Carsten Fiebeler

Carsten Fiebeler

Der gebürtige Zwickauer Carsten Fiebeler, Jahrgang 1965, ging in Berlin zur Schule. Er studierte Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam.

Mit dem ersten Kino-Spot für die Volksbühne Berlin begann 1992 Fiebelers Arbeit als Werbe-, Trailer- und Image-Filmer. Es folgten Spots für die HFF "Konrad Wolf", die Internationalen Studentenfilmtage Potsdam, der Teaser Honni in Kuba zum Kinofilm Helden wie wir sowie Arbeiten für Theater- und Operninszenierungen.

Seit 1993 entstanden zahlreiche Dokumentar- und Kurzfilme, darunter Straßensperre, der bei der Berlinale mit dem Panorama Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurde, der 42-Minüter 14/1 Endlos, für den Carsten Fiebeler auf dem Internationalen Studentenfilmfest München 1999 mit dem "Panther Preis & Camera Award" ausgezeichnet wurde und, im Auftrag von ARTE, der mit dem "Vienna TV Award 2000" prämierte Kurzfilm Der Wettkampf.

Sein Fernsehfilm Himmlische Helden wurde für den Max-Ophüls-Preis 2001 nominiert. 2002 führte Carsten Fiebeler Regie bei Die Datsche, seinem ersten Langspielfilm für das Kino. Mit Kleinruppin Forever (2004) inszeniert Carsten Fiebeler seinen bisher aufwändigsten Film.

Carsten Fiebeler - Filmographie (Auswahl)

2011
Trollmann

2009
Der letzte Ritt

2007
Der Letzte macht das Licht aus! (Regie: Clemens M. Schönborn)
18 - Allein unter Mädchen: Frauen und andere Probleme (TV- Serie)
18 - Allein unter Mädchen: Das Turnier (TV- Serie)
18 - Allein unter Mädchen: Liebe und Triebe (TV- Serie)
ostPunk! too much future

2004
Kleinruppin Forever

2003
Die Datsche

2002
Werther (Oper)

2001
Himmlische Helden (TV)

2000
Der Wettkampf (Kurzspielfilm)
Kritik

Kleinruppin Forever

Spätestens seit dem Erfolg von Good Bye, Lenin! wird Gesamtdeutschland endgültig von der Ostalgie-Welle überrollt, Shows im Privatfernsehen und Devotionalien-Shops mit Spreewald-Gurken und Sparwasser-Trikots sind ein deutliches Indiz dafür. Viel mehr als ein modischer Gag scheint die Nostalgie [...]
ostPunk! too much future von Carsten Fiebeler und Michael Boehlke
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Kritik

ostPunk! too much future

Punk in der DDR, das klingt zunächst einmal wie ein Widerspruch. Und genau das ist es auch, allerdings weniger, weil Punk im Arbeiter- und Bauernstaat so absurd und deplatziert gewirkt hätte. Vielmehr war Punk in der DDR viel stärker als in Großbritannien und in (West-)Deutschland vor allem auch [...]
Sushi in Suhl von Carsten Fiebeler
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Kritik

Sushi in Suhl

Thüringen in den 1970er Jahren: Im beschaulichen Suhl führt der Gastronom Rolf Anschütz (Uwe [...]