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Kaum ein Film hat im Vorfeld solche Shitstorms auf sich gezogen wie Paul Feigs Reboot von Ghostbusters: Der All-Female-Cast mit den Komikerinnen Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon und Leslie Jones ließ zahlreiche Jungs um Kindheitserinnerungen fürchten. Jetzt gibt es die ersten Reviews — und die zeigen ein für allemal, wie unbegründet diese Sorgen waren. Die wahren Probleme liegen nämlich ganz woanders: In Little White Lies geht David Jenkins auf die Knie vor Glück angesichts des grandiosen Cast, der so witzig ist, dass es regelrecht schade ist, wie der Fanservice diese Leistungen torpediert. Ähnlich sieht das Peter Debruge in Variety: Der Film ist sogar witziger und gruseliger als das Original von 1984 — aber er trägt schwer daran, alle Reverenzen unterzubringen. Rundum großartig findet den Film Nigel M. Smith vom Guardian. Eine Zusammenfassung der ersten Kritiken bringt SlashFilm.


(Bild aus Ghostbusters von Paul Feig; Copyright: Sony Pictures Releasing GmbH)

Der Brexit hat auch gute Seiten, meldet Deadline: Der niedrige Pfundkurs macht es für Hollywood besonders attraktiv, in UK zu produzieren. Das sagen zumindest die Pinewood Studios, die sich dank Star Wars ohnehin bester Auftragslage erfreuen können.

Matt Damon hat die Ruhe weg: Dass er seine Paraderolle als Agent Jason Bourne in absehbarer Zeit an einen jüngeren Darsteller abtreten müssen wird, ficht ihn nicht weiter an, hat er dem Guardian verraten. Mit 45 hat der Mann leicht reden: Rollen für Schauspieler seines Alters gibt es reichlich. Schauspielerinnen hingegen müssen sich in der Lebensphase zwischen 45 und 65 auf Flaute einstellen, mahnte die große Isabella Rossellini am Wochenende ebenfalls im Guardian.

Auch Goldie Hawn hat man schon lange nicht mehr auf der Leinwand gesehen: An der Seite von Comedy-Superstar Amy Schumer und Kim Caramele plant sie nun ihr Comeback, meldet IndieWire. Viel ist über die bislang unbetitelte Actionkomödie allerdings noch nicht bekannt. Im Interview mit Collider verrät Drehbuchautorin Katie Dippold allerdings, dass der Film darauf zurückgeht, dass sie ihrer Mutter einen Online-Dating-Account einrichten wollte.

It’s Not the Time of my Life hat den Hauptpreis beim Filmfestival in Karlovy Vary gewonnen. Wir gratulieren und haben den Trailer, der von John Cassavetes inspirierten Familienkomödie des ungarische Filmemachers Szabolcs Hajdu.


It’s Not The Time of My Life

Auch aus deutscher Sicht gab es erfreuliches aus Karlovy Vary. Gleissendes Glück von Sven Taddicken hat den Fipresci-Preis gewonnen. Variety hat alle Gewinner in der Übersicht.

Cineuropa meldet die ersten Juryvorsitzenden für das kommenden Filmfestival in Venedig. Robert Guédiguian, der Marseille so oft filmte wie kaum ein zweiter Filmemacher, wir der Orrizzonti-Jury vorstehen. Der italienische Schauspieler und Regisseur Kim Rossi Stuart ist Chef der Jury für den besten Nachwuchsfilm. Bereits länger bekannt ist, dass Sam Mendes die Hauptjury leiten wird.

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