Seit mehr als 20 Jahren bereichert Matt Dillon die Filmwelt mit einer großen Bandbreite an dramatischen wie komödiantischen Rollen. Von seinem Durchbruch mit Die Outsider (1982) bis hin zu seinem Einsatz als obsessiver Privatdetektiv in Verrückt nach Mary (1998) bewies er immer wieder, dass er zu den vielseitigsten Darstellern seiner Generation zählt. 2001 gab er mit City of Ghosts mit Gérard Depardieu, Stellan Skarsgård, James Caan und ihm selbst in den Hauptrollen seinen Einstand als Kino-Drehbuchautor und Regisseur.

1990 gewann Dillon einen IFP Spirit Award für seine Darstellung eines Drogensüchtigen in Gus Van Sants Drugstore Cowboy. Anschließend überzeugte er in Werken wie Ted Demmes Beautiful Girls (1996) mit Uma Thurman und Natalie Portman, Cameron Crowes Singles – Gemeinsam Einsam (1992), In & Out (1997) mit Kevin Kline, Kevin Spaceys Albino Alligator (1996) sowie Gus Van Sants To Die For (1995) mit Nicole Kidman und John McNaughtons Wild Things (1998).

Vor City of Ghosts gab Dillon sein TV-Regiedebüt mit einer Episode der Gefängnisserie Oz. Zu sehen war er im Fernsehen unter anderem in der HBO-Adaption von Irwin Shaws Return to Kansas City; als Erzähler fungierte er zudem bei der Doku Dear America: Letters Home from Vietnam. Auf der Bühne sah man Dillon unter anderem in der Broadway-Produktion The Boys of Winter sowie in der PBS/American Playhouse-Produktion von The Great American Fourth of July and Other Disasters.

Matt Dillon wurde am 18. Februar 1964 in New York geboren.

Matt Dillon — Filmographie (Auswahl)

2010
Rio Sex Comedy (Regie: Jonathan Nossiter)
Takers (Regie: John Luessenhop)

2009
Armored (Regie: Nimród Antal)
Old Dogs (Daddy oder Deal, Regie: Walt Becker)

2008
Nothing But the Truth (Nichts als die Wahrheit, Regie: Rod Lurie)

2005
Factotum (Regie: Bent Hamer)

2004
Crash (L.A. Crash, Regie: Paul Haggis)

1995
To Die For (Regie: Gus Van Sant)

Foto © Universum Film – Matt Dillon in L.A. Crash (2004)
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