TV-Tipps: 20.03.2019: Doppelmoral

Übersicht: NewsAktuellesFundstückeIn MemoriamVerlosungThemenFeaturesKommentarSpecialsInterviewsKolumnenVideo on DemandFilmgeschichte(n)OscarsKultur-WMJahresrückblickEmpfehlungenExklusivtrailer & ClipsTV-TippsStreaming-TippsBücherTrailer des TagesHartl & BehnKinotipp der WocheTrailerschauDarling der WocheFestivalsBerlinaleBerlinale 2019Berlinale 2018Berlinale 2017Berlinale 2016Berlinale 2015Berlinale 2014Berlinale 2013Berlinale 2012CannesCannes 2019Cannes 2018Cannes 2017Cannes 2016Cannes 2015Cannes 2014Cannes 2013Cannes 2012Cannes 2011DiagonaleDiagonale 2018Diagonale 2017Diagonale 2016Fantasy Film FestFantasy Film Fest 2019Fantasy Film Fest 2018Filmfest HamburgFilmfest Hamburg 2019Filmfest Hamburg 2015Filmfest Hamburg 2014Filmfest Hamburg 2013Filmfest OldenburgFilmfest Oldenburg 2019Int. Hofer FilmtageHofer Filmtage 2016Hofer Filmtage 2017DOK LeipzigDOK Leipzig 2013Locarno Film FestivalLocarno 2019Locarno 2018Locarno 2017Locarno 2016Locarno 2015Locarno 2014Locarno 2013London Film FestivalFilmfestival Max-Ophüls-PreisMax Ophüls Preis 2017Max Ophüls Preis 2016Filmfest MünchenFilmfest München 2019Filmfest München 2018Filmfest München 2017Filmfest München 2016Filmfest München 2015Filmfest München 2014Filmfest München 2013Nordische Filmtage LübeckInt. Filmfestival RotterdamRotterdam 2018Rotterdam 2016Rotterdam 2015San Sebastian Film FestivalSan Sebastian 2018San Sebastian 2017San Sebastian 2016San Sebastian 2014San Sebastian 2013Sitges Film FestivalSitges 2018Sitges 2016Sitges 2014ViennaleViennale 2019Viennale 2017Viennale 2016Viennale 2015Viennale 2014Int. Filmfestspiele VenedigVenedig 2019Venedig 2018Venedig 2017Venedig 2016Venedig 2015
zurück zur Übersicht
TV-Tipps

Ein Beitrag von Katrin Doerksen

Much Loved von Nabil Ayouch
Much Loved von Nabil Ayouch

In seinem Heimatland Marokko wurde Much Loved verboten. Der Film gefährde das Ansehen des Königreichs und der marokkanischen Frauen und beleidige moralische Werte, hieß es.

Der Protektionismus lässt es schon erahnen: Much Loved muss man sehen. Wir befinden uns in Marrakesch, wo Noha (Loubna Abidar), Randa (Asmaa Lazrak), Soukaina (Halima Karaouane) und Hlima (Sara Elhamdi Elalaoui) als Prostituierte arbeiten. In ihrer muslimisch konservativ geprägten Gesellschaft macht sie diese Tätigkeit allerdings nicht zu Lustobjekten, sondern zu Geächteten. Das gilt scheinbar auch für Frauen, die solche Figuren lediglich darstellen: Noch vor Veröffentlichung des Films hagelte es Todesdrohungen gegen Schauspielerinnen, Loubna Abidar wurde wegen einer Sexszene verklagt. Nach hiesigen Maßstäben ist Much Loved kein besonders riskanter oder sogar reißerischer Film. Regisseur Nabil Ayouch interessiert sich eher für den Alltag der Frauen und die Doppelmoral einer Gesellschaft, in der Prostitution zwar eine große Rolle spielt, offiziell aber nicht existiert.

Much Loved von Nabil Ayouch mit Loubna Abidar, Asmaa Lazrak und Halima Karaouane, 23:10 Uhr auf Arte

Weitere TV-Tipps für heute:
von Dennis Gansel 20:15 Uhr
Arte
Ghost - Nachricht von Sam
von Jerry Zucker
20:15 Uhr
Kabel eins
1 / 0
Tags
Bild zu In the Heights von Jon M. Chu
In the Heights von Jon M. Chu - Filmbild 1
Trailer des Tages

In the Heights

Die Lichter gehen an in Washington Heights. Gleich außerhalb der U-Bahn-Station 181st Street [...]
Streaming Empfehlungen Dezemeber 2019 Montage: Marriage Story / The Aeronauts / Tangerine
Marriage Story / The Aeronauts / Tangerine
Streaming-Tipps

Streaming-Empfehlungen für Dezember 2019

MUBI bringt uns zur Weihnachtszeit Charlie Chaplin ins Heimkino, Netflix bricht uns mit einem [...]

Kommentare

Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.