Jennifer Lopez

Jennifer Lopez

Jennifer Lopez wurde am 24. Juli 1969 in der New Yorker Bronx geboren. Ihre Eltern, Guadalupe Rodriguez und David Lopez, stammen beide aus Puerto Rico. Bereits im Alter von fünf Jahren nahm sie Gesangsunterricht und Tanzstunden und verfolgte auch während ihrer Jugend zielstrebig ihre Karrierepläne. Sie besuchte eine katholische Mädchenschule sowie eine High-School in der Bronx, nahm nebenbei Tanzunterricht, jobbte in einer Anwaltskanzlei und verließ mit 18 das Elternhaus, um es im Showgeschäft zu versuchen. Dabei fuhr sie von Anfang an mehrgleisig. Als Musical-Tänzerin trat sie unter anderem in Oklahoma und Jesus Christ Superstar auf, außerdem nahm sie Schauspielunterricht und gewann ein Casting für einen Part in der Comedy-Serie In Living Color. Es folgte ihre erste größere Rolle in der Serie Second Chances (1993), die zwar nach der ersten Staffel abgesetzt wurde, aber Lopez so bekannt gemacht hatte, dass man ihre Figur für die Serie Hotel Malibu schlichtweg übernahm. Anschließend spielte sie in der Serie South Central eine Supermarktverkäuferin.

Ihr Kinodebüt absolvierte sie 1995 in Gregory Navas Einwandererdrama Mi Familia (1995), für das sie gleich eine Nominierung für den Independent Spirit Award erhielt. Es folgten Auftritte unter anderem in dem Action-Thriller Money Train (1995), dem Abenteuerfilm Anaconda (1997) sowie Oliver Stones Film Noir-Variante U-Turn (1997), ehe sie 1998 in Steven Soderberghs Out Of Sight (1998) an der Seite von George Clooney erstmals echte Starpower unter Beweis stellte. Selena (1997), eine weitere Zusammenarbeit mit Regisseur Gregory Nava, brachte ihr eine Golden Globe-Nominierung ein.

Ein Jahr später startete sie auch als Sängerin durch. Ihr im Mai 1999 erschienenes, von Emilio Estefan produziertes Debütalbum On the 6 verkaufte sich zehn Millionen Mal, die Single If You Had My Love stürmte die Spitzenplätze der internationalen Charts. Auch das Nachfolgealbum J.Lo, bei dem Lopez auch als Produzentin fungierte, wurde ein Erfolg mit mehr als acht Millionen verkauften Exemplaren. Die Singles Love Don’t Cost a Thing, Play und I’m Real erreichten allesamt Platz eins. Die Diversifizierung der Marke J.Lo schritt danach unablässig voran: Im November 2001 brachte sie ihre Modelinie J.Lo by Jennifer Lopez auf den Markt; ein Jahr später folgte ihr Parfüm Glow. Schlagzeilen machten auch ihre Beziehung zum Rapper Puff Daddy, die darauf folgende Blitzehe mit einem ihrer Tänzer und die wiederum anschließende Beziehung mit Schauspielkollege Ben Affleck.

2001 gelang Jennifer Lopez das Kunststück, sowohl in den Kino- als auch in den Plattencharts die Nummer eins zu sein. Neben ihren Hitsingles avancierte nämlich auch die romantische Komödie Wedding Planer (2001) zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres. Auch ihre folgenden Ausflüge ins romantisch-komödiantische Fach, Manhattan Love Story (Maid In Manhattan, 2002), Darf ich bitten? (Shall We Dance, 2004) und Das Schwiegermonster (Monster In-Law, 2005), wurden Kassenerfolge. In dem Psychothriller Genug (Enough, 2002) zeigte sie sich dagegen als geprügelte Ehefrau, die erst vor ihrem gewalttätigen Ehemann flieht und sich dann mit Fäusten gegen ihn zur Wehr setzt. Ähnlich hartgesotten präsentierte sich Lopez als lesbische Ganovin in der Gaunerkomödie Liebe mit Risiko (Gigli, 2003), für die sie ebenso wie für Jersey Girl (2004) gemeinsam mit Ben Affleck vor der Kamera stand.

Foto © Tobis Filmverleih – Jennifer Lopez in Ein ungezähmtes Leben (2005)
Bild zu Hustlers von Lorene Scafaria
Hustlers von Lorene Scafaria - Filmbild 1
Kritik

Hustlers (2019)

Jennifer Lopez‘ Filmkarriere war bisher abgesehen von „Out of Sight“ wenig erbaulich. Ändert sich das nun mit dem Stripper-Caper-Film „Hustlers“?
Parker von Taylor Hackford
Parker von Taylor Hackford
Kritik

Parker (2013)

Ein richtiger Action-Held muss gleichzeitig ein gefühlskalter Killer und ein sympathischer Held sein. Er muss unbesiegbar sein und Frauenherzen höher schlagen lassen. Ein richtiger Action-Held hat vor nichts Angst, er kennt keinen Schmerz und keine Aufgabe ist ihm zu schwierig. Von dieser Prämisse […]