Gabriel Byrne ist ein hochbegabter und ebenso beliebter Schauspieler, ein Oscar-nominierter Produzent und ein Tony-Award-nominierter Bühnendarsteller.

Der am 12. Mai 1950 im irischen Dublin geborene Schauspieler gab sein Spielfilmdebüt im Alter von 31 Jahren in John Boormans Excalibur (1981). Zuvor hatte Byrne einige ungewöhnliche Jobs in seiner Vita. Unter anderem arbeitete er als Archäologe, Stierkämpfer, Koch und Lehrer. Nach seinem sehr erfolgreichen Debüt arbeitete er für etliche namhafte europäische Regisseure wie Costa-Gavras, Ken Russell und Ken Loach. Im Jahr 1990 gab er sein US-Debüt in Miller’s Crossing (1990) von Joel und Ethan Coen.

Im Jahr 1993 produzierte Byrne In the Name of the Father (Im Namen des Vaters, 1993), der diverse Oscar-Nominierungen erhielt, unter anderem die für den Besten Film. Zu seinen bekanntesten Filmen als Schauspieler zählen Into the West (Das weiße Zauberpferd, 1992), The Usual Suspects (Die üblichen Verdächtigen, 1995), The Man in the Iron Mask (Der Mann in der eisernen Maske, 1998), Stigmata (1999) und End of Days (End of Days – Nacht ohne Morgen, 1999).

Als er im Jahr 2000 am Broadway die Hauptrolle in Eugene O’Neills A Moon for the Misbegotten spielte, einer höchst erfolgreichen Wiederaufführung, wurde er für einen Tony Award nominiert.

Gabriel Byrne arbeitet mittlerweile als Autor, Produzent und Schauspieler. Sein erstes Buch Pictures In My Head wurde in Irland publiziert, stürmte die Bestseller-Listen und wurde von der Kritik hoch gelobt.

Zu seinen neueren Filmen zählen das Drama Emmet’s Mark (Ohne jeden Ausweg, 2002) mit Scott Wolf und Tim Roth und der von Joel Silver produzierte Sci-fi-Thriller Ghost Ship (2002).

2005 stand er für das Remake von John Carpenters Assault on Precinct 13 vor der Kamera.

Von 1988 bis 1993 war Byrne mit der Schauspielerin Ellen Barkin verheiratet. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder.
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