Weitere Themen: Berlinale erleben: zur Historie und zum Background des berühmten Filmfestivals

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Ein Beitrag von Redaktion

Die Berlinale, die alternativ den Namen Internationale Filmfestspiele Berlin trägt, hat einen Ruf, der weit über die Landesgrenzen der Bundesrepublik hinausgeht. Für eingefleischte Filmfans bietet sie alljährlich ein Programm, das die Herzen höherschlagen lässt. Dementsprechend ist sie natürlich auch 2022 wieder einen Besuch wert. Wie lässt sich der Trip nach Berlin organisieren und was kann man dort erleben?

Geschichte und Wissenswertes rund um die Berlinale

Der Begriff „Berlinale“ ist unter anderem aufgrund seiner Geschichte eine bekannte und feststehende Institution. Umso spannender ist es, einmal einen Blick auf die Anfänge, die Entwicklung und die begehrten Preise des Festivals zu werfen.

Anfänge des Festivals

Die Berlinale gibt es bereits seit dem Jahr 1951. Damals sollte sie einen wichtigen Teil zum Neubeginn des kulturellen Lebens der Bundesrepublik nach dem Krieg beitragen. Bis zum Beginn des Jahres 2022 hat sie 71 Mal – also seit ihrer Gründung jedes Jahr – stattgefunden.

Die Idee für das Filmfestival hatte der amerikanische Offizier Oscar Marty. Zunächst fand die Berlinale jährlich im Sommer statt, seit Ende der 70er-Jahre liegen die Termine immer im Februar. Der Eröffnungsfilm der ersten Berlinale war übrigens „Rebecca“, bei dem der weltberühmte und legendäre Alfred Hitchcock Regie führte.

Von Anfang an war sie als Festival konzipiert, das für ein Publikum aus der Mitte der Gesellschaft zugänglich sein sollte. An diesem Umstand hat sich bis heute nichts geändert. Allerdings verlor das Festival bereits einige Jahre nach seinem Start mit dem Mauerbau einen wichtigen Teil seines Publikums: Die Gäste aus Ost-Berlin.

Besondere Momente der Berlinale-Geschichte

Über die Jahrzehnte gab es rund um die Berlinale einige besondere Momente. Dazu gehörte sowohl Positives als auch einige Skandale. Letztere Situation gab es zum Beispiel 1986: Der Film Stammheim, der sich mit der RAF beschäftigte, war stark umstritten.

Als der Film den Goldenen Bären gewann, bekannte die damalige Jury-Präsidentin Gina Lollobrigida, dass diese Entscheidung gegen ihren Willen getroffen wurde. Damit brach sie die Regel, dass die Jury-Mitglieder zu solch internen Umständen normalerweise schweigen.

Skurrile Momente gab es ebenfalls, zum Beispiel im Jahr 2014. Auf dem roten Teppich sahen die Presse und die Zuschauer einen Shia LaBeouf, der eine Papiertüte mit der Aufschrift „I am not famous anymore“ auf dem Kopf trug. Einige Monate zuvor hatte es einen Skandal um einen seiner Filme gegeben. Eigentlich wollte er sich zum Zeitpunkt des Festivals aus der Öffentlichkeit zurückziehen.

Aber auch Situationen, in denen die große Begeisterung der Fans für ein Idol mehr als deutlich wurde, gab es in der Geschichte der Berlinale immer wieder. Vor allem der indische Star-Schauspieler Shah Rukh Khan wurde umjubelt: Zum ersten Mal 2008, als er anlässlich seines Films Om Shanti Om nach Berlin kam.

Die Fans warteten vor dem Kino auf ihn, er gab Autogramme und nahm sich viel Zeit für seine Anhänger. Eine ähnliche Begeisterung erlebte er bei späteren Besuchen des Festivals ebenfalls. Übrigens: Die indische Filmkultur nahm über die Jahrzehnte immer wieder einen wichtigen Platz auf der Berlinale ein.

Die Preise der Berlinale

Die Preise, die alljährlich in einem Wettbewerb vergeben werden, sind international bekannt und begehrt. Der bekannteste ist wohl der Goldene Bär, der an die Produzenten des siegreichen Films geht. Mit dem Silbernen Bären wiederum werden verschiedene Kategorien ausgezeichnet.

Unter anderem gehören dazu seit dem Jahr 1956 die Regisseure. Seit 2021 gibt es den Silbernen Bären zudem für die beste schauspielerische Leistung jeweils in einer Haupt- und Nebenrolle.

Den Darstellerpreis für die beste Hauptrolle gewann letztes Jahr Maren Eggert für den Film Ich bin ein Mensch, für die beste Nebenrolle wurde Lilla Kizlinger für ihre Leistungen im Film Forest – I See You Everywhere ausgezeichnet.

Organisation des Besuchs der Berlinale

Die Beispiele sind einmal mehr ein Beleg dafür, dass sich ein Besuch des Events für jeden Filmbegeisterten in jedem Fall lohnen kann. Damit der Berlin-Trip wirklich Spaß macht, sollten im Vorfeld einige organisatorische Punkte geklärt werden.

Dauer des Aufenthalts

Zunächst sollten die Fans sich überlegen, wie lange sie sich in Berlin aufhalten möchten. Schließlich findet die Berlinale im Jahr 2022 vom 10. — 20. Februar statt. Viel Zeit also, um einiges rund um das Thema Film zu erleben.

Die Filmpremieren finden zwischen dem 10. und 16. Februar statt. Fans könnten ihren Trip also als eine Art Kurzurlaub in Berlin planen. Falls dies organisatorisch (zum Beispiel aus beruflichen Gründen) nicht möglich sein sollte, kann der Berlinale-Besuch als verlängertes Wochenende vom 10.-13. Februar geplant werden.

Wer das Event „Berlinale Goes Kiez“ (dazu gleich mehr) erleben möchte, sollte seinen Trip für die Zeit zwischen dem 12. und 18. Februar organisieren. Übrigens findet die Berlinale jedes Jahr über einen ähnlich langen Zeitraum statt, weshalb eine entsprechende Planung als Kurzurlaub oder Wochenendtrip nicht nur im Jahr 2022, sondern auch darüber hinaus möglich ist.

Karten für die Berlinale

Des Weiteren müssen die Fans Karten für die Vorstellungen, die sie in den Kinos besuchen möchten, organisieren. Diese gibt es seit dem 7. Februar im Vorverkauf. Dieses Jahr können die Tickets ausschließlich über den Online-Weg erworben werden.

Die Besucher müssen zudem davon ausgehen, dass der Andrang auf die Karten im Jahr 2022 besonders hoch ist. Denn: Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Kinos, in denen die Vorstellungen stattfinden, nur zu 50 Prozent ausgelastet. Hinzu kommt, dass das Event im Jahr 2021 ausschließlich virtuell stattgefunden hat und somit der Wunsch vieler Film-Fans, das Event wieder vor Ort zu erleben, womöglich um einiges größer ist.

Preislich sind die Tickets für die einzelnen Vorführungen gut erschwinglich – sie kosten zwischen 10 und 15 Euro. Zudem gibt es unter bestimmten Bedingungen Ermäßigungen. Unter anderem gilt dies für:

  • Studierende,
  • Schüler und Schülerinnen,
  • Empfänger und Empfängerinnen von Arbeitslosengeld II
  • sowie Menschen mit Behinderung.


Anfahrt und Mobilität in Berlin

Natürlich müssen Berlinale-Fans auch die Anfahrt nach Berlin organisieren. Zudem sollte bereits im Vorhinein ein Plan gemacht werden, wie sich die verschiedenen Locations in Berlin gut erreichen lassen.

Welche die individuell ideale Option für die Anfahrt nach Berlin ist, hängt unter anderem von der Entfernung sowie den finanziellen Möglichkeiten ab. Wird das Auto genutzt, kann die An- und Abreise flexibel gestaltet werden. In diesem Fall muss sich der Film-Fan nicht nach Abfahrts- oder Abflugzeiten richten.

Allerdings kann die Nutzung des Autos in Berlin den Nachteil haben, für einige Strecken länger zu benötigen sowie womöglich einige Zeit nach einem Parkplatz zu suchen. Dies gilt in besonderem Maße an den Festivaltagen – in dieser Phase ist in der Stadt sicherlich noch einmal etwas mehr los als zu anderen Zeiten.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie dem Bus oder der U-Bahn können diese Probleme während des Aufenthaltes umgangen werden. Gleichzeitig bieten Bahn, Bus oder ein Flugzeug Möglichkeiten zur Anreise, wenn der Film-Fan hierfür kein Auto nutzen kann oder möchte. Bei der Entscheidung können zudem persönliche Einstellungen zu den Punkten Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine Rolle spielen.


Übernachtung

Sicherlich möchten viele Kino-Fans gleich mehrere Tage in Berlin verbringen, um möglichst viel von der Berlinale mitzuerleben. Daher muss neben der Klärung der Anfahrt und der Mobilität in der Stadt eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden werden.

Dabei spielt für viele Verbraucher das Preis-Leistungs-Verhältnis eine wichtige Rolle. Im besten Falle ist das Hotel, in dem der Film-Fan übernachtet, günstig und bietet gleichzeitig einen umfangreichen Service. Online finden sich hier einige Optionen, die diese Kriterien erfüllen.



Welche besonderen Regeln sind im Jahr 2022 zu beachten?

Die Besucher der Kinos, in denen die Filme der Berlinale gezeigt werden, müssen sich dieses Jahr an besondere Regeln halten. Diese sind vor allem der nach wie vor bestehenden Corona-Pandemie geschuldet.

Für die Kino-Besucher gilt bei der Berlinale 2022 die 2G+-Regel. Das heisst: Man muss geimpft oder genesen sein. Sollte man noch nicht geboostert sein, muss man zusätzlich einen gültigen Tagestest vorlegen; während der gesamten Veranstaltung — also auch im Kino — ist eine Maske zu tragen.

Gleiches gilt für den Besuch anderer Lokalitäten, zum Beispiel der Gastronomie. Kurz vor der Abreise sollte diesbezüglich noch einmal geschaut werden, welche Regeln in Berlin aktuell gelten, um hierfür ausreichend vorbereitet zu sein.

Was bietet die Berlinale ihren Besuchern?

Wie in jedem Jahr bietet die Berlinale ihren Gästen auch in 2022 viele Möglichkeiten, Neuheiten aus der Filmwelt zu erleben. Diese Optionen gibt es im Rahmen verschiedener Orte und Formate. Viele der Filme werden dem Publikum in den Kinos der Berlinale zwischen dem 10. und 16. Februar durch die entsprechenden Filmteams präsentiert.

Zentrale Location und „Berlinale Goes Kiez“

Die zentrale Location ist nach wie vor der Berlinale-Palast am Potsdamer Platz. Hier gibt es Serviceeinrichtungen der Veranstalter. Darüber hinaus befindet sich das Pressezentrum an diesem Ort.

Zudem gibt es dort einige Kinos, in denen Filme vorgeführt werden. Weitere Locations befinden sich wie üblich in der ganzen Stadt – vor allem deshalb ist eine durchdachte Planung des Berlinale-Besuchs von Bedeutung.

Das Format „Berlinale Goes Kiez“ wiederum findet in Programmkinos in verschiedenen Bezirken Berlins statt. So wird dieser Teil der Film- und Kino-Kultur von den Veranstaltern ebenfalls gewürdigt und in das Programm miteinbezogen. „Berlinale Goes Kiez“ ist eine vergleichsweise neue Veranstaltungsserie: Sie besteht erst seit dem Jahr 2010.

In diesem Jahr wird das Format in sieben Kinos vertreten sein. Diese sind:

  • die Eva Lichtspiele in Wilmersdorf,
  • das City Kino in Wedding,
  • Kino Intimes in Friedrichshain,
  • Kino Union in Friedrichshagen,
  • Passage in Neukölln,
  • Neue Kammerspiele in Kleinmachnow
  • sowie das BrotfabrikKino in Weißensee.

Die Berlinale ist in den Kinos vom 12. bis 18. Februar in entsprechender Reihenfolge jeweils einen Tag lang zu Gast.

Filme des Wettbewerbs 2022

Wie in jedem Jahr treten 2022 wieder einige Filme an, um den Silbernen und Goldenen Bären zu gewinnen, die am Abend des 16. Februar verliehen werden. Dieses Mal sind es 18 Werke, wobei 17 davon auf der Berlinale gleichzeitig ihre Weltpremiere feiern – es gibt also viel Neues zu sehen. Zu den Filmen gehören neben einigen Weiteren:

  • Rimini (eine Produktion aus Österreich, Frankreich und Deutschland),
  • Call Jane (der Film wurde in den USA produziert),
  • Everything Will Be Ok (ein Dokumentarfilm aus Frankreich und Kambodscha),
  • Robe of Gems (eine Produktion aus Mexiko, den USA und Argentinien)
  • sowie Yin Ru Chen Yan (Return to Dust) (der Film wurde in der Volksrepublik China produziert).

Darüber hinaus nehmen Produktionen aus Kanada, Südkorea sowie Filme mit Beteiligungen aus der Schweiz und aus Belgien am Wettbewerb teil. Allein anhand dieser Auswahl wird deutlich, wie international das Festival aufgestellt ist. Die Beiträge stammen aus vielen verschiedenen Teilen der Welt, die Berlinale feiert also nach wie vor die globale Filmkultur.

Das „Berlinale Special“

Das Berlinale Special findet im Friedrichstadtpalast statt, der gleichzeitig die größte Location des Events ist. Das Format besteht in dieser Form seit dem Jahr 2004. Im Jahr 2022 beinhaltet es insgesamt 15 Filme, von denen 12 Weltpremieren sind.

Unter ihnen finden sich zudem sechs Dokumentationen. Andere vertretene Genres sind Horror, Musical und Fantasy. Dies zeigt, dass das Format unter anderem auf eine besonders breite Vielfalt setzt. Zum diesjährigen Programm des Berlinale Specials zählen unter anderem:

  • The Outfit (USA),
  • Der Passfälscher (Deutschland und Luxemburg),
  • Gangubai Kathiawadi (Indien),
  • Nest (Dänemark/ Island, Kurzfilm)
  • Eine deutsche Partei (Deutschland, Doku)
  • Nothing Lasts Forever (USA, Doku)
  • sowie Good Luck To You, Leo Grande (Vereinigtes Königreich).

In Letzterem wirkt die britische Schauspielerin Emma Thompson mit, die bereits auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblickt. Eine enthaltene Nacktszene Thompsons sorgte bereits im Vorfeld für viel mediales Aufsehen.

Die „Berlinale Classics“

Zudem lohnt sich ein Besuch der Deutschen Kinemathek, einem bekannten Museum für Film und Fernsehen. Es beschäftigt sich vorwiegend mit der Geschichte dieser Themengebiete. Dort finden über den gesamten Zeitraum des Festivals die „Berlinale Classics“ statt, die, wie der Name bereits vermuten lässt, bekannte Klassiker zeigen.

Der Genuss dieser Filme lässt sich gleichzeitig ideal mit einem Besuch der Bibliothek zum Thema Film und Fernsehen verbinden, in der Interessierte Literatur zu den entsprechenden Bereichen finden.

Zudem findet im Zeitraum der Berlinale die Ausstellung „Frame by Frame – Film restaurieren“ statt, die sicherlich ebenfalls einen Abstecher wert ist. Sie beschäftigt sich im Detail damit, durch welche handwerklichen und technischen Arbeitsschritte sich alte Filme präsentabel aufbereiten lassen.

Was können Kino-Fans in Berlin darüber hinaus erleben?

Abseits der vielen Filme, die echte Kino-Fans auf der Berlinale erleben können, bietet die Stadt viele Möglichkeiten, weitere spannende Orte zu entdecken.

Drehorte bekannter Filme besuchen

Filmliebhaber können den Berlin-Trip zum Beispiel nutzen, um Drehorte bekannter Filme zu besuchen. Wer zum Beispiel Quentin Tarantinos Inglourious Basterds mochte, wird sich beim Besuch von „Clärchens Ballhaus“ an dem Ort wiederfinden, der im Film als französisches Lokal dient.

Für aufmerksame Zuschauer des Films Lola rennt lohnt sich ein Besuch der Oberbaumbrücke, an der eine legendäre Szene dieses Werks gedreht wurde. Dies sind nur zwei von vielen Beispielen. Kino-Fans können in Berlin zudem Drehorte unter anderem aus den Produktionen Die Tribute von Panem, In 80 Tagen um die Welt sowie Mein Führer besichtigen.

Abseits der Film- und Kinowelt: Sehenswürdigkeiten in Berlin

Natürlich hat Berlin neben den Drehorten noch eine Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten zu bieten, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind. Gerade Kino-Fans, die von einem etwas weiter entfernten Ort anreisen, können den Besuch der Berlinale prima mit dem Besichtigen dieser Orte verbinden. Hierzu zählen unter anderem:

  • der Reichstag,
  • das Brandenburger Tor,
  • der Kurfürstendamm
  • sowie die Museumsinsel.

Der Reichstag hat eine lange und bewegte Geschichte hinter sich und ist heutzutage Sitz des Deutschen Bundestages. Das Brandenburger Tor wiederum ist ein Wahrzeichen der Stadt und besteht bereits seit dem 18. Jahrhundert.

Der Kurfürstendamm ist Berlins bekannteste Shopping-Meile. Hier können Besucher ein wenig bummeln und den ein oder anderen Einkauf erledigen. Gleichzeitig finden sich Sehenswürdigkeiten wie die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Die Museumsinsel ist wiederum ideal geeignet, um Ausstellungen verschiedener Art zu besuchen und neue Eindrücke zu den Themengebieten Kunst und Kultur zu bekommen. Sie zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dort finden sich unter anderem das Alte Museum, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum.

Fazit

Für eingefleischte Film- und Kinofans ist der Berlinale-Besuch fast schon ein Muss. Hier können sie ihrer Leidenschaft einige Tage lang nachgehen und spannende Neuigkeiten der Filmwelt entdecken. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, bei den „Berlinale Classics“ legendäre Streifen anzuschauen. Damit der Berlin-Besuch zu einem echten Erlebnis wird, sollte der Film-Fan ausreichend vorplanen. Schlussendlich kann er im Rahmen des Trips eine ganze Reihe von Drehorten sowie Sehenswürdigkeiten abseits der Filmwelt entdecken.

Plakat zur Berlinale 1958
Berlinale 1958 - Plakat

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