Aktuelles: Der Filmtag im Überblick: Kirk Douglas wird 100, Paul Verhoeven ist Jury-Präsident der Berlinale und Andreas Dresen fordert Film als Schulfach

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Kirk Douglas
Kirk Douglas
Unser heutiges Geburtstagskind ist zweifelsohne Kirk Douglas. Der US-amerikanische Schauspieler kann heute nicht nur seinen 100. Geburtstag feiern, sondern auch auf eine 60-jährige Karriere zurückblicken. Douglas hatte sein Filmdebüt 1946 an der Seite von Barbara Stanwyck in Die seltsame Liebe der Martha Ivers und wurde nach seiner Oscar-Nominierung für Zwischen Frauen und Seilen 1950 schnell zu einem kassenfüllenden Star, der sich durch seine Arbeit in ernsten Dramen, Western und Kriegsfilmen einen Namen machte. Zu seinen frühen Filmen gehörten unter anderem Der Jazztrompeter, Billy Wilders Reporter des Satans sowie Polizeirevier 21. Für den preisgekrönten Stadt der Illusionen gab es Douglas‘ zweite Oscar-Nominierung und seine ebenfalls Oscar-nominierte Verkörperung des Vincent Van Gogh in Vincent Van Gogh — Ein Leben in Leidenschaft gilt bis heute als eine seiner besten Rollen. Mitte der 1950er Jahre gründete Douglas seine eigene Produktionsfirma und stellte mit einem noch sehr unbekannten Stanley Kubrick unter anderem Wege zum Ruhm und den Oscar-prämierten Spartacus auf die Beine. Doch Douglas war nicht nur in über 90 Filmen und Serien zu sehen, der Darsteller half ebenfalls, die Hollywood Blacklist zu zerstören, hat 11 Romane und Memoiren veröffentlicht und sich für humanitäre Anliegen eingesetzt, wofür er unter anderem die Medal of Freedom verliehen bekam.

Auf Duoscope gibt es ein ausführliches Porträt von Douglas.

Variety führte kürzlich ein Gespräch mit dem Multitalent über seine diversen Karrieren und auch der Guardian blickt zurück auf das Leben eines der Überlebenden des Goldenen Zeitalters des Films.



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