Maria Bello

Maria Bello

Maria Bello wurde für ihre bekannteste Rolle als leidenschaftliche und dickköpfige Kinderärztin Dr. Anna Del Amico in der Serie ER (Emergency Room – Die Notaufnahme) mehrfach ausgezeichnet. Ihren Einstand beim Fernsehen gab Maria Bello 1996 neben Scott Bacula im Ensemble der Spionage-Abenteuerserie Mr. and Mrs. Smith (Das Seattle Duo). Dann folgte ein Aufttritt in einem Remake der Serie Sunset Strip, doch die Serie floppte, bevor sie zunächst ein kurzes Engagement für drei Folgen in der 3. Staffel bei Emergency Room erhielt. Bello begeisterte die Macher der Serie, die sie dauerhaft verpflichteten.

1998 wirkte sie neben Ben Stiller und Elizabeth Hurley in ihrem ersten Kinofilm Permanent Midnight (1998) mit und 1999 neben Mel Gibson in Payback (Payback – Zahltag). 2000 war Bello neben Gwyneth Paltrow, Huey Lewis und Scott Speedman in Duets (Traumpaare) und in Jerry Bruckheimers Coyote Ugly (Coyote Ugly) zu sehen. Darin spielte sie die hartgesottene Unternehmerin Lil, die in New York City eine Bar im Western-Stil namens Coyote Ugly führt.

2002 trat Bello neben Greg Kinnear in Auto Focus (Autofocus) auf – es geht um das komplexe Leben von Bob Crane, dem Star der TV-Serie Hogan’s Heroes (Ein Käfig voller Helden). 100 Mile Rule zeigt drei Vertreter aus Detroit, die in Los Angeles ein Seminar besuchen und sich dabei auf unvorhergesehene Weise engagieren. 2003 begeisterte Bello das Publikum mit The Cooler (The Cooler – Alles auf Liebe) – es geht um Glück, Liebe und Las Vegas. Zur hochkarätigen Besetzung gehören auch William H. Macy, Alec Baldwin und Ron Livingston. Auf dem Sundance Festival bekam Bello begeisterte Kritiken, außerdem wurde sie in der Kategorie Beste Nebendarstellerin für den Golden Globe und den Preis der Screen Actors Guild nominiert.

2004 spielte Bello in dem Thriller Secret Window (Das geheime Fenster) neben Johnny Depp und John Turturro eine Hauptrolle. Sie trat auch in John Sayles Silver City neben Chris Cooper, Richard Dreyfuss und Thora Birch auf. Es folgten Assault on Precinct 13 (Assault on Precinct 13) mit Ethan Hawke, Laurence Fishburne und John Leguizamo, Arthur Allan Seidelmans The Sisters nach dem Tschechow-Stück Drei Schwestern mit Erika Christensen, Mary Stuart Masterson und Chris O’Donnell und The Dark.

Bello gehört zu den Gründerinnen des Dream Yard Drama Project for Kids, einem gemeinnützigen Kunst- und Bildungsprogramm für Kinder in Harlem, New York. Im Rahmen dieses Programms ist sie durch Afrika und Asien gereist. Außerdem engagiert sie sich für die karitative Einrichtung „Save the Children“.

Filmographie — Maria Bello (Auswahl)

2010
Beautiful Boy (Regie: Shawn Ku)
Grown Ups (Kindsköpfe, Regie: Dennis Dugan)
The Company Men (Regie: John Wells)

2009
The Private Lives of Pippa Lee (Regie: Rebecca Miller)

2008
The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor (Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers, Regie: Rob Cohen)
Yellow Handkerchief (Das gelbe Segel, Regie: Udayan Prasad)
Downloading Nancy (Regie: Johan Renck)

2007
The Jane Austen Book Club (Der Jane Austen Club, Regie: Robin Swicord)
Towelhead (Regie: Alan Ball)
Butterfly on a Wheel (Spiel mit der Angst, Regie: Mike Barker)

2006
Flicka (Regie: Michael Mayer)
World Trade Center (Regie: Oliver Stone)

2005
Assault On Precinct 13 (Regie: Jean-François Richet)
The Sisters (Regie: Arthur Allan Seidelman)
A History Of Violence (Regie: David Cronenberg)
The Dark (Regie: John Fawcett)
Thank You For Smoking (Regie: Jason Reitman)
Aftershock (Regie: Anne Meredith)

2004
Secret Window (Das geheime Fenster, Regie: David Koepp)
Silver City (Regie: John Sayles)

2003
The Cooler (The Cooler – Alles auf Liebe, Regie: Wayne Kramer)

2002
Auto Focus (Autofocus, Regie: Paul Schrader)
100 Mile Rule (Regie: Brent Huff)

2001
China: The Panda Adventure (China: The Panda Adventure, Regie: Scott Firestone, Robert M. Young)

2000
Sam The Man (Regie: Gary Winick)
Coyote Ugly (Coyote Ugly, Regie: David McNally)
Duets (Traumpaare, Regie: Bruce Paltrow)

1999
Payback (Payback – Zahltag, Regie: Brian Helgeland)

1998
Permanent Midnight (Permanent Midnight – Voll auf Droge, Regie: David Veloz)

1992
Maintenance (Regie: Jesse Feigelman)

Foto © Warner Bros.
Filmstill zu Letztendlich sind wir dem Universum egal (2017)
Letztendlich sind wir dem Universum egal (2017) von Michael Sucsy
Kritik

Letztendlich sind wir dem Universum egal (2017)

Wenn man jeden Tag im Körper eines anderen Menschen erwacht – kann man dann trotzdem für das, was man ist, geliebt werden? Dieser Frage geht Michael Sucsys Literaturverfilmung nach.