Colin Farrell

Colin Farrell

Colin Farrell wurde am 31. Mai 1976 in Dublin, Irland geboren. Sein Vater Eamonn Farrell und Onkel Tommy Farrell spielten beide in den Sechziger Jahren für den irischen Football-Club Shamrock Rovers. Als Teenager wollte Colin Farrell daher ebenfalls Football-Spieler werden, aber dann änderten sich seine Interessen und er nahm Schauspielunterricht an der Gaiety School of Drama in Dublin.

Noch bevor er sein Studium abschloss, bekam er eine Hauptrolle in der Miniserie Falling for an Dancer. Anschließend trat er in der BBC Serie Ballykissangel und in Tim Roths Regiedebüt War Zone (1999) auf, sowie in Ordinary Decent Criminals (Ein ganz gewöhnlicher Dieb, 2000), in einer kleinen Rolle neben Kevin Spacey.

Das breite Kinopublikum entdeckte Colin Farrell durch Joel Schumachers Film Tigerland (2000), der von ein paar amerikanischen Soldaten erzählt, die 1971 im Hinterland von Louisiana für ihren ersten Einsatz in Vietnam kampfbereit gemacht werden sollen. Als nächstes tauchte er in American Outlaws (2001) auf, diesmal als Jesse James.

2004 katapultierte seine Titelrolle in Oliver Stones Sandalenfilm Alexander Colin Farrell endgültig in die Liga der Hollywood-Superstars, auch wenn der Film die Erwartungen an der Kinokasse nicht erfüllte.

Filmographie — Colin Farrell (Auswahl)

2012
Horrible Bosses (Regie: Seth Gordon)

2010
At Swim-Two-Birds (Regie: Brendan Gleeson)
The Way Back (Regie: Peter Weir)
London Boulevard (Regie: William Monahan)

2009
Crazy Heart (Regie: Scott Cooper)
Ondine (Regie: Neil Jordan)
Triage (Regie: Danis Tanovic)
The Imaginarium of Doctor Parnassus (Das Kabinett des Dr. Parnassus, Regie: Tim Burton)

2008
Pride and Glory (Das Gesetz der Ehre, Regie: Gavin O’Connor)
In Bruges (Brügge sehen … und sterben?, Regie: Martin McDonagh)

2007
Cassandra’s Dream (Cassandras Traum, Regie: Woody Allen)

2006
Ask the Dust (Regie: Robert Towne)
Miami Vice (Regie: Michael Mann)
I’m Not There: Suppositions on a Film Concerning Dylan (Regie: Todd Haynes)
Borgia (Regie: Neil Jordan)

2005
The New World (Regie: Terrence Malick)
Ask The Dust (Regie: Robert Towne)

2004
Alexander (Regie: Oliver Stone)
A Home At The End Of The World (Ein Zuhause am Ende der Welt, Regie: Michael Mayer)

2003
The Recruit (Regie: Roger Donaldson)
Daredevil (Regie: Mark Steven Johnson)
Veroncia Guerin (Regie: Joel Schumacher)

2002
Hart’s War (Tribunal, Regie: Gregory Hoblit)
Minority Report (Regie: Steven Spielberg)
Phone Booth (Nicht auflegen, Regie: Joel Schumacher)

2001
American Outlaws (Regie: Les Mayfield)

2000
Ordinary Decent Criminals (Ein ganz gewöhnlicher Dieb, Regie: Thaddeus O’Sullivan)
Tigerland (Regie: Joel Schumacher)

1999
War Zone (Regie: Tim Roth)
Filmstill zu Code Ava (2020) von Tate Taylor
Code Ava (2020) von Tate Taylor
Kritik

Code Ava (2020)

Im Mittelpunkt dieses Actionthrillers von Regisseur Tate Taylor steht eine Profikillerin, die von der eigenen Organisation gejagt wird. Jessica Chastain spielt die zwei Seiten einer im Kampf nahezu perfekten Frau, die ein inneres Drama quält, das sie wieder zu den Anonymen Alkoholikern gehen lässt.
Filmstill zu Artemis Fowl (2020) von Kenneth Branagh
Artemis Fowl (2020) von Kenneth Branagh
Kritik

Artemis Fowl (2020)

Disney+ als Resterampe: Der Unterhaltungsriese hat die mehrfach verschobene Verfilmung des ersten Artemis-Fowl-Buches statt ins Kino direkt in die Streaming-Flatrate gepackt. Beim Ansehen wird schnell klar, warum man der jüngsten Regiearbeit von Kenneth Branagh keinen Kassenerfolg zutraute.