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Streaming-Tipps

Unsere Streaming-Empfehlungen für Oktober 2022

Ein Beitrag von Andreas Köhnemann

Auf Netflix gibt’s Horror und Crime, bei Amazon Prime wird’s royal und bei MUBI treffen Tragik und Komik aufeinander.

Meinungen
The School of Bad and Evil / Naokos Lächeln / Spencer
The School of Bad and Evil / Naokos Lächeln / Spencer

Empfehlungen für MUBI

 

Kater

Mit Kater liefert der Österreicher Klaus Händl (dessen Künstlername Händl Klaus lautet) seinen zweiten Kinofilm nach seinem Regie- und Drehbuchdebüt März aus dem Jahre 2008. Das Werk erzählt von Andreas (Philipp Hochmair) und Stefan (Lukas Turtur), die mit ihrem Kater Moses in einem großen, geschmackvoll eingerichteten Haus in einem Vorort von Wien leben. Stefan ist Hornist im städtischen Orchester und gibt Musikunterricht; Andreas ist Disponent des Orchesters. Die beiden erscheinen wie ein perfektes Paar – doch dann geschieht etwas Erschütterndes. Das Werk lässt an die Arbeiten von Michael Haneke denken – auch deshalb, weil die Ereignisse nicht psychologisch ausgedeutet werden. Ein radikales Erlebnis!

  • Ab dem 5. Oktober verfügbar.

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Naokos Lächeln

Hier ist eine Warnung vonnöten: In diesen Film werdet ihr euch ganz schrecklich verlieben – in jedes Bild, jedes Wort und sämtliche Hauptfiguren! Tran Anh Hungs Naokos Lächeln (nach dem Haruki-Murakami-Roman gleichen Titels) spielt im Jahre 1969 und schildert die diffizile Beziehung zwischen Toru (Ken’ichi Matsuyama) und Naoko (Rinko Kikuchi). Die beiden 19-Jährigen finden in Trauer und Schmerz zueinander – und drohen, sich bald wieder zu verlieren. Als Szenendiebin erweist sich indes die famose Kiko Mizuhara, die als vorwitzige Midori „die andere Frau“ in Torus Leben verkörpert und diesen melancholisch-poetischen Film mit einer angenehmen Prise Humor versorgt.

  • Ab dem 23. Oktober verfügbar.

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Die Wache

Der französische Musiker und Filmemacher Quentin Dupieux hat bereits mit seinem Splatter-Movie Rubber (2010) über einen via Telekinese mordenden Autoreifen oder mit der Dognapping-Geschichte Wrong (2012) bewiesen, dass er virtuos mit Absurdität spielen kann. Die Wache folgt erneut einer Traum(un-)logik, in der es absolut keine Gewissheiten gibt. Wer dem Nonsens-Humor von Dupieux’ bisherigem Œuvre nichts abgewinnen konnte, wird vermutlich auch diesmal recht ratlos zurückbleiben; allen anderen werden wieder schräge Einfälle und spleenige Figuren geboten. Im Zentrum steht dabei ein Verhör zwischen dem Kommissar Buron (Benoît Poelvoorde) und dem verzweifelten Louis Fugain (Grégoire Ludig) auf einem Polizeirevier. Als es dort zu einem bizarren Unfall kommt, wird die Lage des Verhörten immer schwieriger.

  • Ab dem 27. Oktober verfügbar.

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Empfehlungen für Netflix

 

Ich. bin. so. glücklich.

Im düsteren Thriller Black Swan (2010) war sie die (vielleicht nur imaginierte?) Kontrahentin der Protagonistin, in Die fantastische Welt von Oz (2013) entpuppte sie sich als die Wicked Witch of the West. Nun ist die 1983 in der heutigen Ukraine geborene Mila Kunis im Thriller-Drama Ich. bin. so. glücklich. zu sehen, der auf dem gleichnamigen Roman von Jessica Knoll basiert. Sie spielt hier die erfolgreiche Journalistin Ani FaNelli, deren Leben perfekt erscheint. Doch dann wird die junge Frau von einem Ereignis aus ihrer Vergangenheit eingeholt, das sie lange zu verdrängen versucht hat. In weiteren Rollen sind Connie Britton, Jennifer Beals und Finn Wittrock zu sehen; Regie führte Mike Barker (Best Laid Plans).

  • Ab dem 7. Oktober im Programm.

 

The School for Good and Evil

Mit Werken wie Brautalarm (2011), Ghostbusters (2016) und Nur ein kleiner Gefallen (2018) hat sich der US-Regisseur Paul Feig in diversen Genres als souveräner Filmemacher erwiesen, der stets großes Interesse an seinen Figuren zeigt. Mit The School for Good and Evil setzt er nun auf Basis der Kinderbuchreihe von Soman Chainani eine Fantasy-Geschichte in Szene – und abermals stehen dabei Frauen im Mittelpunkt. Für die Besetzung konnte Feig u.a. Cate Blanchett als Erzählerin sowie Charlize Theron, Michelle Yeoh, Kerry Washington, Rachel Bloom und Laurence Fishburne gewinnen. Wir sind gespannt!

  • Ab dem 19. Oktober im Programm.

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Guillermo Del Toro’s Cabinet of Curiosities – Staffel 1

Guillermo Del Toro zählt fraglos zu den Meistern filmischer Fantastik. Für die Anthologie-Serie Cabinet of Curiosities hat er eine beachtliche Reihe von Regietalenten versammelt, um uns genüssliche Gruselunterhaltung zu offerieren. Da wären etwa Ana Lily Amirpour, die mit dem wunderbaren Schwarzweiß-Vampirfilm A Girl Walks Home Alone at Night (2014) nicht nur ihr Stilbewusstsein demonstriert hat, sondern auch ihr Gespür für eine moderne Erzählweise altbekannter Geschichten, oder Jennifer Kent, die mit Der Babadook (2014) eines der cleversten und beklemmendsten Psycho-Horror-Werke der Dekade geschaffen hat. Zu den weiteren Beteiligten gehören Vincenzo Natali (Cube) und Panos Cosmatos (Mandy). Vor der Kamera agieren u.a. Sofia Boutella, F. Murray Abraham und Rupert Grint.

  • Ab dem 25. Oktober im Programm.

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The Good Nurse

Auf Basis des Buchs The Good Nurse: A True Story of Medicine, Madness, and Murder von Charles Graeber schildert das Medizin- und Crime-Drama, wie die Krankenschwester Amy Loughren (Jessica Chastain) allmählich an ihrem charismatisch erscheinenden Kollegen Charlie Cullen (Eddie Redmayne) zu zweifeln beginnt. Cast und Story klingen vielversprechend; als Regisseur fungiert Tobias Lindholm, der bisher vor allem durch seine Drehbücher (etwa zu Die Jagd und Der Rausch) Aufmerksamkeit zu erregen vermochte.

  • Ab dem 26. Oktober im Programm.

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Empfehlungen für Amazon Prime

 

Spencer

Mit Spencer setzt der chilenische Regisseur Pablo Larraín seine Reihe origineller Biopics fort. Nachdem er sich in Neruda (2016) mit dem Dichter und Schriftsteller Pablo Neruda und in Jackie (ebenfalls 2016) mit der einstigen First Lady Jacqueline Kennedy befasst hat, widmet er sich nun Diana, der Princess of Wales. Um von Dianas (Innen-)Leben zu erzählen, wählt der Film einen sehr kurzen Lebensabschnitt: die drei Weihnachtsfeiertage auf Schloss Sandringham im Jahre 1991. Dabei geht es nicht um eine historisch akkurate Wiedergabe der Ereignisse, sondern um ein komplexes Charakterstück. Kristen Stewart ist in der Titelrolle eine Sensation: Sie spielt Diana nicht als hilfloses Opfer der Umstände, sondern als widerständige und oft auch provozierende Persönlichkeit.

  • Ab dem 13. Oktober verfügbar.

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Mainstream

Gia Coppola, die Enkelin von Francis Ford Coppola, legte mit dem Coming-of-Age-Drama Palo Alto (2013) ein spannendes Regiedebüt vor. Auf diverse Musikvideos folgt nun ihr nächster Spielfilm Mainstream, der sich dem virtuellen Fame eines jungen Trios widmet. Neben Maya Hawke und Nat Wolff wird insbesondere die Leistung von Andrew Garfield in der internationalen Presse gelobt.

  • Ab dem 27. Oktober verfügbar.

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