Matangi/Maya/M.I.A.

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Ein Beitrag von Katrin Doerksen

Matangi/Maya/M.I.A. - Trailer (englisch)

Jeder kennt Mathangi Arulpragasam, nur wahrscheinlich eher unter ihrem Künstlernamen M.I.A. Aber ein gewöhnlicher Popstar ist sie nicht. Vielmehr zieht die Künstlerin immer wieder harsche Kritik auf sich: vor allem, weil sie ihre Stimme gegen die internationale Flüchtlingspolitik erhebt - und gegen den Genozid an den Tamilen in Sri Lanka. Im Alter von 9 Jahren kam Mathangi nach London - die Tochter des Begründers der tamilischen Unabhängigkeitsbewegung, später kehrte sie als Kunststudentin zurück, filmte ihre Familienangehörigen, setzte sich mit ihren Wurzeln auseinander.

Genau das ist auch das Anliegen des Dokumentarfilms Matangi/Maya/M.I.A. von Stephen Loveridge, der versucht die verschiedenen Facetten von M.I.A.s Persönlichkeit auszuleuchten. Das Werk lief im vergangenen Februar bereits auf der Berlinale und startet am 22. November 2018 endlich auch regulär in den deutschen Kinos. Genug Zeit also, um bis dahin noch M.I.A.s Alben rauf und runter zu hören.

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