Jake Gyllenhaal hat sich als einer der viel versprechendsten jungen Darsteller seiner Generation etabliert. Neben seiner Hauptrolle in Jarhead (2005) von Sam Mendes sah man ihn 2006 auch in Brokeback Mountain (2005) von Ang Lee, in dem er an der Seite von Heath Ledger spielte.

2005 konnte man Gyllenhaal an der Seite von Gwyneth Paltrow und Anthony Hopkins in der von John Madden inszenierten Kinoadaption des Theaterstückes Proof sehen. Der Film erzählt von einer Frau, die ihrem Vater am Sterbebett zur Hilfe kommt, einem brillanten Mathematikprofessor, der immer häufiger den Bezug zur Realität verloren hat. Gyllenhaal spielte außerdem in dem Kassenerfolg The Day After Tomorrow (2005) von Roland Emmerich. In dem Katastrophenszenario, das die drastischen Folgen der globalen Erwärmung heraufbeschwört, stand Gyllenhaal neben Dennis Quaid vor der Kamera.

Für seine Leistung in Donnie Darko (2001) bekam Gyllenhaal den Independent Spirit Award als Bester Schauspieler. Der Sundance-Liebling von 2002 kombinierte mythologische Fantasy, Science-Fiction und Teenager-Romanze miteinander. Mit dem Film gab Richard Kelly sein Regiedebüt und neben Gyllenhaal waren Drew Barrymore, Jena Malone und Noah Wyle in weiteren Rollen zu sehen. Donnie Darko entwickelte sich vom Geheimtipp zum Kultfilm.

Ebenfalls ein Sundance-Favorit 2002 war The Good Girl von Miguel Arteta, der Jake Gyllenhaal als jungen Mann zeigt, der sich in eine verheiratete Frau (Jennifer Aniston) verliebt und mit ihr eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Im Herbst 2002 spielte Gyllenhaal unter der Regie von Brad Silberling neben Dustin Hoffman, Susan Sarandon und Holly Hunter in Moonlight Mile.

2001 war Gyllenhaal in der Komödie Lovely and Amazing neben Catherine Keener und Brenda Blethyn zu sehen, die 2001 beim Toronto Film Festival zum Favoriten wurde, und er spielte neben Swoosie Kurtz und Marley Shelton in der Disney-Komödie Bubble Boy.

Erste Aufmerksamkeit erregte er in October Sky (1999) von Regisseur Joe Johnston. Der Film erzählt die Geschichte von Homer Hickan, Jr. (Gyllenhaal), einem begabten High-School-Studenten im ländlichen West Virginia, der auf dem Weg ist, das harte Leben seines Vaters in den Kohlenminen zu wiederholen, bevor er seine Aufmerksamkeit dem Himmel widmet. In weiteren Rollen spielten Chris Cooper, William Lee Scott, Chad Lindberg und Laura Dern.

Gyllenhaal wurde am 19. Dezember 1980 geboren. Er lebt in Los Angeles.

Filmographie — Jake Gyllenhaal

2011
Source Code (Regie: Duncan Jones)

2010
Love and Other Drugs (Regie: Edward Zwick)
Nailed (Regie: David O. Russell)
Prince of Persia: The Sands of Time (Prince of Persia — Der Sand der Zeit, Regie: Mike Newell)

2009
Brothers (Regie: Jim Sheridan)

2007
Rendition (Machtlos, Regie: Gavin Hood)
Zodiac (Zodiac — Die Spur des Killers, Regie: David Fincher)

2005
Jarhead (Jarhead — Willkommen im Dreck, Regie: Sam Mendes)
Brokeback Mountain (Regie: Ang Lee)
Proof (Der Beweis — Liebe zwischen Genie und Wahnsinn, Regie: John Madden)

2004
The Day After Tomorrow (Regie: Roland Emmerich)

2002
Moonlight Mile (Regie: Brad Silberling)
Highway (Regie: James Cox)
The Good Girl (Regie: Miguel Arteta)

2001
Bubble Boy (Regie: Blair Hayes)
Donnie Darko (Regie: Richard Kelly)

1999
October Sky (Regie: Joe Johnston)

1991
City Slickers (Regie: Ron Underwood)
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