Dennis Gansel

Dennis Gansel

Der 1973 in Hannover geborene Dennis Gansel begann, nach Abitur und Zivildienst, sein Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film, München, in der Abteilung Film und Fernsehspiel.

Gansel machte zunächst mit einer Reihe von preisgekrönten Kurzfilmen auf sich aufmerksam. Sein Filmdebüt Das Phantom (2000), ein RAF-Politthriller mit Jürgen Vogel als Fahnder in der Hauptrolle, wurde im Mai 2000 im Fernsehen ausgestrahlt und fand nicht nur eine enorme Presseresonanz, sondern wurde auch gleich mit drei Adolf-Grimme-Preisen ausgezeichnet.

Mit Mädchen, Mädchen! (2001) drehte Dennis Gansel seinen ersten Kinoerfolg mit 1,8 Millionen Zuschauer.

Für NAPOLA – Elite für den Führer (2004) erhielt Gansel zusammen mit Co-Autorin Maggie Peren, mit der er bereits das Drehbuch von Das Phantom schrieb, den Deutschen Filmpreis 2003 für das Beste noch nicht verfilmte Drehbuch. Auf dem Viareggio European Filmfestival wurde NAPOLA – Elite für den Führer als Bester Film ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt der Film auf dem US-Filmfest The Hamptons den Publikumspreis.

Filmographie — Dennis Gansel

2010
Wir sind die Nacht

2008
Die Welle

2005
Videotagebuch von Dennis Gansel (Kurzfilm)

2004
NAPOLA — Elite für den Führer

2001
Mädchen, Mädchen

2000
Das Phantom (TV)

1998
Im Auftrag des Herrn (Kurzfilm)

1996
The Wrong Trip (Kurzfilm)

Foto (C) Constantin Film
Filmstill zu Jim Knopf und die wilde 13 (2020) von Dennis Gansel
Jim Knopf und die wilde 13 (2020) von Dennis Gansel
Film

Jim Knopf und die wilde 13 (2020)

Im neuen Abenteuer von Jim Knopf und seinem Freund Lukas, dem Lokomotivführer, haben die wilden 13 erfahren, dass Frau Malzahn besiegt wurde und sinnen auf Rache. Und zugleich wird Kim Knopf endlich das Geheimnis seiner Herkunft erfahren.
Filmstill zu Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (2018)
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (2018) von Dennis Gansel
Kritik

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (2018)

Das Land, in dem Lukas der Lokomotivführer lebte, war nur sehr klein. Auf der großen Leinwand wirkt es seltsam verloren.