Harvey Keitel

Harvey Keitel

Harvey Keitel wurde am 13. Mai 1939 in Brooklyn, New York geboren. Er zählt zu den namhaftesten Schauspielern der USA, die im unabhängigen Film als auch in den Studiofilmen Hollywoods und Europas mitgewirkt haben.

In mehr als 100 Filmen war Keitel bislang auf der Leinwand zu sehen. Von sich reden machte er vor allem durch durch seine Rollen in den frühen Filmen von Martin Scorsese, etwa in Mean Streets (1973) und Taxi Driver (1976), und in Robert Altmans Alice lebt hier nicht mehr (1975).

Keitel hat mit einigen der weltweit höchstangesehensten und erfolgreichsten Regisseure zusammengearbeitet, u.a. mit, Ridley Scott (The Duellists, Thelma and Louise), Able Ferrara (Bad Lieutenant, Dangerous Game), Quentin Tarantino (Reservoir Dogs, Pulp Fiction), Bernard Tavernier (Deathwatch, La Nuit de Varennes) sowie mit Jane Campion in ihrem Film The Piano, für den er mit dem Australian Film Institute Award als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde.

1992 erhielt Harvey Keitel einen Oscar sowie einen Golden Globe als Bester Nebendarsteller für seine Rolle in Bugsy (1992) von Barry Levinson. Seine Hauptrolle in Abel Ferraras Film Bad Lieutenant brachte ihm einen Independent Spirit Award ein.

Zusammen mit Peggy Gormley gründete Harvey Keitel die Produktionsfirma The Goatsingers, die sich für die Produktion des Films Dreaming of Julia (2003), in dem Keitel auch mitspielt, verantwortlich zeichnete.
Bild zu The Irishman von Martin Scorsese
The Irishman von Martin Scorsese - Filmbild 1
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