Don Cheadle

Don Cheadle

Don Cheadle wurde am 29. November 1964 in Kansas City, Missouri geboren. Über Lincoln, Nebraska und Denver, Colorado kam er schließlich nach Los Angeles. Seinen Bachelor machte er im Fach Kunst an der renommierten Hochschule Cal Arts in Valencia, California. College-Freunde ermutigten ihn, für Film- und Fernsehrollen vorzusprechen – so bekam er eine Gastrolle in der TV-Serie Fame. Daraufhin ergatterte er Nebenrollen in Dennis Hoppers Colors, John Irvins Hamburger Hill und Robert Townsends Meteor Man.

Für seine Nebenrolle als Mouse in Devil in a Blue Dress (Teufel in Blau) gewann Cheadle 1996 den Preis der Filmkritiker von Los Angeles und den Preis der National Society of Film Critics (US-Verband der Filmkritiker). Seit diesem Durchbruch bewährt er sich auf Bühne und Leinwand immer wieder in überzeugenden Darstellungen.

In Paul Thomas Andersons Boogie Nights spielte Cheadle einen Porno-Star mit höheren Ambitionen. 2001 folgte Allison Anders’ halb-autobiografischer Showtime-Film Things Behind the Sun, der Cheadle eine Emmy-Nominierung einbrachte, und der auf Digicam gedrehte Independent-Film Manic unter der Regie von Jordan Melamed. Beide Filme wurden auf dem Sundance Film Festival uraufgeführt. 2003 trat er in Kevin Spaceys Independent-Film The United States of Leland auf.

2004 spielte Cheadle in Brett Ratners Gaunerkomödie After the Sunset und als Basher Tarr in Steven Soderberghs Ocean’s Twelve.

Zuvor trat er in bereits in Ocean’s Eleven und dem oscarnominierten Drogendrama Traffic von Steven Soderbergh auf, der ihn zuvor bereits neben George Clooney, Jennifer Lopez und Ving Rhames als bösartigen Knastbruder in der Elmore-Leonard-Verfilmung Out of Sight eingesetzt hatte.

Als Musiker ist Cheadle ein versierter Saxophonist, er schreibt und singt seine eigenen Songs. Als Bühnenregisseur hat er sich mit „Cincinnati Man“ am Attic Theater, mit dem Kritikererfolg „The Trip“ am Friends and Artists-Theater in Hollywood und mit „Three, True, One“ am Electric Lodge in Venice/California profiliert. Cheadle lebt in Los Angeles.

Filmographie — Don Cheadle (Auswahl)

2012
The Avengers (Regie: Joss Whedon)

2011
The Guard (Regie: John Michael McDonagh)

2010
Iron Man 2 (Regie: Jon Favreau)
Funny or Die Presents … (TV- Serie) (Regie: Neal Brennan, Jeremy Konner u.a.)
Drunk History: Featuring Will Ferrell (TV- Serie) (Regie: Jeremy Konner)

2009
Brooklyn’s Finest (Gesetz der Straße — Brooklyn’s Finest, Regie: Antoine Fuqua)
Hotel for Dogs (Das Hundehotel, Regie: Thor Freudenthal)
Toussaint (Regie: Danny Glover)

2008
Traitor (Regie: Jeffrey Nachmanoff)

2007
Reign Over Me (Die Liebe in mir, Regie: Mike Binder)
Ocean’s 13 (Regie: Steven Soderbergh)
Talk To Me (Regie: Kasi Lemmons)
Darfur Now (Regie: Ted Braun)

2006
The Dog Problem (Regie: Scott Caan)
Other Side of Simple (Regie: Joseph Ruben)

2004
Hotel Rwanda (Hotel Ruanda, Regie: Terry George)
Ocean’s Twelve (Regie: Steven Soderbergh)
After the Sunset (Regie: Brett Ratner)
Crash (L.A. Crash, Regie: Paul Haggis)
The Assassination of Richard Nixon (Regie: Niels Mueller)

2003
The United States of Leland (Regie: Matthew Ryan Hoge)

2001
Ocean’s Eleven (Regie: Steven Soderbergh)
Rush Hour 2 (Regie: Brett Ratner)
Swordfish (Passwort: Swordfish, Regie: Dominic Sena)
Manic (Regie: Jodan Melamed)
Things Behind the Sun (Regie: Allison Anders)

2000
Traffic (Traffic — Die Macht des Kartells, Regie: Steven Soderbergh)
The Family Man (Regie: Brett Ratner)
Mission to Mars (Regie: Brian de Palma)

1998
Out of Sight (Regie: Steven Soderbergh)
Bulworth ([Regie: Warren Beatty)

1997
Boogie Nights (Regie: Paul Thomas Anderson)

1995
Devil in a Blue Dress (Teufel in Blau, Regie: Carl Franklin)
Things To Do In Denver When You’re Dead (Das Leben nach dem Tod in Denver, Regie: Gary Fleder)

1993
The Meteor Man (Regie: Robert Townsend)

1988
Colors (Colors — Farben der Gewalt, Regie: Dennis Hopper)

1987
Hamburger Hill (Regie: John Irvin)

Foto © Tobis Film – Don Cheadle in Hotel Ruanda
Filmstill zu They've Gotta Have Us (2018) von Simon Frederick
They've Gotta Have Us (2018) von Simon Frederick
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