Edgar Reitz

Edgar Reitz

Edgar Reitz wurde am 1. November 1932 in Morbach geboren. Während seines Studiums der Theaterwissenschaft und Publizistik in München nahm er Schauspielunterricht, war Mitherausgeber einer literarischen Zeitschrift und beteiligte sich 1953 an der Gründung des Studentischen Zimmer-Theaters.

1962 gehörte Edgar Reitz zu den 26 Jungfilmern, die in Oberhausen auf den 8. Westdeutschen Kurzfilmtagen mit dem Anspruch antraten, den neuen deutschen Spielfilm zu schaffen — Opas Kino war spätestens nach dem Oberhausener Manifest endgültig tot.

Besondere Aufmerksamkeit fand Reitz durch seinen Filmzyklus Heimat, der national und international viel Beachtung fand und der zu den Meilensteinen deutscher Fernsehgeschichte zählt.

Filmographie — Edgar Reitz (Auswahl)

2006
Heimat — Fragmente

2001-2005
Heimat 3

1994
Die Nacht der Regisseure

1985/92
Die Zweite Heimat
1. Die Zeit der ersten Lieder
2. Zwei fremde Augen
3. Eifersucht und Stolz
4. Ansgars Tod
5. Das Spiel mit der Freiheit
6. Kennedys Kinder
7. Weihnachtswölfe
8. Die Hochzeit
9. Die ewige Tochter
10. Das Ende der Zukunft
11. Zeit des Schweigens
12. Die Zeit der vielen Worte
13. Kunst oder Leben

1987
Der Radfahrer Von San Cristobal

1985/86
Das Schweigen des Dichters

1982/84
Heimat
1. Fernweh
2. Die Mitte der Welt
3. Weihnacht wie noch nie
4. Reichshöhenstrasse
5. Auf und davon und zurück
6. Heimatfront
7. Die Liebe der Soldaten
8. Der Amerikaner
9. Herrmännchen
10. Die stolzen Jahre
11. Das Fest der Lebenden und der Toten

1979
Susanne tanzt

1978
Schneider von Ulm
Deutschland im Herbst

1976
Stunde Null

1974
In Gefahr und grösster Not… (Zusammen mit Alexander Kluge)

1973
Die Reise nach Wien

1971
Das goldene Ding

1970
Kübelkind

1969
Cardillac

1966
Mahlzeiten
Deutschland im Herbst von Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff, Alexander Kluge u.a.
Deutschland im Herbst von Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff, Alexander Kluge u.a.
Kritik

Deutschland im Herbst (Blu-ray)

Der Omnibusfilm ist zwar ein weniger bekannter, jedoch ständiger Begleiter der Filmgeschichte. Er entsteht oftmals im Kleinen, ohne große Anschubfinanzierung, ja nicht selten auch aus einer spontanen Gelegenheit heraus. Zugleich spiegelt sich in ihm in großer Regelmäßigkeit der jeweilige Zeitgeist […]