfel)
Olgas Sommer (Regie: Nina Grosse)
Das verflixte 17. Jahr (TV) (Regie: Hermine Huntgeburth)
Die Mutter (TV) (Regie: Matti Geschonneck)

2001
Engel & Joe (TV) (Regie: Vanessa Jopp)
Hand in Hand (TV) (Regie: Maria Teresa Camoglio)
Weißt was geil wär...?! von Mike Marzuk
Weißt was geil wär...?! von Mike Marzuk
Kritik

Weißt was geil wär ...?!

Mit dem Titel gebenden Satz nimmt das Schicksal seinen Lauf: Allen Studiengebühren zum Trotz denken die beiden Studenten Tommy (Axel Schreiber) und Heinz (Isaak Dentler) nicht im Traum daran, sich zur Uni zu bewegen. Stattdessen verdaddeln die zwei ihre Tage lieber vor dem PC und der Glotze in der [...]
Nichts geht mehr von Florian Mischa Böder
Nichts geht mehr von Florian Mischa Böder
Kritik

Nichts geht mehr

Konstantin (Jörg Pohl) steht auf dem Zehn-Meter-Brett und traut sich nicht. Inmitten der nächtlichen, dunklen Halle des Bochumer Schwimmbads steht er oben und schaut hinab ins Dunkel. Dort irgendwo im kühlen Nass paddelt sein Bruder August (Jean-Luc Bubert), lamentiert und will ihn zum Springen [...]
Der Uranberg - Trailer
Film

Der Uranberg

1947: Der Kalte Krieg hat begonnen. Das atomare Wettrüsten zwischen Amerikanern und Russen [...]
Meeres Stille von Juliane Fezer
Meeres Stille von Juliane Fezer
Kritik

Meeres Stille

„Hier ist niemand außer uns!“, versichert der Familienvater Johannes Sander (Christoph [...]
Hüter meines Bruders von Maximilian Leo
Hüter meines Bruders von Maximilian Leo
Kritik

Hüter meines Bruders

„Leg deine Musik ein“, sagt Gregor zu Pietschi bei der Autofahrt, „und guck‘ mal unter deinen [...]