John Goodman

John Goodman

John Goodman ist einer der meist geachteten Schauspieler der Filmindustrie. Er wurde 1992 für seine unter die Haut gehende Performance in Joel und Ethan Coens Barton Fink (Barton Fink, 1991) für einen Golden Globe vorgeschlagen. In einem weiteren Film der Coens, Raising Arizona (Arizona Junior, 1987), hatte er wenige Jahre zuvor seinen Durchbruch gefeiert. Seitdem hat er mit den Coens auch noch bei The Big Lebowski (The Big Lebowski, 1998) und O Brother, Where Art Thou? (O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee, 2000) zusammengearbeitet.

Goodman wuchs in St. Louis, Missouri bei seiner Mutter auf. Sein Vater starb, als er zwei Jahre alt war. Als Highschool-Football-Spieler hatte Goodman eigentlich vor, Football an der Southwest Missouri State University zu spielen, aber er erlitt eine Knieverletzung und war gezwungen, ein Jahr zu pausieren. Er verbrachte dieses Jahr mit dem Schauspielstudium zusammen mit seinen Kolleginnen Kathleen Turner und Tess Harper. Seine Rückkehr aufs Football-Feld blieb daher aus: 1975 machte er seinen Abschluss im Fach Schauspiel. Er zog nach New York und begann seine Schauspielerkarriere.

Erstmals vor die Kamera trat Goodman in der HBO-Produktion Mystery of the Moro Castle. Zu seinen Filmcredits gehören Masked and Anonymus (2003), Storytelling (Storytelling, 2001), O Brother, Where Art Thou?, Coyote Ugly (Coyote Ugly, 2000), What Planet are you from? (Good Vibrations – Sex vom andren Stern, 2000), One Night at McCool’s (Eine Nacht bei McCool´s, 2001), Bringing out the Dead (Bringing Out the Dead – Nächte der Erinnerung, 1999), Fallen (Dämon, 1998), The Borrowers (Ein Fall für die Borger, 1997), Blues Brothers 2000 (Blues Brothers 2000, 1998), The Runner (Mit hohem Einsatz; 1999), The Flintstones (Familie Feuerstein; 1994), Mother Night (Schatten der Schuld, 1996), Arachnophobia (Arachnophobia, 1990), Always (Always – Der Feuerengel von Montana, 1989), Pie in the Sky (Mr. Traffic, 1996), Born Yesterday (Blondinen küsst man nicht, 1993), Matinee (Matinee – Die Horrorpremiere, 1993), The Babe (The Babe – Ein amerikanischer Traum, 1992), King Ralph (King Ralph, 1991), Punchline (Punchline – Der Knalleffekt, 1988), Everybody’s All-American (Ein Leben voller Leidenschaft, 1988), Sea of Love (Sea of Love – Melodie des Todes, 1989), Stella (Stella, 1990), Eddie Macon’s Run (Eddie Macons Flucht, 1983), C.H.U.D. (C.H.U.D. – Panik in Manhattan; 1984), Revenge of the Nerds (Die Rache der Eierköpfe, 1984), Maria’s Lovers (1984), Sweet Dreams (Der süße Traum vom Glück, 1985), True Stories(True Stories, 1986), The Big Easy (Der große Leichtsinn, 1987), Burglar (Burglar – Die diebische Elster, 1987) und The Wrong Guys (Scout Academy, 1988).
Bild zu Captive State von Rupert Wyatt
Captive State von Rupert Wyatt - Filmbild 1
Kritik

Captive State (2019)

Die Menschheit im Klammergriff grausamer Aliens: Rupert Wyatts Science-Fiction-Thriller “Captive State” benutzt ein sattsam vertrautes Erzählmotiv und entwickelt daraus ein nicht rundum überzeugendes, aber dennoch spannendes Szenario.
Monuments Men von George Clooney
Monuments Men von George Clooney
Kritik

Monuments Men – Ungewöhnliche Helden (2014)

George Clooney und Matt Damon bei der Berlinale — das ist natürlich ohne jeden Zweifel eine Chance, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Und als Festival von internationaler Strahlkraft darf man das natürlich auch nicht. Insofern ist die Auswahl von George Clooneys neuer Regiearbeit Monuments […]